Siri, KI-App

iOS 27: Siri wird zur eigenständigen KI-App mit Bildschirmverständnis

Veröffentlicht am: 18.07.2026 um 22:43 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Apple integriert künstliche Intelligenz in Kern-Apps. Siri wird zur eigenständigen Anwendung, Wallet erhält Finanzanalyse-Tool.

iOS 27 Beta: Neue KI-Siri und Wallet-Insights im Test
Nahaufnahme von Händen, die ein iPhone mit leuchtender, futuristischer Oberfläche halten, vor unscharfem professionellem Hintergrund. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Die öffentliche Beta von iOS 27 bringt tiefgreifende Veränderungen – allen voran eine völlig neu konzipierte Siri mit KI-Unterstützung.

Seit Juli 2026 können Tester die neueste iPhone-Software ausprobieren. Der Fokus liegt auf der Integration künstlicher Intelligenz in Kern-Apps wie Wallet, iMessage und Fotos. Apple setzt dabei auf hauseigene Foundation Models, die auf Googles Gemini-Technologie basieren.

Siri wird zur eigenständigen App

Die wohl größte Neuerung: Siri agiert nicht länger nur als Sprachassistent, sondern als vollwertige Anwendung. Seit dem 13. Juli 2026 ist die öffentliche Beta verfügbar. Die neue Siri versteht Bildschirminhalte und durchsucht E-Mails, Fotos und Kalendereinträge, um kontextbezogene Antworten zu liefern.

Für komplexe Anfragen nutzt das System Private Cloud Compute – ein Verfahren, das Datenschutz auch bei servergestützter Verarbeitung gewährleisten soll. Erste Tests zeigen, dass die KI selbst heikle Fragen, etwa zu Lebensmittelsicherheit, souverän beantwortet.

Allerdings gibt es Einschränkungen: Die erweiterten Siri-Funktionen sind vorerst nur auf Englisch verfügbar. Zudem bleiben sie in der EU und China während der ersten Einführungsphase außen vor.

Wallet wird zum Finanzmanager

Die Geldbörsen-App erhält mit „Insights" ein mächtiges Analyse-Tool. Es löst die Connected-Cards-Funktion aus iOS 17.1 ab und erlaubt das Verknüpfen von Bankkonten. Nutzer sehen ihre Ausgaben und wiederkehrende Zahlungen auf einen Blick. Die Finanzdaten verarbeitet eine Apple-Tochter – nicht die Hauptserver des Konzerns.

Weitere Neuerungen im Überblick:

  • Digitale Pass-Erstellung: Physische Karten lassen sich per Kamera-Scan oder Screenshot digitalisieren
  • KI-gestütztes Rechnungssplitting: In den USA scannt Apple Cash Rechnungen und berechnet die Anteile
  • Optimierter Bezahlvorgang: Nutzer können nun zwischen Karten wischen und Kontostände einsehen
  • Reiseintegration: Hotelschlüssel in der Wallet zeigen künftig spezifische Reisedetails an
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Neue Werkzeuge für Kommunikation und Fotos

Die Handschrift-Funktion von iMessage wandert in ein eigenes Zeichen-Tool. Es ist nun direkt in der Nachrichten-App zugänglich und bietet professionelle Werkzeuge ähnlich denen aus Apple Notes.

Der „Clean Up"-Effekt in der Fotos-App wurde verfeinert und entfernt Objekte präziser aus Bildern. Hinzu kommen KI-gestützte Hintergrundverlängerungen für Wallpaper sowie ein Skimming-Tool für CarPlay. Besitzer von AirPods mit H2-Chip können erstmals individuelle Equalizer-Einstellungen vornehmen.

Produktivitäts-Features wie Quick Notes vom Sperrbildschirm, ortsbasierte Erinnerungen und eine neue Zeitblock-Ansicht im Kalender-Widget runden das Update ab.

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Sicherheit und Ausblick

Parallel zu den Neuerungen hat Apple bestehende Schutzmechanismen gestärkt. Bereits im April 2026 begann iOS 26.4.1 damit, den Diebstahlschutz automatisch zu aktivieren. Die Funktion schaltet in unbekannten Umgebungen zusätzliche Sicherheitsstufen frei.

Blickt man in die Zukunft, zeichnen sich bereits Konturen des iPhone 20 ab. Für September 2027 erwarten Branchenkenner ein Gerät mit rundum gebogenem Glasdisplay, einem 2-Nanometer-A21-Chip und unter dem Display integrierter Face-ID. Auch feststoffliche Tasten und eine Silizium-Anoden-Batterie stehen auf dem Wunschzettel. Die Displaygrößen sollen bei 6,3 und 6,9 Zoll bleiben.

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