Kindersicherung, Familien

iOS 27: Neue Kindersicherung scheitert in Familien oft an alten Geräten

Veröffentlicht am: 06.10.2026 um 18:42 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Die neue Bildschirmzeit verlangt aktuelle Software auf allen Familiengeräten; Apple arbeitet an Lösungen, nennt aber keinen Termin.

Apple: iOS 27 erschwert Familien die Einrichtung der Kindersicherung
Ein minimalistisches, modern eingerichtetes Wohnzimmer mit hellem Tageslicht, das auf einen leeren Holztisch fällt. Illustration mit AI erstellt.

Nutzer berichten über erhebliche Schwierigkeiten bei der Einrichtung der überarbeiteten Kindersicherungsfunktionen von iOS 27 auf mehreren Apple-Geräten. Die aktualisierte Bildschirmzeit lässt sich innerhalb von Familiengruppen häufig nicht wie vorgesehen in Betrieb nehmen. Der Hersteller hat die Verzögerungen bei betroffenen Familien eingeräumt und mitgeteilt, dass an entsprechenden Verbesserungen gearbeitet werde.

Neue iCloud-Architektur erzwingt lückenlose Updates

Als Hauptursache für die Störungen gilt die zugrundeliegende technische Struktur. Die neu gestaltete Funktion setzt auf eine überarbeitete iCloud-Architektur auf, die voraussetzt, dass sämtliche Geräte innerhalb einer Familienfreigabe auf das jeweilige Betriebssystem der Generation 27 aktualisiert sind. Erst wenn alle eingebundenen Apple-Geräte auf dem neuesten Softwarestand sind, lässt sich die neue Bildschirmzeit für die Gruppe aktivieren.

Dies führt in der Praxis zu Hürden, wenn einzelne Familienmitglieder ihre Hardware noch nicht aktualisiert haben. Berichten zufolge konnte etwa die Bildschirmzeit für das iPhone einer Tochter nicht aktiviert werden, solange der Sohn sein MacBook Neo nicht auf den aktuellen Stand gebracht hatte.

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Zusätzliche Komplikationen entstehen durch ältere Hardware im Haushalt, die keine Aktualisierung auf die neueste Systemversion mehr unterstützt. Solche inkompatiblen Altgeräte können die Nutzung der neuen Bildschirmzeit auf modernen Geräten vollständig blockieren.

Mehrere Nutzer konnten das Problem erst umgehen, indem sie alte Geräte komplett aus ihren Apple-Konten entfernten. Laut Herstellerangaben behalten Geräte, die sich nicht aktualisieren lassen, die älteren Einstellungen bei.

Erweiterte Schutzfunktionen und offener Zeitplan für Nachbesserungen

Apple hatte die neuen Systemversionen Mitte September 2026 bereitgestellt. Nach der Veröffentlichung von iPadOS 27 am 14. September 2026 folgte am 15. September 2026 der offizielle Start von iOS 27, iPadOS 27, macOS 27, watchOS 27 und tvOS 27. Mit den Systemen führte der Konzern erweiterte Schutzmaßnahmen für Kinder und Jugendliche ein.

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Die Einstellungen für die Kindersicherung befinden sich nun gebündelt unter dem Menüpfad für die Familie. Zu den neuen Funktionen gehören tägliche Zeitkontingente, Anfragen zum Surfen im Web, eine Option für Schulpausen sowie erweiterte Kommunikationssicherheit bei Nacktheit und Gewaltinhalten. Hinzu kommen altersbasierte Schutzmaßnahmen und Freigaben von Websites durch die Eltern.

Das Update für Tablets unterstützt unter anderem das iPad ab der neunten Generation, das iPad mini ab der sechsten Generation, das iPad Air ab der vierten Generation sowie das iPad Pro in den Größen 11 Zoll ab der zweiten und 12,9 Zoll ab der vierten Generation.

Aufgrund der aktuellen Schwierigkeiten steht der Konzern bei der reibungslosen Umsetzung der Neuerungen unter Zugzwang. Apple-Sprecherin Katie Lowry erklärte, dass das Unternehmen daran arbeite, die aufgetretenen Verzögerungen bei betroffenen Familien zu beheben. Ein konkreter Zeitplan für die angekündigten Verbesserungen wurde bisher jedoch nicht genannt.

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