iPhone 18: Fake-Shops locken mit 25 Prozent Rabatt und stehlen Daten
Veröffentlicht am: 28.09.2026 um 14:51 Uhr | Redaktion boerse-global.de
In der Zeit um den Verkaufsstart der iPhone 18-Serie beobachten Sicherheitsexperten eine Zunahme gezielter Phishing-Kampagnen. Wie das Cybersecurity-Unternehmen Kaspersky in Berichten von Ende September 2026 mitteilte, sind vermehrt mehrsprachige Fake-Shops im Umlauf. Diese Plattformen locken potenzielle Käufer mit erheblichen Preisnachlässen, verfolgen jedoch das Ziel, persönliche Daten und Kreditkarteninformationen zu entwenden.
Köderangebote mit Rabatten und Kryptowährungen
Nach Erkenntnissen von Kaspersky bieten die betrügerischen Websites das iPhone 18 sowie das iPhone 18 Pro mit Rabatten von bis zu 25 % gegenüber dem offiziellen Verkaufspreis an. Ein besonderes Merkmal dieser Masche ist die Aufforderung zur Zahlung mittels Bitcoin.
Durch die Nutzung von Kryptowährungen versuchen die Hintermänner, Zahlungsströme zu verschleiern und eine Rückverfolgung oder Stornierung der Transaktionen durch die Opfer zu verhindern.
Die Experten wiesen darauf hin, dass die gefälschten Seiten darauf ausgelegt sind, umfassende Datensätze zu sammeln. Neben Bankkarteninformationen werden systematisch persönliche Daten abgefragt, die später für Identitätsmissbrauch oder weitere Angriffe im Bereich des Social Engineering genutzt werden könnten.
Regionale Besonderheiten und irreführende Produktdetails
Die Betrugsversuche weisen laut Kaspersky regionale Unterschiede in ihrer Ausführung auf. In Vietnam wurde etwa eine Seite identifiziert, die gezielt das iPhone 18 Pro Max mit dem erwähnten 25-prozentigen Rabatt bewarb. In Brasilien hingegen konzentrierten sich die Angreifer auf eine Vorbestellungs-Masche. Dabei wurden Gehäusefarben für das iPhone 18 Pro angeboten, die von Apple nicht offiziell angekündigt worden waren.
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Zusätzlich versuchten die Betreiber dieser Seiten, Vertrauen durch vermeintlich kulante Geschäftsbedingungen zu gewinnen. So wurde den Kunden versprochen, zunächst nur eine Anzahlung leisten zu müssen und den Restbetrag erst später zu begleichen.
Zudem wurde eine vollständige Rückerstattung bei einer Stornierung der Bestellung in Aussicht gestellt. Tatsächlich dienten diese Versprechen laut Kaspersky lediglich dazu, die Nutzer zur Preisgabe ihrer Daten, einschließlich WhatsApp-Kontaktinformationen, zu bewegen.
Warnung vor Gewinnspiel-Betrug über Messengerdienste
Parallel zu den gefälschten Verkaufsplattformen warnt die Polizei der Provinz Tuyên Quang vor einer weiteren Betrugswelle, die über Kommunikationskanäle wie SMS, Zalo, Facebook und E-Mail verbreitet wird. In diesen Nachrichten wird den Empfängern suggeriert, sie hätten ein iPhone 18 Pro Max gewonnen.
Interessenten, die den beigefügten Links folgen, gelangen auf manipulierte Websites. Dort werden sie zur Eingabe von Passwörtern, Bankdaten und Einmal-Passwörtern (OTP-Codes) aufgefordert. Um den vermeintlichen Gewinn zu erhalten, verlangen die Täter anschließend die Zahlung von Versand- oder Steuergebühren. Dabei wird oft künstlicher Zeitdruck aufgebaut, um die Opfer zu schnellen, unüberlegten Handlungen zu verleiten.
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Sicherheitsempfehlungen für Verbraucher
Um sich vor finanziellen Verlusten und Identitätsdiebstahl zu schützen, raten Experten und Behörden zu erhöhter Wachsamkeit. Kaspersky empfiehlt dringend, Käufe ausschließlich bei offiziellen und verifizierten Händlern zu tätigen. Zudem sollten Nutzer die URLs von Websites vor einer Eingabe sensibler Daten genau prüfen.
Weitere Schutzmaßnahmen umfassen:
* Die Verwendung von virtuellen Kreditkarten für Online-Transaktionen.
* Die Aktivierung der Mehr-Faktor-Authentifizierung (MFA) für alle relevanten Konten.
* Den Einsatz spezieller Phishing-Schutz-Software.
* Die regelmäßige Kontrolle von Kontoauszügen auf nicht autorisierte Buchungen.
Die Polizei rät zudem dazu, niemals auf Links aus unbekannten Quellen zu klicken und unter keinen Umständen Zugangsdaten oder OTP-Codes an Dritte weiterzugeben. Sollte es bereits zu einer Preisgabe von Daten gekommen sein, wird empfohlen, umgehend die Bank zu informieren und Beweise für eine polizeiliche Anzeige zu sichern.
