Max, Speicherkrise

iPhone 17 Pro Max: Speicherkrise treibt Preise auf 2.600 Euro

28.05.2026 - 05:22:07 | boerse-global.de

Steigende Chipkosten verteuern High-End-Smartphones, während Apple und Händler bei günstigeren Modellen Rabatte gewähren.

iPhone 17 Pro Max: Speicherkrise treibt Preise auf 2.600 Euro - Foto: über boerse-global.de
iPhone 17 Pro Max: Speicherkrise treibt Preise auf 2.600 Euro - Foto: über boerse-global.de

Besonders in Südostasien müssen Kunden für Apples Flaggschiff iPhone 17 Pro Max tiefer in die Tasche greifen. Grund sind die anhaltend hohen Kosten für Speicherchips. Während die Luxusmodelle teurer werden, setzen Händler gleichzeitig auf aggressive Rabatte bei Einstiegs- und Vorgängergeräten.

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Speicherkrise treibt Smartphone-Preise

Seit Mitte 2025 ziehen die Preise für Speicherchips massiv an. Eine Stabilisierung der Lieferketten erwarten Branchenkenner frühestens 2027 – manche Prognosen rechnen sogar bis 2030. In Indonesien verteuerte sich das iPhone 17 Pro Max mit 2TB Speicher Ende Mai um umgerechnet rund 750.000 Rupiah und kostet nun umgerechnet knapp 2.600 Euro.

Doch nicht nur Apple-Kunden spüren den Druck. In Vietnam liegen Flaggschiffe von Xiaomi und Oppo zwischen 40 und 50 Millionen Dong. Xiaomis Führungsspitze rät Kunden sogar, lieber jetzt zu kaufen als zu warten – die Produktionskosten für Hochleistungschips steigen weiter. Der Snapdragon 8 Elite Gen 6 etwa ist deutlich teurer als seine Vorgänger. In Europa kratzen einige Android-Flaggschiffe bereits an der 2.000-Euro-Marke.

Apples enorme Einkaufsmacht verschafft dem Konzern dabei einen entscheidenden Vorteil. Branchendaten zufolge sichert sich der iPhone-Hersteller Speicherkomponenten zu Preisen, die 30 bis 40 Prozent unter denen vieler Android-Konkurrenten liegen. Zusätzlich spart Apple bei Displays und Kamerasensoren.

Rabattschlacht bei günstigeren Modellen

Während die Premium-Preise steigen, purzeln die Preise für erschwinglichere Modelle. In Indonesien fiel das iPhone 16e mit 128GB Speicher auf umgerechnet rund 520 Euro. Die 512GB-Version verbilligte sich von knapp 1.000 auf rund 780 Euro. In Indien erreichte das iPhone 17e mit umgerechnet etwa 660 Euro den niedrigsten je gemeldeten Preis.

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In China entbrannte ein regelrechter Preiskampf. Apple senkte dort Mitte Mai die Preise der iPhone-17-Pro-Serie um 1.000 Yuan – umgerechnet rund 130 Euro. Zusammen mit Inzahlungnahme-Boni betrug der Rabatt bis zu 2.000 Yuan. Die Folge: In Regionen wie Zhengzhou vervielfachten sich die iPhone-Verkäufe um das Sechs- bis Siebenfache. Huawei konterte mit Preissenkungen bei seinen High-End-Faltmodellen Mate X6 und Mate X7.

Im ersten Quartal 2026 war das iPhone 17 das weltweit meistverkaufte Smartphone – es machte sechs Prozent aller Auslieferungen aus. Apple und Samsung lagen mit jeweils 21 Prozent Marktanteil gleichauf, obwohl der globale Smartphone-Markt im Jahresvergleich um drei Prozent schrumpfte.

Ausblick: Was bringt der September?

Die Branche blickt gespannt auf September 2026. Dann soll die nächste Hardware-Generation debütieren. Das iPhone 18 Pro Max wird voraussichtlich mit dem 2nm-A20-Pro-Chip antreten – 15 Prozent mehr Leistung und 30 Prozent bessere Effizienz als die aktuellen Modelle. Gerüchte nennen zudem ein kleineres Dynamic Island, einen 5.100-mAh-Akku und eine 48-Megapixel-Fusion-Kamera mit variabler Blende.

Trotz der Speicherknappheit – Branchenkenner sprechen bereits von einem „RAMageddon" – könnte Apple die Einstiegspreise der Pro-Serie in den USA stabil halten: 1.099 Dollar für das Pro, 1.199 Dollar für das Pro Max. In internationalen Märkten wie Indien sind dagegen leichte Aufschläge möglich.

Zum September-Launch wird auch Apples erstes faltbares Smartphone erwartet. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, könnte der Konzern das Standard-iPhone 17 zu einem reduzierten Preis von rund 100 Dollar unter dem aktuellen Verkaufspreis im Sortiment behalten.

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