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iPhone 18 Pro Max: 2-Nanometer-Chip und 5.567-mAh-Akku ab September

Veröffentlicht: 17.07.2026 um 06:07 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Apples neues Top-Smartphone erhält einen 2-Nanometer-Prozessor und den größten Akku der Firmengeschichte. Die Preise steigen deutlich.

iPhone 18 Pro Max: 2nm-Chip, Riesenakku und höhere Preise
Schlankes, futuristisches Smartphone mit leuchtendem Bildschirm, abstrakte Schaltkreise, in einer Hand in moderner Umgebung. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Der iPhone 18 Pro Max soll im September 2026 erscheinen und mit einem 2-Nanometer-Prozessor, dem größten Akku der Firmengeschichte und einer verbesserten Kamera aufwarten. Das zeigen durchgesickerte interne Dokumente und Lieferkettendaten.

Mehr Power, weniger Verbrauch

Das Herzstück des neuen Modells ist der A20 Pro-Chip, gefertigt im 2-Nanometer-Verfahren. Die neue Architektur verspricht 15 Prozent mehr Rechenleistung und 30 Prozent höhere Energieeffizienz im Vergleich zur Vorgängergeneration. Für die KI-Funktionen der hauseigenen „Apple Intelligence“-Suite soll das Gerät zudem 12 Gigabyte Arbeitsspeicher erhalten.

Besonders bemerkenswert: die Akku-Kapazität. Die US-Version des iPhone 18 Pro Max kommt auf 5.567 mAh – ein Plus von 11,8 Prozent. Die für den chinesischen Markt bestimmte Variante liegt mit 5.391 mAh etwas niedriger, was am Platzbedarf des Nano-SIM-Slots liegt. Um die Abwärme der leistungsstärkeren Komponenten in den Griff zu bekommen, setzt Apple offenbar auf eine Edelstahl-Dampfkammer zur Kühlung.

Display und Kamera: Kleinere Notch, größere Sensoren

Das 6,9-Zoll-Display bleibt in der Größe unverändert, soll aber auf ein LTPO+-OLED-Panel mit deutlich höherer Helligkeit setzen. Die Dynamic Island – Apples Aussparung im Display – wird um rund 35 Prozent schrumpfen. Ob bereits die unter dem Display verborgene Face-ID zum Einsatz kommt, ist noch unklar. Einige Analysten rechnen damit erst beim 2027er-Jubiläumsmodell.

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Die Hauptkamera bekommt einen 48-Megapixel-Sensor mit variabler Blende – das erlaubt mehr Kontrolle über Schärfentiefe und Lichteinfall. Auch die Frontkamera wird aufgerüstet: von 12 auf 24 Megapixel. Das Gehäuse ist mit rund neun Millimetern Dicke und etwa 240 Gramm Gewicht etwas massiver als bisher. Neue Farben heißen Dark Cherry, Light Blue, Silver und Dark Gray.

Preise dürften steigen

Apple kommt mit Rückenwind in den Herbst: Im zweiten Quartal 2026 erreichte der Konzern mit 20 Prozent Marktanteil den besten Wert für ein zweites Quartal überhaupt – nur Samsung liegt mit 22 Prozent knapp vorn. Doch die Freude über die starke Position könnte durch steigende Kosten getrübt werden.

Die Materialkosten (Bill of Materials) for das Spitzenmodell sind deutlich gestiegen. Allein für die 1-Terabyte-Version sollen die Komponenten umgerechnet rund 300 Euro mehr kosten. Grund sind höhere Preise für NAND-Flash-Speicher (über 250 Euro) und DRAM-Chips aufgrund regionaler Engpässe. Branchenkenner von IDC und Counterpoint Research erwarten daher einen Preisanstieg. Der Einstiegspreis für das Pro Max dürfte bei etwa 1.299 Euro liegen, die teuerste Ausbaustufe könnte bis zu 1.900 Euro kosten.

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Gestaffelte Markteinführung

Apple plant für 2026/2027 eine ungewöhnliche Release-Strategie. Die Pro- und Pro-Max-Modelle kommen wie gewohnt im September – die Vorstellung wird für den 9. September erwartet, die ersten Auslieferungen sollen ab dem 18. September erfolgen. Parallel dazu soll ein faltbares Modell mit dem Arbeitstitel „iPhone Ultra“ vorgestellt werden, das zwischen 1.999 und 2.500 Euro kosten könnte.

Die Standard-iPhone-18-Modelle erscheinen dagegen erst im Frühjahr 2027. Mit dieser Staffelung will Apple offenbar die Aufmerksamkeit zunächst auf die hochpreisigen und experimentellen Formfaktoren lenken, bevor es die breitere Masse bedient. Für das 2027er-Jubiläumsmodell zeichnet sich bereits ein Design ab, das an das legendäre iPhone Air erinnern soll – mit einem Fokus auf Glas-Optik.

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