iPhone 17 Pro Max: Profi-Anspruch scheitert bei MLS-Übertragung
28.05.2026 - 22:03:14 | boerse-global.deBei einer MLS-Übertragung mit 15 iPhones zeigten sich massive Qualitätsmängel – und die Frage nach der Transparenz des Marketings.
Am 23. Mai 2026 setzte Apple TV+ beim Spiel zwischen LA Galaxy und Houston Dynamo auf eine ganze Armada von iPhone 17 Pro Max-Geräten. Die Botschaft war klar: Das iPhone ist bereit für den Profi-Einsatz. Doch die Realität sah anders aus.
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Teure Optik kaschiert die Wahrheit
Der Haken an der Sache: Von den 15 eingesetzten iPhones waren acht mit externen Fujinon-Broadcast-Zoomobjektiven gekoppelt. Der Preis pro Linse? Zwischen 200.000 und 265.000 Euro. Das ist mehr als das 200-fache des iPhone-Preises selbst.
Die gesamte Produktion stützte sich auf ein professionelles Setup mit der Blackmagic Camera App, Apple Log 2 und Spezialrigs wie dem Beastcage. Das Ergebnis? Kritiker auf Reddit und in Fachforen beklagten weiche Bilder, sichtbare Komprimierung und wackelige Kameraführung. Auch die HDR-Verarbeitung fiel negativ auf: Zu dunkle Schatten, überbelichtete Lichter. Insider berichten zudem von technischen Instabilitäten während der Live-Übertragung.
Die Frage drängt sich auf: Wenn selbst mit 200.000-Euro-Objektiven keine überzeugenden Bilder entstehen – was taugt dann die integrierte Optik?
„Scratchgate" und andere Baustellen
Die Übertragungs-Panne ist nur die Spitze des Eisbergs. Seit Jahresbeginn häufen sich die Beschwerden über die iPhone-17-Serie – trotz starker Verkaufszahlen im ersten Quartal 2026.
Besonders brisant: das sogenannte „Scratchgate". Nutzer berichten von extrem kratzempfindlichem Displayglas und Dellen im Aluminiumrahmen. Beim Modell „Cosmic Orange" verfärbt sich die eloxierte Oberfläche mit der Zeit in Richtung Pink.
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Doch auch intern gibt es Probleme:
- Akku und Laden: Ein zischendes Geräusch aus den Lautsprechern während des Ladevorgangs. Noch kritischer: Einige Geräte erkennen nach vollständiger Entladung keine Kabel mehr und lassen sich nur noch kabellos aufladen.
- Konnektivität: Frühere iOS-26-Versionen kämpften mit Verbindungsabbrüchen bei Mobilfunk, Bluetooth und CarPlay. Der Patch 26.0.1 brachte zwar Besserung, aber nicht vollständige Abhilfe.
- Performance: Selbst auf den Topmodellen läuft iOS 26 nicht rund – Ruckler und Verzögerungen sind an der Tagesordnung.
Und das iPhone Air? Das 999-Euro-Einsteigermodell mit nur einer Kamera und eSIM-only kämpft seit seinem Start 2025 mit schwachen Verkaufszahlen.
Konkurrenz schläft nicht
Während Apple mit diesen Problemen kämpft, ziehen die Mitbewerber davon. Am 27. Mai 2026 veröffentlichte Halide die Mark-III-Version seiner Profi-Kamera-App. Sie bietet Filmsimulationen und einen „Photo Lab"-Editor, der RAW-Dateien von Sony, Nikon und Leica verarbeitet.
Noch härter trifft es Apple im Hardware-Vergleich. Aktuelle Tests Ende Mai 2026 stellten das iPhone 17 Pro gegen das Xiaomi 17T Pro und das Sony Xperia 1 VIII. Xiaomi überzeugt mit Leica-Authentic-Farbprofil und 5-fachem optischem Periskop-Tele. Sony punktet mit professioneller ZEISS-Optik, dediziertem Auslöser, microSD-Slot und Klinkenanschluss.
Besonders pikant: Viele Langzeitnutzer bevorzugen die natürlichere Video-Darstellung des iPhone 14 gegenüber der starken Bildbearbeitung der aktuellen Generation.
Ausblick: Rettet das iPhone 18 die Serie?
Apple scheint die Probleme erkannt zu haben. Für September 2026 wird das iPhone 18 Pro und Pro Max erwartet. Die Gerüchteküche brodelt:
- A20 Pro Chip im 2nm-Verfahren: 15 Prozent mehr Leistung, 30 Prozent höhere Effizienz
- Variable Blende (f/1.4 bis f/2.4) für die 48MP-Hauptkamera
- 35 Prozent kleineres Dynamic Island
- 12 GB RAM und ein 5.100–5.200 mAh Akku im Pro Max
- C2-Modem mit 5G via Satellit
Für Besitzer eines iPhone 13 oder 14 wäre das aktuelle Modell durchaus ein spürbarer Sprung. Wer jedoch Wert auf präzise Kamera-Steuerung legt, sollte auf die variable Blende des iPhone 18 warten. Die Frage bleibt: Kann Apple bis dahin die aktuellen Baustellen in den Griff bekommen?
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