iOS 27 Beta 3: Liquid Glass und neue Siri-App starten
Veröffentlicht: 08.07.2026 um 06:45 Uhr, Redaktion boerse-global.de
Apple hat am Dienstag die offiziellen Anleitungen zum Sichern von iPhones und iPads über den Mac überarbeitet. Die aktualisierten Dokumente erscheinen parallel zur dritten Beta-Welle von iOS 27 und macOS Golden Gate 27.
Die neuen Backup-Instruktionen richten sich nach dem Betriebssystem des Rechners. Nutzer von macOS Catalina 10.15 oder neuer sollen künftig den Finder verwenden, während Besitzer älterer Systeme wie macOS Mojave weiterhin auf iTunes zurückgreifen müssen. Das teilte der Konzern in den am 7. Juli veröffentlichten Richtlinien mit.
Verschlüsselung als entscheidender Faktor
Wer sensible Daten wie Gesundheits- und Aktivitätsaufzeichnungen sichern möchte, muss die Option „Lokales Backup verschlüsseln" aktivieren. Der Ablauf selbst folgt dem bekannten Muster: Gerät per Kabel verbinden, die Abfrage „Diesem Computer vertrauen?" bestätigen und im Finder beziehungsweise iTunes auf „Sicherung jetzt erstellen" klicken.
Die Aktualisierung kommt nicht zufällig. Apple befindet sich mitten in einem intensiven Testzyklus und hat zwischen dem 6. und 8. Juli die dritten Entwickler-Betas für gleich mehrere Plattformen ausgerollt.
iOS 27 Beta 3: Flüssiges Glas und neue Siri-App
iOS 27 Beta 3 (Build-Nummer 24A5380h) bringt neben Leistungsoptimierungen vor allem optische Neuerungen. Ein Schieberegler für die Intensität des „Liquid Glass"-Effekts sowie eine eigenständige Siri-App mit Chatbot-ähnlicher Oberfläche gehören zu den auffälligsten Änderungen.
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Parallel dazu erschienen Beta 3 für iPadOS 27, watchOS 27 und tvOS 27. Auch macOS Golden Gate 27 (Build 26A5378j) wurde am 6. Juli an Entwickler ausgeliefert. Die neue Mac-Software punktet mit Transparenzreglern, einheitlichen Symbolleisten und randlosen Seitenleisten. Branchenbeobachter rechnen Mitte Juli mit einer öffentlichen Beta – die finalen Versionen sollen im Herbst 2026 erscheinen.
Hardware-Hürden: Intel-Macs raus, Apple Silicon rein
Die neuen Betriebssysteme setzen klare Grenzen bei der Hardware-Kompatibilität. Während iOS 27 noch das iPhone 11 und neuere Modelle unterstützt, verabschiedet sich macOS Golden Gate 27 endgültig von Intel-basierten Macs. Voraussetzung ist ein Apple-Silicon-Chip – beginnend mit den M1-Modellen von 2020. Diese dürften voraussichtlich bis etwa 2029 Sicherheitsupdates erhalten.
Noch strenger sind die Anforderungen für die erweiterten „Apple Intelligence"-Funktionen. Zwar stehen grundlegende Siri-KI-Funktionen auf vielen Geräten zur Verfügung, doch für Features wie Bewegungsalarm-Zusammenfassungen oder die natürlichsprachliche Suche in der Home-App ist ein iCloud+-Abo mit mindestens zwei Terabyte Speicher nötig – umgerechnet rund 9,50 Euro pro Monat. Auf dem Mac kommen spezielle KI-Werkzeuge zudem nur mit einem M3-Chip oder neuerem und mindestens zwölf Gigabyte Arbeitsspeicher zum Einsatz.
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Datensicherheit und Migrationsrisiken
Die Bedeutung einer soliden Backup-Strategie unterstreichen aktuelle Diskussionen über Migrationsfehler und Datenverluste. Experten weisen darauf hin, dass reine Cloud-Lösungen wie iCloud Drive an Grenzen stoßen können. Ein Nutzer berichtete etwa vom Verlust historischer Quicken-2016-Daten aufgrund von Lücken in seiner Sicherungsroutine.
Technische Berater raten daher, die neuen Entwickler-Betas ausschließlich auf Zweitgeräten oder in virtuellen Maschinen zu testen. Hintergrund: Die macOS-27-Beta kann offenbar die System-Firmware aktualisieren, was eine Rückkehr zu älteren Betriebssystemversionen erschwert. Wer die Beta dennoch auf dem Hauptrechner installiert, sollte unbedingt ein aktuelles lokales Backup über Finder oder iTunes parat haben – als letzte Sicherung gegen Datenverlust während der Testphase.
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