Sicherheitsupdate, Zero-Day-Lücken

iOS 26.5.2: Sicherheitsupdate schließt zwei Zero-Day-Lücken

Veröffentlicht am: 20.07.2026 um 07:13 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Apples jüngstes iOS-Update schließt kritische Lücken, führt aber bei vielen Nutzern zu Akku- und Überhitzungsproblemen.

Apple iOS 26.5.2: Sicherheitsupdate mit Akku-Problemen
Nahaufnahme eines Smartphone-Bildschirms mit einem digitalen Sicherheitsschloss-Symbol und fließendem Binärcode. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

5.2 für das iPhone freigegeben. Die Aktualisierung schließt 25 Schwachstellen, darunter zwei kritische Zero-Day-Lücken. Doch viele Nutzer berichten von Problemen nach der Installation.

Sicherheitsfix mit Nebenwirkungen

Nach dem Update klagen Anwender über verkürzte Akkulaufzeit und übermäßige Wärmeentwicklung. Ein Downgrade auf eine frühere Version ist nicht möglich: Apple hat die Signierung von iOS 26.5 und 26.5.1 bereits eingestellt.

Parallel arbeitet Apple an iOS 27. Die öffentliche Beta läuft seit dem 13. Juli, gilt aber weiterhin als instabil. Der interne Codename lautet „Liquid Glass“. In der dritten Beta-Version öffnet Apple die Sprachsteuerung Siri verstärkt für Drittanbieter-Apps.

Hohe Folgekosten für Unternehmen

Die ständigen iOS-Updates belasten auch Unternehmen. Schätzungen zufolge verschlingen Wartung und Anpassung von Apps jährlich 15 bis 20 Prozent der ursprünglichen Entwicklungskosten. Bei einer 95.000-Euro-App kommen so jährlich 14.000 bis 19.000 Euro dazu.

Branchenweiter Patch-Marathon

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Auch Microsoft und Samsung haben Sicherheitsupdates veröffentlicht. Microsoft schloss im Juli über 570 Lücken, 59 davon kritisch. Besonders betroffen: Windows 11 Version 26H2, Office und Edge.

Drei Zero-Day-Lücken wurden aktiv ausgenutzt – unter anderem in AD FS (CVE-2026-56155) und SharePoint (CVE-2026-58644). Eine weitere Schwachstelle betraf den KI-Assistenten Copilot (CVE-2026-48561). Zur Analyse setzte Microsoft verstärkt auf das KI-Tool MDASH.

Samsung startete den Rollout seines Juli-Patches für die Galaxy S26-Serie. Das Update behebt 57 Schwachstellen – 41 von Google für Android, 16 von Samsung selbst.

Phishing-Welle rollt

Die Dringlichkeit regelmäßiger Updates zeigt ein Blick auf aktuelle Zahlen. Im ersten Quartal 2026 stieg QR-Code-Phishing (Quishing) um 146 Prozent. Im zweiten Quartal legte SMS-Phishing (Smishing) um 162 Prozent zu.

Sicherheitsforscher warnen zudem vor einer Schwachstelle im SS7-Protokoll. Sie ermöglicht die Standortverfolgung von Mobilgeräten.

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WhatsApp wird unabhängiger

Der Messenger erlaubt ab Version 26.25.74 die iPad-Nutzung ohne dauerhafte Smartphone-Verbindung. Für Mitte Juli erwartet die Branche zudem eine Benutzernamen-Funktion – ein weiterer Schritt für mehr Privatsphäre.

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