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iPhone 18 Pro: Apples teuerste Modelle mit bis zu 400 Euro Aufschlag

Veröffentlicht am: 23.07.2026 um 13:52 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Apples High-End-Smartphones werden teurer: Bis zu 400 Euro Aufschlag durch 2nm-Chips und teurere Komponenten.

iPhone 18 Pro: Fertigung startet mit Rekordpreisen bis 1.399 Euro
Schlankes, hochwertiges Smartphone-Silhouette auf dunkler, reflektierender Oberfläche, Symbol für High-End-Mobiltechnologie und Preisgestaltung. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Die Fertigung der neuen Premium-iPhones hat begonnen – und die Preise könnten so hoch sein wie nie zuvor. Analysten rechnen mit einem Aufschlag von bis zu 400 Euro.

Seit dem 22. Juli laufen bei Apples Fertigungspartnern die Bänder für die iPhone 18 Pro-Serie heiß. Zeitgleich verdichten sich die Berichte aus der Lieferkette: Die nächste Generation der High-End-Smartphones könnte die teuersten Modelle der Firmengeschichte werden. Grund dafür sind steigende Kosten für Spitzentechnologie und ein volatiler Speichermarkt.

Preissprung in allen Märkten

Branchenbeobachter von IDC und Counterpoint erwarten Preiserhöhungen zwischen 200 und 400 Euro, je nach Region und Ausstattung. Zum Vergleich: Das iPhone 17 Pro Max startete bei 1.199 Euro. Für das neue Spitzenmodell werden nun 1.399 Euro als Einstiegspreis gehandelt.

Die Entwicklung zeigt sich weltweit. In China deuten Berichte auf einen Startpreis von umgerechnet rund 1.625 Euro hin. In Indien könnte der Aufschlag umgerechnet bis zu 220 Euro betragen – eine Kombination aus gestiegenen Hardwarekosten und Importzöllen.

Warum die iPhones teurer werden

Der Haupttreiber ist der Wechsel zur 2-Nanometer-Chip-Technologie. Das A20 Pro im iPhone 18 Pro wird bei TSMC im 2nm-Verfahren gefertigt – und das hat seinen Preis. Aktuelle Marktdaten zeigen: Ein 2nm-Wafer kostet rund 30.000 Dollar, das ist 50 bis 66 Prozent mehr als die 3nm-Wafer der Vorgängergeneration.

Hinzu kommt der Speichermarkt: Die DRAM-Preise schossen im ersten Quartal um über 90 Prozent nach oben, im zweiten Quartal um weitere 60 Prozent. Auch die Kamera treibt die Kosten. Das iPhone 18 Pro Max erhält ein mechanisches Variables-Blenden-System mit dem Sony-IMX905-Sensor – 50 Prozent teurer als die bisherige Festblende.

Apples CEO Tim Cook soll intern bereits kommuniziert haben, dass solche Preisanpassungen bei der Hardware angesichts der wirtschaftlichen Lage unvermeidbar seien.

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Produktion läuft auf Hochtouren

Foxconn hat die Einstellungsoffensive an den großen Montagewerken beschleunigt. Seit dem 22. Juli lockt der Auftragsfertiger mit höheren Löhnen und Prämien, um genügend Arbeitskräfte für die Hauptproduktionsphase zu gewinnen.

Der Marktstart ist gestaffelt geplant: iPhone 18 Pro, Pro Max und ein gemunkeltes Foldable sollen im September 2026 erscheinen. Die Standardmodelle iPhone 18, 18e und ein neues „iPhone Air" folgen voraussichtlich erst im Frühjahr 2027.

Was die neuen iPhones sonst noch bieten

Neben der leistungsstärkeren Hardware bringt die Pro-Serie einige Design-Updates:

  • Display: Die Dynamic Island soll um 35 Prozent schmaler ausfallen (rund 13,49 mm). Eine neue Farbe „Dark Cherry" ergänzt die Palette.
  • Konnektivität: Ein eigener C2-Modem-Chip von Apple verbessert die Funkleistung.
  • Arbeitsspeicher: 12 GB RAM für KI-Funktionen.
  • Akku: Beim Pro Max wird eine Kapazität von 5.567 mAh erwartet.
  • Software: iOS 27 mit einer komplett überarbeiteten Siri-Oberfläche und erweiterten KI-Fähigkeiten.
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Und die Kostenexplosion ist kein einmaliges Phänomen. TSMC hat bereits weitere Preiserhöhungen von 5 bis 10 Prozent für Basischips ab 2027 angekündigt – bei Hochleistungskomponenten könnten es sogar bis zu 15 Prozent sein. Der Preisdruck dürfte also anhalten.

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