Public, Beta

iOS 27 Public Beta: Siri wird eigenständige KI-App mit Gemini

Veröffentlicht am: 20.07.2026 um 00:31 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Apple veröffentlicht iOS 27 Beta mit KI-gestütztem Siri und Liquid Glass Design. Europa und China bleiben vorerst ausgeschlossen.

iOS 27 Beta: Apples KI-Offensive mit Siri und Google Gemini
Eine Hand hält ein leuchtendes Smartphone mit KI-App-Icons, unscharfer High-Tech-Server-Hintergrund. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Apple treibt die Integration künstlicher Intelligenz voran – die neue Beta zeigt, wohin die Reise geht.

Die Veröffentlichung der iOS 27 Public Beta Mitte Juli 2026 markiert einen Wendepunkt für den iPhone-Hersteller. Im Zentrum steht ein grundlegend überarbeiteter Sprachassistent: Siri, nun angetrieben durch Apples hauseigene Foundation Models in Kombination mit Google Gemini, agiert erstmals als eigenständige App und arbeitet direkt auf dem Gerät. Das verspricht nicht nur mehr Tempo, sondern auch mehr Privatsphäre.

Doch der große Wurf hat einen Haken: In Europa und China bleibt die Beta vorerst blockiert. Grund sind die dortigen Regulierungsanforderungen, die Apple offenbar noch nicht vollständig erfüllt. Die finale Version des Betriebssystems wird für September 2026 erwartet.

Liquid Glass und neue Foto-Tools

Neben dem Siri-Relaunch bringt die Beta ein frisches Design namens „Liquid Glass" – eine Art schwebende, glasartige Optik. Auch die Foto-App profitiert: Ein verbessertes „Clean Up"-Werkzeug entfernt störende Objekte, „Spatial Reframing" optimiert Bildausschnitte für räumliche Aufnahmen, und ein neues „Extend"-Tool soll fehlende Bildbereiche intelligent ergänzen. Hinzu kommen Leistungsverbesserungen: Apps starten schneller, AirDrop-Übertragungen laufen effizienter.

Anzeige

Nach dem Update auf die neueste Version übersehen viele Nutzer wichtige Privatsphäre-Einstellungen, die ihre Daten gefährden könnten. Ein Apple-Experte erklärt Ihnen in diesem kostenlosen Ratgeber, wie Sie Ihr System mit wenigen Klicks wirklich absichern. iOS-Update-Ratgeber jetzt kostenlos herunterladen

Quick Notes 3.0: Der Notizblock wird intelligent

Unabhängig von Apples Beta-Zyklus hat sich auch die Drittanbieter-Szene bewegt. Am 18. Juli erschien Quick Notes 3.0 – ein komplett überarbeiteter Notizblock mit haptischem Feedback und flüssigen Animationen. Die App speichert Texte automatisch in der iCloud oder in Obsidian-Ordnern. Besonders spannend: Der neue „Brainstorm"-Modus setzt auf GPT 5.6 Luna – eine Abkehr vom bisher genutzten Gemini Flash. Das zeigt: Der Wettbewerb um die beste KI-Integration in Produktivitäts-Apps ist voll entbrannt.

Parallel testet Apple eigenen Berichten zufolge ein KI-Tool namens „Live Notes" in seinen Genius-Bars. Es transkribiert und fasst Reparaturgespräche zusammen – auf Wunsch der Kunden. Die Daten bleiben demnach vor den Vorgesetzten geschützt, dennoch gibt es Bedenken unter Mitarbeitern, dass das System zur Leistungsüberwachung genutzt werden könnte.

Quiche Browser schaltet KI-Übersichten aus

Ein weiterer Trend: Browser-Entwickler gehen auf Distanz zu KI-generierten Suchergebnissen. Der Quiche Browser von Quiche Industries deaktiviert seit dem 14. Juli standardmäßig die KI-Übersichten von Google, Bing und DuckDuckGo. Nutzer können die Funktion in den Einstellungen wieder aktivieren. Dazu gibt es eine anpassbare Symbolleiste und einen JavaScript-Schalter – ein klares Signal für mehr Kontrolle und weniger Datenvolumen beim Surfen.

Anzeige

Ob AirDrop, iCloud oder die neuen KI-Begriffe – wer die Fachsprache von Apple versteht, nutzt sein iPhone deutlich effizienter. Dieses Gratis-Lexikon erklärt die 53 wichtigsten Begriffe in einfachen Worten und bietet hilfreiche Aussprachestützen. Kostenloses iPhone-Lexikon hier sichern

Privatsphäre unter der Lupe: Zwei Apps, zwei Welten

Mozilla hat in einer aktuellen Studie vom 18. Juli die Datenschutzpraktiken von Zyklus-Tracking-Apps untersucht. Das Ergebnis: Euki erhält die Bestnote 10 von 10 – die App speichert alle Daten lokal auf dem Gerät. Schlusslicht ist Stardust mit mageren 2 Punkten. Grund: Die App gibt Daten an Drittanbieter weiter. Die Entwickler von Stardust haben die Vorwürfe inzwischen zurückgewiesen.

Drei neue Apps für Nischenbedürfnisse

Der App Store wächst weiter – drei Neueinsteiger stechen hervor:

  • AIpine: Eine lokale Bibliothek für KI-generierte Inhalte. Die App verwaltet Code-Snippets in Python, TypeScript sowie Datenformate wie CSV und JSON – alles offline auf dem Gerät.
  • Pico Cam: Eine Kamera-App, die die Dynamic Island des iPhones für Live-Aktivitäten nutzt. Sie unterstützt physische Kamerasteuerung auf dem iPhone 16 und neueren Modellen.
  • StoryPad: Ein Open-Source-Tagebuch für Android und iOS. Die App arbeitet offline, organisiert Einträge in einer Zeitachsen-Ansicht und setzt auf das einfache Markdown-Format.

Experten-Tipps fürs optimierte iPhone

Neben all den Neuerungen bleibt die Kunst der Feineinstellung. Aktuelle Empfehlungen für iPhone-Nutzer: Face ID zum Sperren einzelner Apps nutzen, die „Back Tap"-Geste für Shortcuts einrichten und auf verschlüsseltes RCS-Messaging setzen – besonders für die sichere Kommunikation mit Android-Nutzern.

Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und Märkten ohne Gewähr; Änderungen jederzeit möglich. Börsengeschäfte können zu hohen Verlusten führen. Unsere Beiträge werden ganz oder teilweise automatisiert mit Unterstützung von AI erstellt und geprüft.

de | wissenschaft | 69808009 |