Sicherheitslücken, Fehler

iOS 26.5: 50 Sicherheitslücken geschlossen, doch 13% klagen über Fehler

27.05.2026 - 09:50:53 | boerse-global.de

Apples iOS 26.5 bringt RCS-Verschlüsselung, aber viele Nutzer klagen über Performance-Einbußen. Ein Downgrade ist noch möglich.

iOS 26.5: 50 Sicherheitslücken geschlossen, doch 13% klagen über Fehler - Foto: über boerse-global.de
iOS 26.5: 50 Sicherheitslücken geschlossen, doch 13% klagen über Fehler - Foto: über boerse-global.de

Seit dem 11. Mai 2026 ist iOS 26.5 verfügbar. Das Update schließt über 50 Sicherheitslücken und bringt endlich die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für RCS-Nachrichten. Doch viele Anwender berichten von erhöhtem Akkuverbrauch, Überhitzung und Systemverzögerungen – besonders auf der iPhone-16-Serie.

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Rund 13 Prozent der Nutzer sind mit der Performance unzufrieden. Die Folge: Immer mehr Betroffene erwägen den Downgrade auf iOS 26.4. Und Apple macht das derzeit noch möglich.

So gelingt der Rückweg

Die Voraussetzung ist simpel, aber zeitkritisch: Apple muss die Zielversion noch signieren. Solange das der Fall ist, können Nutzer über den Wiederherstellungsmodus und eine IPSW-Datei auf die alte Version zurück. Wichtig: Ein Downgrade löscht sämtliche Daten auf dem Gerät. Vorher muss ein komplettes Backup her. Auch die Funktion „Mein iPhone suchen“ muss deaktiviert sein.

Experten raten, die Aktion nur durchzuführen, wenn die Akkuprobleme wirklich unerträglich sind. Denn mit iOS 26.4 fehlen auch alle Sicherheits-Patches, die das aktuelle Update mitbringt.

Sicherheitssprung mit Haken

iOS 26.5 ist ein Meilenstein für die plattformübergreifende Sicherheit. Die neue RCS-Verschlüsselung basiert auf dem MLS-Protokoll und dem GSMA Universal Profile 3.0. Damit ist die Textkommunikation zwischen iPhone und Android erstmals Ende-zu-Ende-verschlüsselt – zumindest dort, wo die Mobilfunkanbieter mitspielen.

In Nordamerika unterstützen bereits 23 US-Carrier und 12 kanadische Anbieter den Standard. In Europa sind es rund 15 Anbieter in neun Ländern. In Afrika gibt es noch keinen einzigen.

Apple hat außerdem die „Vorgeschlagenen Orte“ in der Karten-App eingeführt, neue Pride-Hintergrundbilder und verbesserte Filter für den Datentransfer zu Android. Auch eine Inuktitut-Tastatur ist jetzt an Bord.

Standortschutz per TAR

Ein weiteres Sicherheitsfeature ist die Beschränkung des genauen Standorts gegenüber Mobilfunkanbietern. Die Funktion namens Timing Advance Randomization (TAR) reduziert die Genauigkeit auf Bezirksebene. Voraussetzung: ein Gerät mit Apple-eigenem Modem (C1 oder C1X) – also iPhone 16e, iPhone 17e oder neuere iPads.

In Deutschland ist TAR bei der Telekom standardmäßig aktiv. Apple betont, dass Notrufe und Signalqualität nicht beeinträchtigt werden. Verfügbar ist die Funktion in der EU, Großbritannien, Thailand und den USA.

Auch Google zieht nach: Android 17 soll einen permanenten blauen Punkt in der Statusleiste zeigen, wenn eine App auf den Standort zugreift.

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Update-Strategie unter Druck

Die aktuelle Situation zeigt das Dilemma von Apple. Einerseits zwingen Sicherheitslücken und regulatorische Auflagen zu schnellen Releases. Andererseits leidet die Qualität. Dass 13 Prozent der Nutzer mit einem Point-Release unzufrieden sind, ist für Apple ungewöhnlich.

Dass das Downgrade-Fenster noch offen ist, werten Beobachter als indirektes Eingeständnis. Für professionelle Anwender lautet die Empfehlung: mit dem Update warten, bis iOS 26.5.1 erscheint. Das soll Ende Mai oder Anfang Juni kommen und gezielt die Probleme der iPhone-16-Modelle beheben.

Ausblick auf die WWDC

Am 8. Juni 2026 stellt Apple auf der WWDC voraussichtlich iOS 27 vor. Schwerpunkt: Künstliche Intelligenz und Systemstabilität. Gerüchten zufolge plant Apple eine grundlegende Überarbeitung von Siri mit einem Modell von über einer Billion Parametern.

Doch iOS 27 wird auch Hardware aussortieren: Das iPhone 11 und das iPhone SE der zweiten Generation sollen keine Unterstützung mehr erhalten. Mindestens ein iPhone 12 wird vorausgesetzt. Die KI-Funktionen unter dem Label „Apple Intelligence“ bleiben wohl den Modellen ab dem iPhone 15 Pro vorbehalten.

Bis dahin gilt: Die Stabilisierung von iOS 26.5 hat oberste Priorität.

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