iPhone 18 Pro geleakt: 200.000 Dateien enthüllen A20-Chip und Kamera
01.07.2026 - 22:57:47 | boerse-global.de
Mehr als 200.000 interne Dateien von Apples Zulieferer Tata Electronics sind nach einem Ransomware-Angriff an die Öffentlichkeit gelangt. Darunter befinden sich Baupläne und Testvideos des kommenden iPhone 18 Pro.
Die größte Datenpanne der Apple-Geschichte?
Industrieanalysten sprechen von einem der schwerwiegendsten Sicherheitsvorfälle, den der Tech-Konzern je erlebt hat. Rund 630 Gigabyte an Daten wurden Ende Juni auf dem Darknet veröffentlicht. Besonders brisant: Die geleakten Videos zeigen einen iPhone-18-Pro-Prototypen in silbergrauer Farbe mit einer Dreifachkamera bei sogenannten Falltests.
Die Aufnahmen stammen offenbar aus dem Frühjahr 2026. Auffällig: Obwohl die Tests extrem ausfielen, überstand das Gerät sie ohne sichtbare strukturelle Schäden. Das deutet auf verbesserte Stoßfestigkeit hin. Äußerlich ähnelt das Modell stark dem iPhone 17 Pro, doch die Kamera-Einheiten sind etwas größer, die Rückseite wirkt nahtloser.
Apple reagierte umgehend. Das Unternehmen ließ die geleakten Videos per Copyright-Beschwerden von sozialen Plattformen entfernen. Ein Account auf der Plattform X, der sich als bekannter Leaker ausgegeben hatte, wurde gesperrt.
A20-Pro-Chip und 2-Nanometer-Technik
Die gestohlenen Dokumente gewähren tiefe Einblicke in die Hardware der nächsten Generation. Herzstück wird der A20-Pro-Chip sein, gefertigt im 2-Nanometer-Verfahren. Die erwarteten Leistungssprünge: 10 bis 15 Prozent mehr Rechenpower bei rund 30 Prozent besserer Energieeffizienz.
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Weitere technische Details aus dem Leak:
- Eigenes C2-Modem für 5G, verbesserte Satelliten-Konnektivität und neue Datenschutzfunktionen
- 48-Megapixel-Kamera mit variabler Blende
- Verkleinerte Dynamic Island: Die Aussparung im Display schrumpft auf etwa 13,49 Millimeter Breite – ein Minus von 25 bis 35 Prozent
- Größerer Akku: 4.288 mAh für das Pro-Modell, noch mehr für das Pro Max
- LPDDR6-RAM in WMCM-Bauweise
Die Dateien enthalten zudem Komponentenpläne, Logikboard-Designs und Lieferantenlisten – ein detailliertes Bild der Apple-Lieferkette.
Preis und rechtliche Baustellen
Marktbeobachter rechnen für das iPhone 18 Pro mit einem Einstiegspreis zwischen 1.299 und 1.399 US-Dollar – das wären umgerechnet rund 1.200 bis 1.300 Euro. Die offizielle Vorstellung wird für September 2026 erwartet, möglicherweise gemeinsam mit einem faltbaren „iPhone Ultra".
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Doch Apple hat derzeit mit mehreren Baustellen zu kämpfen. In Großbritannien droht eine Sammelklage über vier Milliarden Dollar wegen angeblicher iCloud-Einschränkungen. Und in der EU stoßen die geplanten Siri-KI-Updates auf regulatorische Hürden durch den Digital Markets Act (DMA).
Trotz aller Widrigkeiten bleibt das Apple-Ökosystem ein wirtschaftlicher Gigant: Im Geschäftsjahr 2025 wickelte der App Store Transaktionen im Wert von 1,4 Billionen Dollar ab.
