Apples, KI-Features

iOS 27: Apples KI-Features bleiben iPhone 17 Pro vorbehalten

Veröffentlicht am: 12.07.2026 um 09:32 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Apples neues Betriebssystem erscheint am 13. Juli als Beta. Fortschrittliche KI-Funktionen bleiben den Pro-Modellen mit 12 GB RAM vorbehalten.

iOS 27 Public Beta startet: KI-Features exklusiv für teure iPhones
Nahaufnahme eines Smartphone-Bildschirms mit leuchtendem, komplexem Netzwerk digitaler Knoten, das fortschrittliche KI und Technologie symbolisiert. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Apples neues Betriebssystem kommt am 13. Juli als Public Beta – doch die KI-Fortschritte bleiben den teuersten Modellen vorbehalten.

Der US-Konzern bereitet den öffentlichen Betatest von iOS 27 für den morgigen Montag vor. Nach der dritten Entwickler-Beta Anfang Juli zeichnet sich nun klar ab: Die fortschrittlichsten KI-Funktionen werden nur auf dem iPhone 17 Pro, dem iPhone 17 Pro Max und dem neuen iPhone Air laufen. Der Grund: Sie benötigen zwölf Gigabyte Arbeitsspeicher – die Basis-iPhones kommen mit acht GB aus.

Zwölf Gigabyte RAM als neue Hürde

Die dritte Entwickler-Beta vom 6. Juli brachte unter anderem neue Anpassungsmöglichkeiten für Siri. Nutzer können künftig Sprechtempo und Ausdrucksstärke des Sprachassistenten justieren. Möglich macht das das AFM 3 Core Advanced Model – ein lokales KI-System mit rund 20 Milliarden Parametern, das immense Rechenleistung fordert.

Diese Hardware-Strategie steht im Gegensatz zur Konkurrenz: Google hatte sein KI-Modell Gemini Nano bereits 2024 auf günstigere Geräte wie das Pixel 8a ausgeweitet. Apple hingegen setzt weiter auf Exklusivität für die Oberklasse.

Gleichzeitig arbeitet der Konzern an noch leistungsfähigeren Modellen. Gespräche mit dem KI-Startup PrismML laufen – Ziel ist es, größere externe Modelle wie eine 27-Milliarden-Parameter-Version von Alibabas Qwen 3.6 für den lokalen Betrieb zu optimieren.

Mail-App: Zwei-Klassen-Gesellschaft

Das Update bringt eine grundlegende Überarbeitung der Mail-App. Die neue intentionsbasierte Suche, die Ergebnisse nach Relevanz statt Datum sortiert, steht auf allen kompatiblen iPhones zur Verfügung.

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Doch die echten KI-Funktionen bleiben dem iPhone 15 Pro und neueren Modellen vorbehalten:

  • Schreiben mit Siri: Verfasst oder formuliert E-Mails im persönlichen Schreibstil des Nutzers
  • Anrufkontext: Zeigt relevante Buchungs- oder Bestellnummern aus E-Mails während Telefonaten an
  • Smart Reply: KI-generierte Antworten, die den Ton des Nutzers nachahmen
  • Kontextvorschläge: Proaktive Updates für Kalender, Karten und Wallet basierend auf E-Mail-Inhalten

Auch die Wallet-App erhält KI-Features. Eine visuelle Intelligenz erlaubt das Scannen physischer Dokumente zur Erstellung digitaler Pässe – ebenfalls ab iPhone 15 Pro. Ein neues KI-Tool zur Rechnungsteilung erkennt per Fotografie automatisch, wer wie viel zahlen muss.

Europa bleibt außen vor

Selbst mit der richtigen Hardware gibt es Einschränkungen. Siri's KI-Funktionen starten nicht in China und nicht in der Europäischen Union. In Deutschland und Österreich wird der Digital Markets Act als Grund für die Verzögerung genannt. Die Schweiz hingegen soll die Features erhalten.

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Zudem bleiben die Kontextvorschläge für Karten und Wallet zunächst auf Englisch beschränkt.

Nach dem Public-Beta-Start am 13. Juli plant Apple zweiwöchentliche Updates bis zur fünften Beta, danach wöchentliche. Der finale Release von iOS 27 ist für September 2026 vorgesehen – zeitgleich mit der neuen iPhone-Generation.

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