Apps, AirDrop

iOS 27: Apps starten 30% schneller, AirDrop 80% flotter

12.06.2026 - 01:56:03 | boerse-global.de

Apple integriert Google Gemini in Siri und benennt Wi-Fi Assist um. Die Beta von iOS 27 zeigt über 250 Änderungen und Leistungssprünge.

iOS 27 Beta: 250 Neuerungen und Siri mit Google Gemini
Apps - A smartphone screen displaying a futuristic user interface with translucent elements and large widgets, symbolizing advanced connectivity and AI. 12.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Juni das neue Betriebssystem iOS 27 vorgestellt. Im Zentrum stehen künstliche Intelligenz, schnellere Verbindungen und eine grundlegende Überarbeitung von Siri. Die ersten Entwickler-Betas, die am 10. und 11. Juni erschienen sind, enthüllen nun mehr als 250 Änderungen quer durch die Systeme – von iPadOS 27 bis macOS Golden Gate.

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Aus Wi-Fi Assist wird Connectivity Assist

Eine der auffälligsten Neuerungen in den Beta-Versionen ist die Umbenennung der Funktion Wi-Fi Assist. Sie heißt künftig Connectivity Assist. Das System kann dann Mobilfunkdaten und WLAN gleichzeitig nutzen, um eine stabilere Internetverbindung zu gewährleisten. Apple verspricht flüssigere Übergänge zwischen verschiedenen Netzwerken.

Beta-Tester berichten zudem von einer neuen Intelligent Connectivity-Meldung. Sie erscheint, sobald das System aktiv zwischen den Netzwerken wechselt. Die Kernfunktion bleibt die gleiche – der neue Name unterstreicht aber Apples Strategie, die Netzwerkverwaltung stärker zu automatisieren.

Tempo-Sprung: Apps starten 30 Prozent schneller

Die Leistungssprünge von iOS 27 sind die größten seit Jahren. Apple bestätigt: Apps starten 30 Prozent schneller, AirDrop-Transfers sind 80 Prozent flotter. In der Beta zeigen sich weitere Verbesserungen: Fotos laden 70 Prozent schneller, Dateiübertragungen auf kompatiblen iPad Pro Modellen haben sich verfünffacht.

Das Design trägt nun den Namen Liquid Glass. Neu ist ein Transparenz-Regler, mit dem Nutzer die optische Tiefe der Oberfläche anpassen können. Hinzu kommen extra große Widgets für den Home-Bildschirm und eine eigene Transparenzsteuerung für Systemelemente.

Siri wird eigenständig – mit Google Gemini im Rücken

Das Herzstück von iOS 27 ist eine neue Siri-KI. Sie kombiniert Apples eigene Foundation-Modelle mit der Integration von Google Gemini. Der Assistent versteht nun den persönlichen Kontext und erkennt, was gerade auf dem Bildschirm angezeigt wird. Siri existiert erstmals als eigenständige App mit synchronisiertem Chat-Verlauf und einer neuen Oberfläche im Dynamic Island.

Die Apple Intelligence-Funktionen durchziehen zahlreiche Apps:

  • Mail: Die Suche wurde komplett neu aufgebaut – mit einem besseren Ranking-System und semantischem Index für relevantere Ergebnisse.
  • Nachrichten: 14 gezielte Verbesserungen, darunter automatische Wiederholungsversuche bei fehlgeschlagenen Nachrichten, Senden im Hintergrund und intelligente Vorschläge für Fotos und Erinnerungen.
  • Safari: Automatische Tab-Gruppierung nach Themen und ein Benachrichtigungssystem für Preisänderungen auf Webseiten.
  • Fotos: Neue Werkzeuge für räumliche Neurahmung und eine verbesserte Funktion zum Entfernen störender Objekte.
  • Passwörter: Das System kann schwache Passwörter jetzt mit einem Klick automatisch aktualisieren.
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Kompatibilität: iPhone 11 reicht – für KI braucht es mehr

iOS 27 unterstützt die gleiche Hardware wie der Vorgänger: Das Update läuft auf dem iPhone 11 und neueren Modellen sowie dem iPhone SE der zweiten Generation. Die erweiterten Apple Intelligence-Funktionen bleiben jedoch dem iPhone 15 Pro und neueren Geräten vorbehalten – also Modellen mit A17 Pro Chip oder besser und mindestens 8 Gigabyte RAM.

Nach der Developer-Beta in dieser Woche plant Apple für Juli 2026 eine öffentliche Beta. Die stabile Version soll im September 2026 erscheinen. Ein Wermutstropfen: Bestimmte Siri-KI-Funktionen könnten zunächst nicht in allen Regionen verfügbar sein – darunter die Europäische Union und China.

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