iOS 27 Beta: Apples generative Siri-KI startet ab sofort
Veröffentlicht: 12.07.2026 um 03:42 Uhr, Redaktion boerse-global.de
Mit iOS 27 startet die öffentliche Beta von Apples neuem Siri-AI-System – generative KI und personalisierte Assistentenfunktionen inklusive.
Seit dem 11. Juli können Nutzer die öffentliche Beta von iOS 27, iPadOS 27 und macOS 27 testen. Im Zentrum des Updates steht eine grundlegend überarbeitete Siri-Umgebung, die erstmals generative KI-Fähigkeiten, kontextbezogenes Verständnis und eine verbesserte Synchronisation zwischen allen Apple-Geräten vereint. Die finale Version der Betriebssysteme wird für September 2026 erwartet.
Leistungsstarke KI nur für die Top-Modelle
Mit der dritten Beta von iOS 27 erhalten Nutzer die Möglichkeit, Siris Stimme anzupassen – Tempo und Ausdrucksstärke lassen sich nun individuell einstellen. Doch diese Funktionen bleiben der Oberklasse vorbehalten. Das zugrunde liegende AFM-3-Core-Advanced-Modell benötigt mindestens 12 Gigabyte Arbeitsspeicher. Das schränkt die Nutzung auf das iPhone 17 Pro, das iPhone 17 Pro Max und das iPhone Air ein – sowie auf iPads mit M4-Chip und Macs mit M3-Prozessor und entsprechendem RAM.
Die übrigen Apple-Intelligence-Funktionen stehen auf einer breiteren Hardwarepalette zur Verfügung: iPhone 15 Pro, iPhone-16-Reihe, iPads und Macs mit M1-Chip sowie die Apple Vision Pro. Voraussetzung sind mindestens sieben Gigabyte freier Speicherplatz. Unterstützt werden 17 Sprachen, darunter Deutsch, Englisch, Französisch, Chinesisch und Japanisch.
Mail-App bekommt KI-Komplettüberholung
Die größte optische und funktionale Veränderung erfährt die Mail-Anwendung. Eine neue KI-gesteuerte Suchmaschine bewertet Ergebnisse nach Relevanz und Nutzerabsicht – Bestellbestätigungen erscheinen künftig vor Werbemails. Vier zentrale Neuerungen prägen das Mail-Erlebnis:
- Ask Siri: Per Langdruck lässt sich Siri bitten, E-Mail-Threads zusammenzufassen, Pakete zu verfolgen, Flugnummern zu finden oder Fotos direkt in andere Apps zu speichern.
- Write with Siri: Ein Tool, das E-Mails im persönlichen Schreibstil des Nutzers verfasst oder umformuliert.
- Smart Replies: Kontextbasierte Ein-Klick-Antworten, die auf den Inhalt der eingehenden Nachricht abgestimmt sind.
- Inbox Categorization: Automatische Sortierung in die Ordner „Primär“, „Transaktionen“, „Updates“ und „Werbung“.
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Ein neues Call-Context-Feature zeigt während aktiver Telefonate relevante E-Mail-Informationen an – komplett auf dem Gerät verarbeitet, um die Privatsphäre zu schützen.
Regionale Einschränkungen und Zukunftspläne
Trotz des weltweiten Beta-Starts gibt es regionale Hürden. In China bleiben Apple Intelligence und die neuen Siri-Funktionen vorerst deaktiviert. Auch innerhalb der Europäischen Union gelten bestimmte Einschränkungen. Manche Features wie kontextbezogene Vorschläge für Kalender und Wallet sind zudem auf die englische Sprache beschränkt.
Hinter den Kulissen arbeitet Apple offenbar an leistungsfähigeren KI-Modellen. Berichten zufolge führt das Unternehmen Gespräche mit dem Startup PrismML, das angeblich große Sprachmodelle – wie Alibabas Qwen 3.6 mit 27 Milliarden Parametern – für den Betrieb auf Mobilgeräten optimiert hat. Apples aktuelles AFM-3-Modell nutzt eine sparsame Architektur mit ein bis vier Milliarden aktiven Parametern. Die PrismML-Technologie könnte deutlich leistungsstärkere, voll aktive Modelle direkt auf dem iPhone 17 Pro ermöglichen. Ein offizieller Deal steht noch aus.
Deutliche Leistungssprünge
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Neben den KI-Features bringt das Update spürbare Performance-Verbesserungen. Aktuelle Tests belegen: Apps starten 30 Prozent schneller, die Fotos-App lädt 70 Prozent flotter, und AirDrop-Übertragungen sind 80 Prozent schneller als zuvor.
Apple warnt jedoch: Beta-Software kann die Akkulaufzeit während der Testphase beeinträchtigen. Für später im Jahr 2024 ist zudem eine Ausweitung der Siri-KI-Funktionen auf den Apple TV 4K geplant.
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