Siri, Cloud-KI

iOS 27: Siri erhält Cloud-KI von Google und Nvidia-Verschlüsselung

31.05.2026 - 13:39:31 | boerse-global.de

Apple modernisiert Siri mit KI und externen Cloud-Partnern. iOS 27 bringt neue Chatbot-App und beendet Rechtsstreit um 250 Mio. Dollar.

iOS 27: Siri erhält Cloud-KI von Google und Nvidia-Verschlüsselung - Bild: über boerse-global.de
iOS 27: Siri erhält Cloud-KI von Google und Nvidia-Verschlüsselung - Bild: über boerse-global.de

Der iPhone-Konzern rüstet seinen Sprachassistenten mit Künstlicher Intelligenz auf – und setzt dabei auf Partner wie Google und Nvidia.

Apple steht vor einem fundamentalen Umbau seines Sprachassistenten Siri. Mit dem Betriebssystem iOS 27, das für September 2026 erwartet wird, soll die digitale Helferin eine grundlegende Modernisierung erhalten. Erstmals setzt der Konzern dabei auf externe Cloud-Partner, um komplexe Anfragen zu bearbeiten.

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Hybrid-Modell: Lokal und in der Cloud

Die neue Siri-Generation arbeitet mit einem zweigeteilten System. Einfache Aufgaben erledigt das iPhone direkt auf dem Gerät – gesteuert durch Apples eigene Chips. Anspruchsvolle Anfragen wandern dagegen in die Cloud von Google. Nach Branchenberichten nutzt Apple dort die Gemini-Modelle des Suchmaschinenriesen, um sowohl die lokalen Systeme zu trainieren als auch die Cloud-Antworten zu generieren.

Für die Datensicherheit setzt Apple auf Nvidia Confidential Computing – eine Technologie, die Nutzerdaten während der Verarbeitung in der Cloud verschlüsselt. Die Vermarktung erfolgt unter dem bekannten Label „Private Cloud Compute", wobei Apple weiterhin auf Werbefreiheit und Datenschutz setzt.

Die neuen KI-Funktionen benötigen mindestens einen A17 Pro-Chip. Das bedeutet: Nur Besitzer eines iPhone 15 Pro oder neuerer Modelle können die volle Leistung nutzen.

Neue Oberfläche: Chatbot statt Sprachsteuerung

Erstmals bekommt Siri eine eigene App mit Chatbot-Oberfläche. Nutzer können per Text oder Spracheingabe kommunizieren – und frühere Unterhaltungen bleiben gespeichert. Eine neue Suchleiste im Dynamic Island erlaubt den Zugriff per Wischbewegung nach unten.

iOS 27 bringt zudem weitere KI-Werkzeuge:

  • Fotobearbeitung: Neue Funktionen „Reframe" und „Extend" für Bildmanipulationen
  • System-Tools: KI-gestützte Autokorrektur und KI-generierte Hintergrundbilder
  • Produktivität: Intelligente Kurzbefehle per Alltagssprache sowie automatische Video-Untertitel
  • App-Integration: Verbesserte Steuerung von Mails, Notizen und Terminen über mehrere Schritte hinweg
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Hardware-Updates in Planung

Parallel zur Software arbeitet Apple an neuer Hardware. Das iPhone 18 Pro, für Herbst 2026 erwartet, soll eine Hauptkamera mit variabler Blende erhalten. Die neuen Linsen, teilweise vom Zulieferer Sunny Optical gefertigt, könnten rund 50 Prozent mehr kosten als aktuelle Komponenten. Ein neuer A20 Pro-Chip und eine überarbeitete Kamera-App in iOS 27 sollen die Technik unterstützen.

Rechtsstreit beigelegt: 250 Millionen Dollar Entschädigung

Der KI-Vorstoß kommt nicht ohne Altlasten. Apple hat sich in den USA auf einen Vergleich in Höhe von 250 Millionen US-Dollar geeinigt – umgerechnet rund 230 Millionen Euro. Hintergrund ist eine Sammelklage wegen angeblich irreführender Werbung zu den KI-Funktionen der Modelle iPhone 15 und 16.

Betroffen sind US-Kunden, die zwischen dem 10. Juni 2024 und dem 29. März 2025 ein iPhone 16 oder iPhone 15 Pro gekauft haben. Sie können zwischen 25 und 95 US-Dollar pro Gerät erhalten. Apple räumt mit dem Vergleich kein Fehlverhalten ein.

WWDC 2026: Offizielle Vorstellung im Juni

Die Einladungen für die WWDC 2026 sind bereits verschickt. Die Entwicklerkonferenz findet Anfang Juni statt, mit einer Präsenzveranstaltung am 9. Juni im Apple Park. Dort will der Konzern iOS 27 und die neue KI-Strategie offiziell vorstellen. Eine Beta-Version soll im Sommer erscheinen, der öffentliche Start folgt im September.

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