Apps, Siri-KI

iOS 27: Apps 30% schneller, Siri-KI nur für A17 Pro

21.06.2026 - 16:46:41 | boerse-global.de

Apple stellt iOS 27 und weitere Betriebssysteme mit Siri AI vor. Ältere Geräte erhalten Leistungsschub, aber nicht alle KI-Features.

Apple präsentiert iOS 27 mit KI-Update und neuen Funktionen
Apps - Nahaufnahme eines futuristischen Smartphones mit leuchtender Benutzeroberfläche und App-Symbolen, die Geschwindigkeit und KI betonen. 21.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Cupertino – Apple setzt voll auf Künstliche Intelligenz. Die neuen Betriebssysteme bringen tiefgreifende Veränderungen.

Auf der diesjährigen Entwicklerkonferenz hat Apple die nächste Generation seiner Betriebssysteme vorgestellt. iOS 27, iPadOS 27, macOS Golden Gate und watchOS 27 stehen ab sofort als Entwickler-Betas zur Verfügung. Eine öffentliche Beta folgt im Juli, der finale Release für alle Nutzer ist für den Herbst geplant.

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Siri bekommt ein KI-Update

Das Herzstück der neuen Software ist Siri AI. Dahinter stecken fünf neue Apple Foundation Models, darunter der AFM Core 3B und der leistungsstärkere AFM Core Advanced 20B für Berechnungen direkt auf dem Gerät. Hinzu kommen spezialisierte Cloud-Modelle für die Bildgenerierung und professionelle Aufgaben.

Die Apple Intelligence Suite erhält zudem verbesserte Schreibwerkzeuge, erweiterte Genmoji-Funktionen und eine Image Playground, die neue Formate unterstützt. Auf iPad und Mac wurden die Visual-Intelligence-Funktionen ausgebaut. Die klassische Spotlight-Suche wird durch eine neue Search or Ask-Oberfläche ersetzt. Besonders iPadOS 27 profitiert: Dateiübertragungen in der Files-App sollen bis zu fünfmal schneller sein. Allerdings kann die Neuindizierung der Suche bei der Ersteinrichtung bis zu einer Woche dauern.

Neue Funktionen für die Standard-Apps

Die wichtigsten Neuerungen im Überblick:

  • Apple Wallet: KI-gestütztes Teilen von Rechnungen per Kamera, Digitalisierung von Mitgliedskarten und ein neues Interface für Hotel-Schlüssel.
  • Find My: Zeitlich begrenzte Standortfreigabe – von Minuten bis zu mehreren Tagen. Eine Option pausiert die Freigabe bis zum Tagesende.
  • Apple Music & Podcasts: Musik unterstützt jetzt die Übersetzung von Songtexten in sieben neuen Sprachpaaren. Auf der Apple TV 4K gibt es Hi-Res Lossless Audio. In Podcasts kann künftig nach bestimmten Begriffen innerhalb einzelner Folgen gesucht werden.
  • Apple Maps: Verbesserte Flyover-3D-Ansichten und eine neue Local Lists-Funktion mit Empfehlungen für Sehenswürdigkeiten und Restaurants.
  • iCloud Shared Albums: Unterstützung für Fotos in voller Auflösung, Emoji-Reaktionen und Webzugriff – auch für Nutzer ohne Apple-Gerät.

Leistungssprung für ältere iPhones

Erste Benchmarks der iOS-27-Beta vom Juni 2026 auf dem iPhone 11 zeigen deutliche Leistungssteigerungen. Demnach starten Apps bis zu 30 Prozent schneller, die Fotomediathek lädt 70 Prozent flotter, und AirDrop-Übertragungen beschleunigen sich um 80 Prozent.

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Doch die Kompatibilität hat ihre Tücken. iOS 27 unterstützt zwar weiterhin das iPhone 11 und das iPhone SE (2. Generation) – die neuen Siri-AI-Funktionen bleiben diesen Geräten jedoch verwehrt. Sie setzen mindestens einen A17 Pro Chip voraus.

Strengere Hardware-Anforderungen

Die Hardware-Hürden fallen bei den anderen Systemen deutlich höher aus:

  • macOS Golden Gate: Der Support für Intel-Macs endet. Diese Version wird voraussichtlich die letzte sein, die Rosetta 2 voll unterstützt.
  • watchOS 27: Apple hat die Unterstützung für mehrere Modelle eingestellt, darunter die Series 6, 7, 8, das SE 2 und die erste Ultra-Generation. Funktionen wie Siri AI und die neue Tap-Geste benötigen die Rechenleistung der Series 9, Ultra 2 oder SE 3. Ältere Uhren bleiben mit iOS 27 funktionsfähig, erhalten aber nur noch Sicherheitsupdates.
  • iPadOS 27: Voraussetzung ist mindestens ein A14 Bionic oder M1 Chip. Das iPad mini 5 und das iPad der 8. Generation werden nicht mehr unterstützt.

Enterprise: Umstellung auf Declarative Device Management

Für IT-Administratoren bringt der Release eine grundlegende Änderung: Declarative Device Management (DDM) wird zum primären Standard. Bisherige Konfigurationsprofile werden migriert, die alten Systeme zur Softwareupdate-Verwaltung eingestellt.

Die Sicherheitsanforderungen werden verschärft: Für alle Device-Management-Dienste ist nun TLS 1.2 oder höher Pflicht. Systemadministratoren erhalten zudem eine granulare Kontrolle über Apple-Intelligence-Funktionen – sie können Tools wie Genmoji und Image Playground in Unternehmensumgebungen erlauben oder sperren. macOS 27 führt neue Regeln für die App-Ausführung über Endpunktsicherheit und eine konsolidierte Datenschutzzustimmungsoberfläche ein. Apples Business-Dienste sind mittlerweile in über 200 Ländern verfügbar.

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