iPad Air M4: 12GB RAM und 30 Prozent mehr Leistung
05.05.2026 - 20:33:34 | boerse-global.deApples iPad Air mit M4-Chip ist nach massiven Preissenkungen aktuell günstiger denn je – und übertrifft seinen Vorgänger in puncto Leistung deutlich. Der Vergleich zwischen M3- und M4-Modell zeigt: Der Sprung lohnt sich.
Das neue iPad Air kam am 2. März 2026 auf den Markt und markiert einen strategischen Wandel in Apples Mittelklasse-Tablet-Reihe. Die Umstellung von M3 auf M4 bringt nicht nur mehr Rechenleistung, sondern bereitet das Gerät auch auf anspruchsvolle KI-Aufgaben vor. Und das zu Preisen, die selbst Sparfüchse aufhorchen lassen.
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12 Gigabyte Arbeitsspeicher als Gamechanger
Der wichtigste Unterschied zwischen den Generationen: Während das M3-Modell mit 8 GB RAM auskommen musste, stattet Apple das M4 iPad Air serienmäßig mit 12 GB Arbeitsspeicher aus. Branchenexperten sehen darin einen entscheidenden Vorteil für anspruchsvolle Anwendungen.
Die Speicherbandbreite erreicht damit bis zu 120 GB/s. Das ist vor allem für lokale KI-Anwendungen wie den AI-Agenten OpenClaw relevant, dessen Nachfrage in den letzten Monaten unerwartet stark gestiegen ist. Der M4-Chip selbst liefert rund 30 Prozent mehr Leistung als sein Vorgänger.
Bessere Akkulaufzeit, aber altbekanntes Display
Die technischen Tests zeigen weitere Verbesserungen: Das 13-Zoll-Modell hält mit 12 Stunden und 37 Minuten deutlich länger durch als die M3-Version mit 11 Stunden und 48 Minuten. Auch das 11-Zoll-Modell verbessert sich von 10 Stunden und 15 Minuten auf 11 Stunden und 3 Minuten.
Ein Wermutstropfen bleibt: Apple setzt weiterhin auf 60-Hz-LCD-Panels. Wer hochfrequente Displays sucht, muss weiter zur teureren Pro-Serie greifen.
Modernste Konnektivität an Bord
Das M4 iPad Air bringt Wi-Fi 7 und Bluetooth 6 mit – ein deutlicher Sprung nach vorne. Hinzu kommen der C1X-Modem und der N1-Chip für bessere Netzwerkeffizienz und Signalstabilität.
Die Kamera wurde ebenfalls aufgewertet: Die 12-Megapixel-Frontkamera unterstützt jetzt Center Stage und verbessert so die Erfahrung bei Videokonferenzen. Kompatibel bleibt das Tablet mit Apple Pencil Pro und Magic Keyboard.
Preise purzeln – der Markt reagiert
Am 4. Mai 2026 fiel der Preis für das 11-Zoll-Modell mit 128 GB auf ein Rekordtief von 519 Euro – ein Rabatt von 13 Prozent gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung von 599 Euro. Die 13-Zoll-Variante mit 256 GB kostete am 5. Mai nur noch rund 790 Euro.
Zum Vergleich: Die M3-Modelle waren zeitweise mit bis zu 300 Euro Rabatt im Abverkauf. Die Preisschere zwischen den Generationen schließt sich also zusehends.
Lieferketten-Probleme treiben Speicherpreise
Die Hintergründe für die volatile Preissituation sind komplex. Im ersten Quartal 2026 sind die globalen DRAM-Preise um 90 Prozent gestiegen. Grund ist die enorme Nachfrage nach High-Bandwidth-Speicher für KI-Rechenzentren.
Apple-Chef Tim Cook bestätigte, dass die Nachfrage nach KI-fähiger Hardware alle Erwartungen übertroffen habe. Die Lieferengpässe könnten noch Monate anhalten. Marktforscher von IDC rechnen bis Jahresende mit Preissteigerungen von 10 bis 20 Prozent bei Unterhaltungselektronik.
Software-Updates nutzen die neue Hardware
Am 4. Mai 2026 veröffentlichte Apple die Release-Candidate-Version von iPadOS 26.5. Das Update bringt verbesserte RCS-Verschlüsselung und neue ortsbasierte Vorschläge in Apple Maps. Zwar enthält der RC-Build noch keine neuen Apple-Intelligence-Funktionen – die 12 GB RAM schaffen aber die Basis für künftige KI-Integrationen.
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Für Anwender stellt sich die Frage: M3 oder M4? Analysten raten vor allem denen zum M4, die noch kein Modell aus den Jahren 2024 oder 2025 besitzen. Die 30 Prozent mehr Leistung, der zusätzliche Arbeitsspeicher und die bessere Akkulaufzeit machen das neue iPad Air zur zukunftssicheren Investition.
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