iPhone 17 Pro teurer: 270-Dollar-Aufschlag wegen KI-Boom erwartet
18.06.2026 - 19:12:34 | boerse-global.de
Grund sind explodierende Kosten für Speicherchips.
KI-Boom treibt Speicherpreise nach oben
Die Preise für DRAM- und NAND-Speicher haben sich in Teilbereichen seit 2025 vervierfacht. Verantwortlich ist der KI-Boom: Rechenzentren schlucken riesige Mengen dieser Komponenten und verknappen den Markt. Laut IDC wächst das Angebot 2026 nur um 16 Prozent bei DRAM und 17 Prozent bei NAND – zu wenig für die Nachfrage.
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Cook bezeichnete die Beschaffungssituation als „untragbar“. Langfristige Lieferverträge hielten die Preise bislang stabil, doch diese Strategie stoße nun an ihre Grenzen. Analysten von TechInsights haben ausgerechnet: Für das nächste iPhone Pro wäre ein Aufschlag von rund 270 Dollar (233 Euro) nötig, um die gewohnte Marge von 50 Prozent zu halten.
Was bedeutet das fürs neue iPhone?
Die Preisanpassungen dürften die nächste Smartphone-Generation treffen, die für September erwartet wird. Aktuell startet das iPhone 17 bei 949 Euro, das Pro-Modell bei 1.299 Euro. Branchenexperten halten bei den kommenden Pro-Modellen einen Startpreis von bis zu 1.399 Dollar für möglich.
Neben den klassischen Modellen gibt es Gerüchte über ein faltbares iPhone für über 2.000 Euro. Cook betonte, dass auch MacBook und iPad betroffen sein könnten. Allein die Komponentenkosten für die Pro-Modelle seien von rund 50 auf etwa 200 Dollar gestiegen.
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Apple sucht neue Lieferquellen
Um den Preisdruck abzufedern, prüft Apple zusätzliche Lieferquellen – auch in China. Eine eigene Speicherfertigung schloss Cook aus. Die strukturellen Engpässe in der Chipindustrie, teilweise verschärft durch Rohstoffknappheit (etwa bei Helium), könnten laut Experten bis 2027 anhalten.
Mit den Preiserhöhungen folgt Apple einem Branchentrend. Samsung, HP und Dell haben bereits reagiert. Auch bei Spielekonsolen von Sony, Nintendo und Microsoft gab es zuletzt Aufschläge.
