iOS 27 Beta: AirDrop wird 80 Prozent schneller
Veröffentlicht am: 20.07.2026 um 07:05 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Mit der Veröffentlichung der iOS 27 Public Beta Mitte Juli bringt Apple über 30 Leistungsoptimierungen für ältere iPhones. Der Schritt kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Sicherheitslücken in der Hardware die Grenzen reiner Software-Updates aufzeigen.
Mehr Tempo für alte iPhones
Die Beta-Version von iOS 27 verspricht deutliche Geschwindigkeitssteigerungen. Laut technischen Analysen lädt die Fotogalerie bis zu 70 Prozent schneller, App-Starts beschleunigen sich um rund 30 Prozent. Besonders beeindruckend: AirDrop-Übertragungen sollen unter dem neuen Betriebssystem um bis zu 80 Prozent zulegen.
Kompatibel ist iOS 27 ab der iPhone-11-Serie – ein potenzieller Lebensretter für Geräte, die bereits mehrere Jahre auf dem Buckel haben. Die finale stabile Version wird für den Herbst erwartet. Bis dahin zeigt die Beta, wohin die Reise geht: Software-Effizienz statt Hardware-Zwang.
Doch nicht alles läuft rund. Nutzer des Vorgängers iOS 26.5.2 berichten von Akku-Problemen und Überhitzung. Experten raten als Übergangslösung zu bewusstem App-Management und regelmäßigen Neustarts.
Der Akku-Trick: 80 Euro für ein neues Gefühl
Bevor man über ein neues iPhone nachdenkt, lohnt der Blick auf den Akku. Branchenkenner, darunter ehemalige Apple-Mitarbeiter, betonen: Ein Akku-Tausch kann ein altes Gerät gefühlt wie neu machen. Apple berechnet dafür rund 80 Euro. Wer AppleCare+ hat, bekommt sogar kostenlosen Ersatz, sobald die Akku-Kapazität unter 79 Prozent fällt.
Zusätzlich helfen einfache Software-Einstellungen, den täglichen Stromverbrauch zu senken:
- Hintergrundaktualisierung deaktivieren
- Dunkle Hintergründe nutzen – das spart Display-Energie
- Auto-Helligkeit und True Tone ausschalten, um die Kontrolle zu behalten
Viele iPhone-Nutzer übersehen nach dem Update auf neue Versionen wie iOS 27 gefährliche Voreinstellungen. Ein Apple-Experte erklärt Ihnen in diesem kostenlosen Ratgeber, wie Sie Ihre Daten und die Performance mit wenigen Klicks wirklich schützen. iOS-Updates sicher installieren und Einstellungen prüfen
Für Vielnutzer mehrerer Apple-Geräte gibt es seit diesem Monat den neuen AppleCare One-Service. Für umgerechnet rund 18 Euro monatlich sind bis zu drei Geräte versichert – inklusive Schutz vor Unfallschäden und Diebstahl.
Die Hardware-Falle: Sicherheitslücke nicht reparierbar
So gut die Software-Optimierungen auch sind – an die Hardware kommt Apple nicht ran. Eine kürzlich bekannt gewordene Sicherheitslücke namens „usbliter8“ zeigt die Grenzen auf. Der BootROM-Exploit betrifft Geräte mit A12- und A13-Chips: iPhone XR, XS, die iPhone-11-Serie und das iPhone SE der zweiten Generation.
Das Problem: Der Fehler sitzt im SecureROM und USB-Controller – auf Hardware-Ebene. Ein Software-Update kann ihn nicht beheben. Zwar gilt das Risiko als gering, weil ein Angreifer physischen Zugriff braucht. Wer auf Nummer sicher gehen will, muss aber mindestens auf ein iPhone 12 aufrüsten.
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Immerhin: Apple hat am Wochenende zwei kritische Zero-Day-Lücken in WebKit geschlossen (CVE-2025-43529 und CVE-2025-14174), die bereits in gezielten Angriffen genutzt wurden.
Marktlage: Treue Kunden, starke Konkurrenz
Der Fokus auf längere Gerätelebensdauer kommt nicht von ungefähr. Die Kundenbindung bei Apple liegt bei beeindruckenden 87 Prozent. Nur etwa 12 Prozent der Neukunden kommen von Android. Im zweiten Quartal 2026 hält Apple einen globalen Marktanteil von 20,1 Prozent – knapp hinter Samsung mit 22,6 Prozent.
Wer dennoch aufrüsten will, darf sich auf das iPhone 18 Pro freuen, das für September erwartet wird. Gerüchte nennen einen 2nm A20 Pro Chip, eine 48-Megapixel-Kamera mit variabler Blende und einen größeren Akku im Pro-Max-Modell.
Für Bastler gibt es noch einen Tipp: Beim iPhone 17e soll ein Austausch der Rückseite MagSafe nachrüsten können – allerdings sind volle Ladegeschwindigkeiten und Software-Erkennung noch nicht bestätigt.
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