Reparierbarkeit, Punkten

iPhone 15 & 16: iFixit hebt Reparierbarkeit deutlich an

Veröffentlicht am: 15.08.2026 um 22:21 Uhr | Redaktion boerse-global.de

iFixit stuft iPhone 15 und 16 auf 7 von 10 Punkten hoch. Apple beendet Hardware-Support für iPhone X und 2018er MacBook Pro.

iFixit verbessert Reparierbarkeit von iPhone 15 und 16 deutlich
Ein Techniker repariert ein Smartphone an einem professionellen Arbeitsplatz mit Präzisionswerkzeugen. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

In einer aktuellen Bewertung hat das Reparaturportal iFixit die Einstufung für die Hardware-Instandhaltung aktueller iPhone-Modelle deutlich angehoben. Während die iPhone-15-Serie eine signifikante Aufwertung erfährt, markiert die gleichzeitige Einstufung des iPhone X als technisch veraltet durch Apple eine Zäsur für die Hardware-Versorgung älterer Gerätegenerationen.

Signifikante Aufwertung der Reparierbarkeit für iPhone 15 und 16

Mitte August 2026 aktualisierte iFixit die Reparierbarkeitswerte für mehrere Smartphone-Generationen. Die Modelle des iPhone 15 wurden dabei von einer ursprünglichen Bewertung von 4 auf nunmehr 7 von 10 möglichen Punkten hochgestuft.

Für die aktuelle Generation, das iPhone 16, vergab das Portal in einer vorläufigen Einschätzung ebenfalls einen Wert von 7 von 10 Punkten. Unverändert blieben hingegen die Bewertungen für die Modellreihen der Generationen 12 bis 14.

Ein wesentlicher Faktor für diese Neubewertung ist die Einführung neuer Software-Werkzeuge. Der sogenannte „Repair Assistant“ ermöglicht es nun, Reparaturen und Kalibrierungen auch unter Verwendung gebrauchter Originalteile durchzuführen. Dies erleichtert die Instandsetzung außerhalb der herstellereigenen Service-Infrastruktur erheblich.

Parallel dazu hat das Unternehmen eine mobile App veröffentlicht, die neben Reparaturanleitungen auch einen KI-Assistenten namens „FixBot“ sowie eine Funktion zur Vorhersage der Batterriegesundheit enthält.

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Apple beendet Hardware-Support für das iPhone X

Während neuere Modelle durch bessere Software-Unterstützung bei Reparaturen profitieren, hat Apple Mitte August das iPhone X offiziell als veraltet klassifiziert. Das Gerät, welches im November 2017 veröffentlicht und im September 2018 wieder eingestellt wurde, erhält damit keinen Hardware-Service mehr in Apple Stores oder bei autorisierten Dienstleistern.

Da für dieses Modell keine offiziellen Ersatzteile mehr bereitgestellt werden, sind Besitzer bei Defekten künftig vollständig auf Drittanbieter angewiesen. Die letzte unterstützte Betriebssystemversion für das iPhone X bleibt iOS 16, konkret die Version 16.7.16.

Zusätzlich zum iPhone X wurde auch das 15-Zoll-MacBook Pro aus dem Jahr 2018 in die Liste der veralteten Produkte aufgenommen. Für dieses Notebook, dessen Software-Support auf macOS Sequoia 15.7.7 begrenzt ist, endet ebenfalls die Verfügbarkeit von Ersatzteilen. Eine Ausnahme bildet laut Branchenberichten lediglich der Akku-Service, der unter bestimmten Bedingungen für bis zu zehn Jahre nach dem Verkaufsende aufrechterhalten werden kann.

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Herausforderungen durch Aktivierungssperren und T2-Chips

Trotz der Fortschritte bei der Reparierbarkeit weisen Experten auf anhaltende Hürden bei der Wiederaufbereitung von Apple-Hardware hin. Besonders die mit dem T2-Sicherheitschip ausgestatteten Macs, die seit der Einführung von macOS Catalina vermehrt auf dem Markt sind, stellen Verwerter vor Probleme.

Die integrierte Aktivierungssperre führt dazu, dass schätzungsweise 20 Prozent der im Umlauf befindlichen MacBooks für ein Refurbishment unbrauchbar sind.

Ähnliche Probleme zeigen sich im Mobilfunkbereich: Professionelle Recycler berichten von monatlichen Eingängen zwischen 4.000 und 6.000 iPhones, die aufgrund von Softwaresperren nicht wiederaufbereitet werden können. Der T2-Chip macht eine Umgehung dieser Sperren nach aktuellem Stand unmöglich, was die Bemühungen um eine längere Nutzung der Hardware konterkariert.

Vergleichbare Entwicklungen bei Mitbewerbern

Im Kontrast zur verbesserten Bewertung der iPhones steht die aktuelle Analyse von iFixit zum Galaxy Z Fold8. Das faltbare Smartphone des Wettbewerbers Samsung erhielt lediglich eine Reparierbarkeitsbewertung von 4 von 10 Punkten.

Kritisiert wurden hier vor allem die Anfälligkeit des Scharniers gegenüber Staubpartikeln in einer Größe von 0,04 bis 0,16 Millimetern sowie die schwierige Instandsetzung des inneren Displays. Trotz einer IP48-Zertifizierung zeigten Tests, dass feiner Staub in das Gehäuse eindringen und mechanische Geräusche verursachen kann.

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