iOS 27: Siri-Sprache senkt Apple-Intelligence-Speicher im Test auf 100 MB
Veröffentlicht am: 06.11.2026 um 13:12 Uhr | Redaktion boerse-global.deNach der Aktualisierung auf das Betriebssystem iOS 27 verzeichnen Nutzer Berichten zufolge einen unerwartet hohen Speicherplatzbedarf durch Apple Intelligence.
Wie das Fachportal GSMArena am 4. November 2026 auf Basis von Nutzerbeobachtungen und eigenen Tests berichtete, beanspruchen die KI-Funktionen auf Geräten zwischen 9 und 16 GB Speicher. Bei einem durchgeführten Test gelang es der Redaktion jedoch, die Speicherbelegung durch eine gezielte Konfigurationsänderung drastisch zu senken.
Unerwartete Speicherlast und ein Test zur Reduzierung
Die genaue Zuweisung des Speicherplatzes lässt sich auf den Geräten unter dem Menüpfad Einstellungen über Allgemein, iPhone-Speicher und den Unterpunkt iOS nachvollziehen. Viele Anwender stellten dort nach dem Update fest, dass die On-Device-Modelle erhebliche Kapazitäten blockieren.
Ein einfaches Deaktivieren von Apple Intelligence oder dem Sprachassistenten Siri führte laut den Tests von GSMArena in den untersuchten Fällen nicht dazu, dass der belegte Speicher wieder freigegeben wurde.
In einem konkreten Testlauf von GSMArena fiel die Speicherzuweisung jedoch von ca. 15 GB auf ca. 100 MB ab. Dies geschah, nachdem die Siri-Spracheinstellung auf Englisch (Südafrika) geändert und das Gerät anschließend neu gestartet worden war.
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Das Portal betonte allerdings ausdrücklich, dass diese Reduzierung auf ca. 100 MB lediglich das Ergebnis eines Einzeltests darstelle und keinesfalls als garantiertes Resultat für alle Anwender zu verstehen sei.
Technische Vorgaben und Speichergrenzen von Apple
Vonseiten des Herstellers Apple gelten für die Nutzung der Beta-Version von Siri mit KI-Unterstützung klare Voraussetzungen. So müssen sowohl die Gerätesprache als auch die Siri-Sprache offiziell unterstützt werden und zwingend miteinander übereinstimmen. Wird die Sprache von Siri geändert, steht Apple Intelligence laut Apple unter Umständen so lange nicht zur Verfügung, bis die erforderlichen Sprachdaten vollständig heruntergeladen wurden.
Hinsichtlich der regulären Speicherzuweisung gibt Apple offizielle Richtwerte vor. Auf Geräten wie dem iPhone Duo, dem iPhone 17 Pro und späteren Ausführungen sowie dem iPhone Air beläuft sich der vorgesehene Speicherbedarf auf bis zu 14 GB. Bei anderen kompatiblen iPhone-Modellen beziffert der Konzern den Wert auf bis zu 8 GB.
Apple begründet die hohen Anforderungen damit, dass die lokalen KI-Modelle nach dem Start von iOS 27 und iPadOS 27 erhebliche Ressourcen beanspruchen. Dies führt zugleich dazu, dass einige ältere oder schwächer ausgestattete Modelle von den On-Device-Funktionen ausgeschlossen bleiben.
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Auswirkungen auf kleinere Speichergrößen und EU-Nutzer
Die Dimension der Speicherbelegung wird insbesondere bei Einstiegsmodellen deutlich. Wie GSMArena hervorhob, belegen das Betriebssystem, die KI-Funktionen und die Reserve für künftige Updates auf einem iPhone 16 mit 128 GB Speicherplatz zusammen bereits ca. 30 % des gesamten internen Speichers.
Zudem bleibt der Speicherplatz laut Bericht auch auf iPhones innerhalb der Europäischen Union belegt, obwohl Apple Intelligence in dieser Region regulär gar nicht zur Verfügung steht. Ein vorübergehender Wechsel der Region des Apple-Accounts birgt für betroffene Anwender jedoch zusätzliche Risiken: Eine solche Umstellung kann dazu führen, dass bestehende Abonnements automatisch gekündigt werden.
