Größere, Akkus

iPhone 18 Pro: Größere Akkus und A20-Chip für 15-30% Effizienz

Veröffentlicht: 07.07.2026 um 23:29 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Apple adressiert Akku-Schwächen mit iOS-Updates und größeren Zellen für die iPhone 18 Pro Serie. Ein neuer CPU-Scheduler und der A20 Pro Chip sollen die Effizienz steigern.

Apple bekämpft Akku-Probleme: iOS-Updates und größere iPhone 18 Pro Akkus
Größere - Nahaufnahme eines modernen Smartphones in einer Hand, das ein volles Batteriesymbol auf dem Bildschirm zeigt. 07.07.2026 - Bild: über boerse-global.de

Mit iOS-Updates und größeren Akkus will Apple die schwächelnde Batterielaufzeit seiner iPhones in den Griff bekommen. Der Konzern setzt dabei auf zwei Fronten gleichzeitig.

Am Montag veröffentlichte Apple das Update iOS 26.5.2, das neben der Schließung von über 25 Sicherheitslücken auch Verbesserungen bei der Energieeffizienz im Standby-Betrieb und bei leichter Nutzung bringt. Erste Benchmarks zeigen Leistungssteigerungen parallel zu den Stromspar-Optimierungen. Der Zeitpunkt ist kein Zufall: Im September steht die Vorstellung der iPhone 18 Pro-Serie an, und Apple muss die wachsende Kritik an schwächelnden Akkus ernst nehmen.

iOS 27 bringt echte Fortschritte für alte Modelle

Noch spannender sind die Neuerungen in der kommenden iOS 27-Version. In der aktuellen Beta 3 (Build 24A5380h) setzt Apple auf einen neuen CPU-Scheduler, der speziell ältere Geräte wie das iPhone 11 im Blick hat. Die Optimierungen sind beachtlich: Im Stromsparmodus öffnet sich die Kamera 30 Prozent schneller, Fotos laden 70 Prozent flotter. Zudem wurden Hintergrundaufgaben hardwaretechnisch aufgeteilt, um den Akku zu schonen.

Das dürfte besonders jene Nutzer freuen, die ihr iPhone länger als zwei Jahre nutzen – ein wachsender Trend in Deutschland, wo die durchschnittliche Nutzungsdauer von Smartphones kontinuierlich steigt.

Diese Einstellungen killen den Akku

Doch nicht nur Apple selbst ist gefordert. Technikexperten haben konkrete Stellschrauben identifiziert, die Nutzer sofort selbst justieren können. Die Spezialisten Luke Ford und Nikita Patil nennen zwei Hauptverursacher unnötigen Stromverbrauchs: Hintergrundaktualisierung und Ortungsdienste.

Der ehemalige Apple-Mitarbeiter Tyler Morgan empfiehlt, die Hintergrundaktualisierung komplett zu deaktivieren. Die Funktion, versteckt in den allgemeinen Einstellungen, erlaubt Apps, sich auch dann zu aktualisieren, wenn sie nicht geöffnet sind. Die gute Nachricht: Benachrichtigungen von Messengern wie iMessage oder WhatsApp bleiben davon unberührt. Bei den Ortungsdiensten raten die Experten zur Einstellung „Nur bei Verwendung der App" – ein simpler Schritt mit großer Wirkung.

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iPhone 18 Pro: Deutlich größere Akkus geplant

Die wohl wichtigste Nachricht für alle, die über ein neues iPhone nachdenken: Laut durchgesickerten technischen Dokumenten wird die iPhone 18 Pro-Serie mit deutlich größeren Akkus ausgestattet. Das iPhone 18 Pro Max soll in der eSIM-Version auf 5.567 mAh kommen – ein Plus von rund 9 bis 10 Prozent gegenüber dem Vorgänger.

Das iPhone 18 Pro erreicht demnach 4.288 mAh bei eSIM-Modellen. Allerdings gibt es regionale Unterschiede: Geräte mit physischem SIM-Slot oder für den chinesischen Markt erhalten leicht kleinere Akkus (4.056 bis 4.065 mAh beim Pro, 5.391 mAh beim Pro Max).

2-Nanometer-Chip als Effizienz-Booster

Doch größere Akkus allein sind nicht die ganze Geschichte. Das Herzstück der neuen Modelle wird voraussichtlich der A20 Pro-Chip sein. Gefertigt im 2-Nanometer-Verfahren, verspricht der Prozessor Effizienzsteigerungen zwischen 15 und 30 Prozent. Das wäre ein echter Sprung – vergleichbar mit den Optimierungen, die Intel mit seinen neuesten Chips für Windows-Laptops erreicht hat.

Interessant: Während Konkurrenten wie Samsung oder Xiaomi auf Silizium-Kohlenstoff-Akkus setzen, bleibt Apple bei bewährten Lithium-Ionen-Polymer-Zellen. Offenbar setzt der Konzern lieber auf Chip-Effizienz als auf neue Batteriechemie.

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Um die größeren Zellen unterzubringen, insbesondere im Pro Max, wird das Gehäuse wohl etwas dicker ausfallen. Beide Modelle sollen zudem eine variable Blendenöffnung in der Hauptkamera erhalten – ein klares Zeichen, dass Apple die höhere Leistungsaufnahme neuer Features durch bessere Hardware-Effizienz ausgleichen will.

Ob die Strategie aufgeht, wird sich im September zeigen. Eines ist klar: Der Druck auf Apple wächst. Und der Konzern reagiert – mit Software, Hardware und einem klaren Plan.

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