Preise, Macs

iPhone 17: Preise fallen weltweit, Macs werden deutlich teurer

25.06.2026 - 21:15:07 | boerse-global.de

Apple senkt iPhone-17-Preise in Asien und den USA, während MacBooks und iPads teurer werden. Grund sind steigende Chipkosten.

iPhone 17 Preise fallen weltweit, während Apple Macs und iPads verteuert
Preise - Ein modernes Smartphone und ein Laptop auf einem Schreibtisch. Das Smartphone deutet auf sinkende Preise, der Laptop auf steigende Preise hin. 25.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Große Händler in Indien, Vietnam und den USA haben die Preise für die iPhone-17-Serie in dieser Woche auf neue Tiefststände gesenkt. Zeitgleich erhöhte Apple offiziell die Preise für fast alle anderen Hardware-Kategorien – von MacBooks bis zur Apple Watch. Grund dafür ist die anhaltende Krise in der Lieferkette für Speicherchips, wie Konzernchef Tim Cook am Donnerstag mitteilte.

Rabattschlacht in Asien

Besonders deutlich fallen die Preisnachlässe in Indien und Vietnam aus. Der indische Online-Händler Flipkart bietet das iPhone 17 Pro Max effektiv für umgerechnet rund 1.320 Euro an – ein Ersparnis von umgerechnet etwa 180 Euro gegenüber dem Einführungspreis von knapp 1.500 Euro im September 2025. Der Preis setzt sich aus einem Sofortrabatt und zusätzlichen Bankangeboten zusammen. Auch der Elektronikhändler Reliance Digital zog nach und senkte den Preis für das iPhone 17 Pro auf umgerechnet rund 1.280 Euro.

In Vietnam erreichte das iPhone 17 Pro Max den günstigsten Preis seit seiner Markteinführung. Die 256-Gigabyte-Version kostet dort umgerechnet rund 1.340 Euro. Das Pro-Max-Modell macht in Vietnam über 70 Prozent aller iPhone-17-Verkäufe aus – und ist laut Marktforschern von Counterpoint Research weltweit das zweitmeistverkaufte Smartphone im ersten Quartal 2026.

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Auch in Russland sind die Preise gefallen: Das iPhone 17 Pro Max liegt nun bei umgerechnet rund 900 Euro, nachdem es im Frühjahr noch bei über 1.050 Euro lag.

Gebrauchtmarkt in den USA

In den USA hat der Gebrauchtmarkt neue Tiefststände erreicht. Amazons Programm „Renewed Premium“ listet das entsperrte iPhone 17 Pro mit 256 Gigabyte für 934 Dollar – ein Abschlag von 165 Dollar gegenüber dem Neupreis von 1.099 Dollar. Die Geräte werden mit einer 90-Tage-Garantie angeboten und sind mit allen großen US-Netzbetreibern kompatibel.

Offiziell hält Apple an den US-Preisen für das iPhone fest. In Europa hingegen gibt es bereits Anpassungen: Das Basismodell iPhone 17 kostet in Frankreich nun 969 Euro, nach zuvor 899 Euro.

Preisschock bei Mac und iPad

Während das iPhone von den Rabatten profitiert, hat Apple am Donnerstag die Preise für fast alle anderen Produktlinien angehoben. Tim Cook bezeichnete die Anpassungen als unvermeidbar und verwies auf steigende Kosten für Speicherchips und Arbeitsspeicher.

Die Preisänderungen im Überblick:

  • Computer: Das MacBook Neo verteuerte sich um 100 Dollar auf 699 Dollar. Das 14-Zoll MacBook Pro startet nun bei 2.000 Dollar. Besonders hart traf es den Mac Studio M4 Max: plus 500 Dollar auf 2.499 Dollar.
  • Tablets: Das iPad Pro M5 (11 Zoll) stieg um 200 Dollar auf 1.200 Dollar. iPad Air und das Basismodell iPad legten um 100 bis 150 Dollar zu.
  • Zuhause und Wearables: Der HomePod mini kostet nun 130 Dollar, die Apple TV 4K liegt bei 200 Dollar. Die Vision Pro stieg um 200 Dollar auf 3.700 Dollar.
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Technik und Marktposition

Die iPhone-17-Pro-Modelle bleiben Apples Flaggschiffe mit dem A19-Pro-Chip und verbesserten Kamerasystemen. Das Pro Max bietet ein 6,9-Zoll-OLED-Display mit 120 Hertz Bildwiederholrate und eine Dreifach-Kamera mit 48 Megapixeln pro Sensor, inklusive Teleobjektiv mit vierfachem optischem Zoom. Das Standard-iPhone 17 setzt auf den A19-Chip und ein 6,3-Zoll-OLED-Display mit ebenfalls 120 Hertz.

Trotz der gestiegenen Komponentenkosten für Computer und Tablets verkauft sich die iPhone-17-Serie weiterhin stark. In ausgewählten asiatischen Märkten entfallen rund 80 Prozent der Verkäufe des Pro Max auf die 256-Gigabyte-Version – die beliebteste Konfiguration des Modells.

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