WhatsApp, Standalone-App

iPad-Update: WhatsApp funktioniert jetzt ohne iPhone

05.07.2026 - 16:14:30 | boerse-global.de

WhatsApp als Standalone-App und iPadOS 27 mit Desktop-Features machen das Apple-Tablet eigenständiger und leistungsfähiger.

iPad wird unabhängiger: Neue Software-Updates im Juli 2024
WhatsApp - Ein iPad mit der WhatsApp-Oberfläche, leicht spiegelnd Finanzcharts, auf einem Schreibtisch mit Geldbörse und Kreditkarte. 05.07.2026 - Bild: über boerse-global.de

Seit Anfang Juli 2024 verändern mehrere Entwicklungen die Beziehung zwischen den Apple-Geräten grundlegend – hin zu mehr Eigenständigkeit und effizienterer Datensynchronisation.

WhatsApp wird eigenständig auf dem iPad

Ein bedeutender Schritt kam am 4. Juli 2024: WhatsApp veröffentlichte Version 26.25.74, die das iPad erstmals als primäres Gerät zulässt. Nutzer können ihren Account nun direkt auf dem Tablet mit Telefonnummer und Passkey registrieren – ohne Umweg über ein aktives iPhone.

Die Neuerung beendet mehrere Einschränkungen des bisherigen Companion-Modus. iPad-Nutzer haben jetzt direkten Zugriff auf Live-Standortfreigabe, Broadcast-Listen und Business-„Flows". Besonders wichtig: Die lästige 14-Tage-Automatikabmeldung bei inaktivem iPhone entfällt. Der Companion-Modus bleibt zwar optional, doch die Standalone-Funktion verspricht eine zuverlässigere Erfahrung – etwa wenn das Smartphone in Reparatur ist oder einfach nicht zur Hand liegt.

iPadOS 27: Leistungssprung mit Desktop-Ambitionen

Einen Tag später, am 5. Juli 2024, veröffentlichte Apple die erste Entwickler-Beta von iPadOS 27. Das Update bringt architektonische Veränderungen, die das Tablet näher an ein Desktop-Gerät rücken. Eine macOS-ähnliche Menüleiste, verbessertes Fenstermanagement und die Möglichkeit, ursprünglich nur fürs iPhone entwickelte Apps zu vergrößern – das sind die sichtbarsten Neuerungen.

Die Leistungsdaten können sich sehen lassen: Erste Tests zeigen bis zu fünfmal schnellere Dateiübertragungen. Auch AirDrop wurde optimiert. Mit „Liquid Glass" führt Apple zudem eine softwareintegrierte Schutzschicht ein, die die Haltbarkeit der Geräte verbessern soll.

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Fotos-App und Synchronisation auf neuem Niveau

Die für September 2024 erwarteten Hauptversionen von iOS 27 und iPadOS 27 bringen eine „Sync Instantly"-Funktion für die Fotos-App mit. Dazu gesellen sich Sternebewertungen für Bilder, benutzerdefinierte Schlagwörter und die Möglichkeit, Videobilder in voller Auflösung zu speichern.

Apple Intelligence vereinfacht Automatisierung

Seit dem 4. Juli 2024 integriert Apple seine KI-Funktionen in die Kurzbefehle-App. Nutzer können Änderungen einfach in natürlicher Sprache beschreiben – das System erstellt oder bearbeitet die Automatisierung dann selbstständig. Neue Auslöser für Aktionen wie Tastaturanschluss, Workout-Start oder eingehende Benachrichtigungen erweitern die Möglichkeiten.

Die KI-Features benötigen spezifische Hardware: iPhone 15 Pro oder neuer, iPads und Macs mit M-Serie oder A17 Pro-Chips. Drei Verarbeitungsebenen – lokal, Cloud und „Cloud Pro" – sorgen für Leistung bei gleichzeitigem Datenschutz.

Ein neuer „Visual Intelligence"-Modus für Siri erkennt Objekte, importiert Termine von Flyern direkt in den Kalender und transkribiert Handschrift per Kamera. Die Daten synchronisieren sich über eine eigene Siri-App geräteübergreifend.

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iCloud-Synchronisation richtig einstellen

Mit den neuen Funktionen wird die korrekte iCloud-Konfiguration wichtiger denn je. Experten raten: Beide Geräte mit derselben Apple-ID anmelden und die App-Synchronisation in den iCloud-Einstellungen aktivieren. Wer große Mediensammlungen wie Fotos nicht mehr synchronisieren möchte, sollte vor dem Deaktivieren die Option „Fotos und Videos herunterladen" nutzen – so bleiben die Originale lokal erhalten.

Die Gehirntrainings-App MindRush Pro, die am 5. Juli 2024 ein Update erhielt, zeigt exemplarisch, wie Drittanbieter auf die neue Synchronisation setzen: Fortschritte und Mustererkennungsdaten bleiben dank iCloud auf iPhone und iPad konsistent.

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