iOS 27: Apple-Prototyp B790 mit zwei Kameras als KI-Augen
Veröffentlicht: 12.07.2026 um 10:55 Uhr, Redaktion boerse-global.de
Entwickler-Betas von iOS 27 enthüllen einen geheimen Apple-Prototypen mit zwei Kameras – und die Pläne sind ambitioniert.
Geheimnisvoller Codename „B790“ aufgetaucht
In den aktuellen Entwicklerversionen von iOS 27, die Mitte Juli 2026 veröffentlicht wurden, haben Programmierer Hinweise auf ein bislang unbekanntes Apple-Gerät entdeckt. Das System spricht von einem Wearable mit dem Codenamen „B790“ – und die technischen Details sind bemerkenswert: Das Gerät verfügt über zwei Kameras, die auf beiden Seiten des Kopfes positioniert sind.
Doch anders als herkömmliche Kameras sollen diese nicht für Fotos oder Videos dienen. Stattdessen sind sie als „Augen für die KI“ konzipiert. Apple Intelligence soll damit die Umgebung des Nutzers in Echtzeit erfassen, Objekte identifizieren und kontextbezogene Hilfe leisten. Ob es sich dabei um eine Smart-Brille, ein Headset oder eine völlig neue Geräteklasse handelt, ließ Apple bislang offen.
Kamera-AirPods als Zwischenschritt
Die Entdeckung des B790-Codenamens kommt nur wenige Tage nach Berichten über ein weiteres ehrgeiziges Projekt: AirPods mit integrierten Kameras. Branchenbeobachter rechnen wegen der komplexen Software-Integration frühestens 2027 mit einem Marktstart.
Die aktuellen Prototypen sollen längere Stiele als die bestehenden Modelle haben – nötig für die Unterbringung der Sensoren und Datenschutz-Indikatoren. Die Kameras nutzen niedrigauflösende Sensoren, um Siri ein räumliches Bewusstsein zu geben. Konkret könnte die KI dem Nutzer etwa per Audio-Feedback den Weg weisen oder Gegenstände im Sichtfeld benennen. Ein zentraler Punkt: Apple arbeitet laut Informationen vom 10. Juli an einer reinen On-Device-Verarbeitung – die Bilddaten sollen das Gerät nie verlassen.
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Wettlauf um die KI-Brille
Der Markt für intelligente Brillen entwickelt sich rasant. Während Apple noch an seinen Prototypen tüftelt, drängen die Konkurrenten nach vorne:
Samsung will bereits am 22. Juli 2026 seine „Galaxy Glass“ auf den Markt bringen. Das Gerät wiegt rund 50 Gramm, kommt ohne Display aus und setzt auf Audio- und Sprachinteraktion mit Google Gemini AI.
Der Platzhirsch heißt allerdings Meta. Mit einem Marktanteil von 85,2 Prozent im KI-Brillen-Segment dominieren die Facebook-Macher das Feld. Um die Führung zu verteidigen, arbeiten sie an einer neuen Generation mit Hochfrequenz-Sensoren. Die Modelle mit den Codenamen Aperol und Bellini sollen ab Ende 2026 oder Anfang 2027 ausgeliefert werden und periodisch Fotos sowie kontinuierlich Audio aufnehmen – für eine KI-gestützte Gedächtnisfunktion.
Apple Watch bleibt KI-Vorreiter
Im Bereich der KI-fähigen Wearables führt Apple derzeit über seine Smartwatch. Marktforschungsdaten vom 10. Juli zeigen: Die Apple Watch kam im ersten Quartal 2026 auf rund 90 Prozent aller Edge-AI-fähigen Smartwatch-Auslieferungen. Der Anteil von KI-Chips in Smartwatches insgesamt stieg im Jahresvergleich um 70 Prozent und erreichte 25 Prozent aller verkauften Modelle.
Parallel treibt Apple die Software-Integration voran. In iOS 27 testet das Unternehmen neue GymKit-Funktionen: iPhone und AirPods Pro 3 können auf dem Laufband Tempo, Distanz und Herzfrequenz erfassen – ganz ohne Apple Watch.
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Rückschläge bei Gesundheitsprojekten
Nicht alle Pläne laufen nach Wunsch. Project Mulberry, Apples lang erwarteter KI-gestützter Gesundheits-Coach, wurde nach Führungswechseln verschoben. Statt des für den Herbst geplanten Starts ist nun kein Termin bekannt. Und während Gerüchte über eine Apple Watch Series 12 mit direkt in Silikon-Armbänder integrierten Gesundheits-Sensoren kursieren, befindet sich diese Technologie noch in der Entwicklungsphase.
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