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iOS 27: Apps starten 30% schneller, Siri nutzt Google Gemini

Veröffentlicht: 19.07.2026 um 09:03 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Apple veröffentlicht erste öffentliche Beta von iOS 27 mit getrennten Lautstärkereglern und einer überarbeiteten Siri, die auf Google Gemini basiert.

iOS 27 Beta: Neue Lautstärkeregler und Siri mit Google-KI
Eine Hand hält ein Smartphone mit einer neuen Benutzeroberfläche, die unabhängige Lautstärkeregler für Klingeltöne und Benachrichtigungen zeigt. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Apple hat die erste öffentliche Beta von iOS 27 veröffentlicht – und erfüllt damit einen der am häufigsten geäußerten Nutzerwünsche.

Ab sofort können Tester die neue Software ausprobieren, die am 13. Juli 2026 erschienen ist. Im Zentrum der Aktualisierung stehen endlich unabhängige Lautstärkeregler für Klingeltöne, Wecker und Systembenachrichtigungen. Bislang mussten Nutzer all diese Bereiche über eine einzige Einstellung steuern – ein Dauerärgernis, das nun der Vergangenheit angehört.

Mehr Kontrolle im Alltag

Die Änderung ist technisch simpel, doch ihr Effekt auf den täglichen Gebrauch ist enorm. Wer laute Wecker braucht, aber leise Klingeltöne bevorzugt, kann beides nun getrennt einstellen. Auch das Kontrollzentrum wurde überarbeitet: Die Verwaltung von Verbindungen wie WLAN und Bluetooth soll künftig intuitiver funktionieren.

Optisch setzt Apple auf eine verfeinerte „Flüssigglas“-Ästhetik und erweitert die Anpassungsmöglichkeiten des Sperrbildschirms. Die Tastatur erhält verbesserte Vorschläge, und das Diktiersystem filtert automatisch Füllwörter aus gesprochenen Texten.

Siri wird intelligent – dank Google

Ein echter Paukenschlag verbirgt sich hinter den Kulissen: Siri wurde grundlegend überholt. Die Sprachassistentin greift nun auf Apples hauseigene Foundation Models zurück, die in Zusammenarbeit mit Google Gemini entwickelt wurden. Die Folge: komplexere KI-Interaktionen, eine eigene Siri-App und erweiterte Suchfunktionen.

Auch die Fotos-App profitiert von künstlicher Intelligenz. Ein neues „Clean Up“-Werkzeug entfernt störende Objekte aus Bildern. Generative Techniken erlauben es zudem, Fotos zu erweitern oder neu einzurahmen. Ein eigener Ordner namens „Aufgenommen von mir“ soll die Übersicht über selbst geschossene Bilder verbessern.

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iMessage wird kreativ

Der Nachrichtendienst iMessage erhält ebenfalls Zuwachs. Der bisherige Handschrift-Modus wurde zu einem eigenständigen Zeichenprogramm ausgebaut. Noch experimenteller: Die Integration von Suno erlaubt es, aus Textbefehlen 30-sekündige Musikclips zu generieren – direkt in der Konversation. Voraussetzung: Der Empfänger benötigt die entsprechende App.

Apple Music setzt verstärkt auf KI. Die AutoMix-Funktion bietet nun verbesserte Übergänge, präziseres Tempo-Matching und neu gemixte Intros und Outros. Diese Neuerungen sollen später auch auf HomePod und Apple TV kommen.

Tempo-Sprung bei älteren iPhones

Erste Tests der öffentlichen Beta zeigen beachtliche Leistungssteigerungen. Apps starten bis zu 30 Prozent schneller, und die AirDrop-Übertragungsrate legte um rund 80 Prozent zu. Besonders erfreulich: Auch ältere Geräte wie das iPhone 11 profitieren von den Optimierungen.

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Parallel zur iOS-Beta veröffentlichte Apple neue Firmware für AirPods Pro und AirPods Max (Build 9A5314b). Sie führt einen Drei-Band-Equalizer und eine neue Oberfläche zur Steuerung des Adaptiv-Modus per Schieberegler ein.

Die stabile Version von iOS 27 soll planmäßig im September 2026 erscheinen. Wer jetzt schon testen möchte, benötigt eine Mitgliedschaft im Apple Developer Program. Branchenkreisen zufolge bereitet der Konzern zudem größere Hardware-Neuerungen für das 20-jährige Jubiläum 2027 vor – darunter ein randloses Design und haptische Solid-State-Tasten.

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