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iOS 27 Beta 3: Apples neue Siri bleibt Top-Modellen vorbehalten

Veröffentlicht: 09.07.2026 um 15:05 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Apple verfeinert KI-Funktionen in der dritten Beta von iOS 27, schließt ältere Modelle jedoch aus.

Apple hat die dritte Entwickler-Beta von iOS 27 veröffentlicht – und liefert gleich mehrere Neuerungen mit. Die KI-Funktionen bleiben jedoch teuren Modellen vorbehalten.

Am 7. und 8. Juli 2026 rollte Apple die dritte Beta-Version seines kommenden Betriebssystems aus. Neben iOS 27 erhielten auch macOS 27 Golden Gate und watchOS 27 frische Entwickler-Previews. Im Zentrum stehen verfeinerte KI-Funktionen und eine überarbeitete Benutzeroberfläche. Die öffentliche Beta soll noch im Juli starten.

Siri wird ausdrucksstärker – aber nur für Top-Modelle

Mit der neuen Funktion Siri Expressive Voices können Nutzer Tempo und Ausdrucksstärke der KI-generierten Stimmen anpassen. In den Systemeinstellungen finden sich dafür spezielle Regler. Allerdings: Diese Funktion bleibt dem iPhone 17 Pro, dem iPhone 17 Pro Max und dem neuen iPhone Air mit 12 Gigabyte Arbeitsspeicher vorbehalten.

Die erweiterte Siri-KI läuft plattformübergreifend – auch auf watchOS 27 und visionOS 27. Auf dem iPhone kann der Assistent nun über das App Intents Framework mit Drittanbieter-Apps interagieren. Erste Tests zeigen: Siri ruft live Daten aus Auto-Apps wie Ford oder Tessie ab, etwa den Batteriestatus von Elektrofahrzeugen. Apple räumt ein, dass die Zuverlässigkeit in der Beta-Phase noch optimiert wird.

Liquid Glass: Neues Design für iOS 27

Das neue Liquid Glass-Design setzt auf weichere Reflexionen und einen eigenen Schieberegler für die Darstellung von Oberflächenelementen. Daneben bringt das Update ein Live Recognition-Tool für die Barrierefreiheit: Die Kamera erkennt Objekte und Personen in Echtzeit – direkt auf dem Gerät.

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Für die KI-gesteuerten Home-Funktionen braucht es mehr: Automatische Ereignisvorschläge und KI-generierte Beschreibungen für HomeKit Secure Video erfordern ein iCloud+-Abonnement mit mindestens zwei Terabyte Speicher. Das kostet umgerechnet rund 9,50 Euro pro Monat. Grund sind leistungsstarke Server-Modelle, die hochauflösende Videodaten verarbeiten – etwas, das das iPhone allein nicht stemmen kann.

Datenschutz: Apple zeigt an, wenn Google hilft

Ein neues Pop-up informiert Nutzer, wenn KI-Aufgaben Daten an Google-Cloud-Server senden. Das betrifft etwa die Formgenerierung in der App Freeform. Apple betont: Google darf diese Daten weder für Training noch zur Langzeitspeicherung nutzen. Ein klarer Schritt für mehr Transparenz.

EU bleibt außen vor – DMA als Hindernis

Einige der wichtigsten Neuerungen werden in der Europäischen Union zum Start nicht verfügbar sein. Dazu gehören die überarbeitete Siri und die visuelle KI. Apple verweist auf die Anforderungen des Digital Markets Act (DMA). Zwar habe man einen „Trusted System Agent" vorgeschlagen, um die Sicherheitsstandards zu erfüllen – die Regulierungsbehörden hätten den Vorschlag jedoch nicht akzeptiert.

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Immerhin: Auf dem Mac und der Vision Pro sollen die Siri-KI-Updates auch in der EU erscheinen.

Kompatibilität und Zeitplan

iOS 27 läuft auf dem iPhone 11 und neueren Modellen, teilweise sogar auf dem iPhone XR. Die umfassenden KI-Funktionen bleiben jedoch dem iPhone 15 Pro und allen späteren Modellen vorbehalten.

Nach den Entwickler-Betas startet die öffentliche Beta voraussichtlich zwischen dem 13. und 22. Juli 2026. Die finale Version von iOS 27 erscheint planmäßig im September – pünktlich zur neuen Hardware-Generation.

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