iOS 27: Expressive Siri nur auf iPhone 17 Pro und Air
Veröffentlicht am: 07.09.2026 um 18:02 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Apple bringt mit iOS 27 eine deutlich ausdrucksstärkere Version von Siri, die jedoch nicht auf allen Geräten in vollem Umfang nutzbar sein wird. Wie aus Berichten hervorgeht, ist die vollständig anpassbare, expressive Siri-Stimme an spezifische Hardware-Anforderungen geknüpft. iOS 27 soll Mitte September 2026 erscheinen, laut einer Quelle konkret um den 14. September.
Nur bestimmte Geräte erhalten die volle Ausdrucksstärke
Die komplett anpassbare expressive Stimme steht laut Berichten nur auf dem iPhone 17 Pro, iPhone 17 Pro Max, iPhone Air sowie auf iPads mit M4-Chip und 12 GB Arbeitsspeicher zur Verfügung. Nutzer finden die entsprechenden Einstellungen unter Settings > Siri > Voice. In der aktuellen iOS-27-Beta lassen sich die Regler für Sprechtempo und Ausdrucksstärke bislang nur für amerikanisches und britisches Englisch anpassen.
Differenzierter fällt die Verfügbarkeit der KI-gestützten Siri-Funktionen insgesamt aus: Die vollen Siri-AI-Fähigkeiten inklusive Expressivität sind demnach dem iPhone 17 Pro, Pro Max und Air mit 12 GB RAM vorbehalten.
Eine Standardversion der Siri-KI läuft auf iPhone 15 Pro, iPhone 16 und iPhone 17, während ältere Modelle vom iPhone 11 bis 15 – mit Ausnahme der Pro-Varianten – ganz ohne KI-Funktionen auskommen müssen.
Andere Quellen nennen als Mindestvoraussetzung für Siri AI das iPhone 15 Pro beziehungsweise Pro Max oder die iPhone-16-Serie. Insgesamt bleibt iOS 27 mit 31 unterstützten Modellen ab dem A13-Bionic-Chip kompatibel, Streichungen gibt es keine.
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Neue Funktionen und technischer Unterbau
Siri AI soll zunächst ausschließlich auf Englisch starten, eine portugiesische Version soll folgen. Zu den neuen Fähigkeiten zählen laut Berichten ein persönlicher Kontextbezug, das Auffinden alter Nachrichten und Fotos, eine Bildschirm-Wahrnehmungsfunktion sowie app-übergreifende Aktionen.
Nutzer können ihren Konversationsverlauf wahlweise für 30 Tage, ein Jahr oder unbegrenzt speichern lassen, synchronisiert über iCloud. Siri soll in iOS 27 zudem eine eigene App erhalten.
Technisch soll Siri AI auf Googles Gemini-Modell mit rund 1,2 Billionen Parametern aufbauen, kombiniert mit einer neuen Architektur aus On-Device-Modellen und Verarbeitung in der Private Cloud. Die Funktionen sollen geräteübergreifend auf iPhone, Mac, iPad, Apple Watch und Vision Pro verfügbar sein. In der Europäischen Union soll die neue Siri AI zum Start jedoch nicht verfügbar sein – als Grund wird der Digital Markets Act (DMA) genannt.
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Erste Reaktionen aus dem Beta-Test
Der Analyst Avi Greengart von Techsponential, der die Beta getestet hat, gab an, mit Siri AI schneller an Informationen zu gelangen. Weitere Beobachter verweisen darauf, dass Nutzer Apple beim Umgang mit ihren Daten grundsätzlich vertrauen und die neue Siri AI entsprechend akzeptieren dürften. Ein Autor des Magazins WIRED berichtete allerdings, die neue Siri AI im Alltag seltener zu nutzen und stattdessen den Chatbot Claude zu bevorzugen.
Mit dem Start Mitte September dürfte sich zeigen, wie groß die Kluft zwischen den Geräteklassen in der Praxis tatsächlich ausfällt – und ob Nutzer älterer iPhones die fehlenden KI-Funktionen als spürbaren Nachteil empfinden.
