Siri, Arbeitsabläufe

iOS 27: Siri 2.0 steuert komplexe Arbeitsabläufe per Sprachbefehl

Veröffentlicht am: 05.06.2026 um 09:06 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Apple erweitert die Kurzbefehle-App für iOS 27 grundlegend. Siri 2.0 ermöglicht komplexe Automatisierungen per Sprachbefehl und bereitet das Ökosystem auf das Falt-iPhone vor.

Apple iOS 27: Siri 2.0 macht Kurzbefehle per Sprache steuerbar
Apple devices with glowing lines and abstract data, representing enhanced automation and AI integration in the Shortcuts app. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Apple rüstet seine Kurzbefehle-App (Shortcuts) massiv auf. Im kommenden iOS 27, das am 8. Juni auf der WWDC vorgestellt werden soll, wird die Automatisierungssoftware zum Dreh- und Angelpunkt einer neuen KI-Strategie. Branchenbeobachter rechnen mit einem grundlegenden Umbau des Systems.

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Siri 2.0 versteht natürliche Sprache

Der wichtigste Neuerung: Nutzer sollen künftig komplexe Arbeitsabläufe einfach per Sprachbefehl erstellen und ausführen können. Bislang war dafür eine manuelle Konfiguration in der Kurzbefehle-App nötig. Die aktualisierte Siri – in Leaks bereits als „Siri 2.0“ bezeichnet – erkennt, was der Nutzer gerade auf dem Bildschirm sieht, und schlägt passende Aktionen vor.

Diese Funktionen sind Teil der sogenannten „Apple Intelligence“-Initiative. Das System soll kontextbezogen arbeiten: Wer etwa eine E-Mail liest, könnte per Sprachbefehl einen Termin erstellen oder eine Nachricht weiterleiten – ohne die App wechseln zu müssen. Auch mehrstufige Automatisierungen, die bisher nur über die App selbst möglich waren, sollen per Sprachsteuerung funktionieren.

Automator-Nachfolger auf dem Mac

Apple verfolgt mit den Kurzbefehlen eine langfristige Strategie. Die App ist bereits auf allen Apple-Plattformen verfügbar – von iPhone und iPad über Mac und Apple Watch bis hin zur Vision Pro. Auf dem Mac soll sie nach und nach die alte Automator-Software ersetzen. Komplexe Arbeitsabläufe werden in die moderne Kurzbefehle-Oberfläche überführt, die geräteübergreifende Synchronisation unterstützt.

Besonders praktisch: Auf neueren iPhone-Modellen sollen aktive Automatisierungen künftig in der Dynamic Island angezeigt werden. So sehen Nutzer jederzeit, welche Aufgaben im Hintergrund laufen – und können sie direkt von dort steuern.

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Neues Entwicklerzentrum in Berlin

Um die Kurzbefehle-Plattform weiter voranzutreiben, investiert Apple massiv in die Entwickler-Community. Am 3. Juni kündigte der Konzern ein neues Developer Center in Berlin an – das erste seiner Art in Europa. Ab Ende 2026 sollen dort Workshops und persönliche Beratung angeboten werden. Ziel ist es, Entwickler zu unterstützen, die ihre Apps für Apples KI-Tools und Automatisierungsfunktionen optimieren wollen.

Parallel dazu fließen die Automatisierungs-Funktionen in die Barrierefreiheit ein. Neue Updates für die Lupe-App erlauben Sprachbefehle wie „Zoom“ oder „Taschenlampe an“. Auch automatisch generierte Videountertitel und verbesserte VoiceOver-Beschreibungen sind für Ende 2026 angekündigt. Die Logik dahinter gleicht der der Kurzbefehle: Nutzer steuern Hardware und Software per Sprachbefehl.

Vorbereitung auf das Falt-iPhone

Die Neuerungen sind nicht nur Software-Spielerei. Branchengerüchte vom 3. Juni deuten darauf hin, dass iOS 27 speziell für ein neues Hardware-Format optimiert wird. Ein faltbares iPhone mit 7,8 Zoll Display soll im September 2026 erscheinen. Das Betriebssystem wird dann automatisch zwischen verschiedenen Bildschirmmodi umschalten – und Kurzbefehle an die größere Anzeige und den Split-Screen-Modus anpassen.

Für deutsche Nutzer bedeutet das: Wer sich schon heute mit den Kurzbefehlen vertraut macht, liegt goldrichtig. Apple macht die Automatisierungs-App zur Schaltzentrale seines künftigen Ökosystems – und zur Brücke zwischen KI, Barrierefreiheit und neuer Hardware.

Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und Märkten ohne Gewähr; Änderungen jederzeit möglich. Börsengeschäfte können zu hohen Verlusten führen. Unsere Beiträge werden ganz oder teilweise automatisiert mit Unterstützung von AI erstellt und geprüft.

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