Internetnutzung, Online-Zeit

Internetnutzung: Deutsche reduzieren Online-Zeit um 5 Stunden wöchentlich

04.06.2026 - 09:19:18 | boerse-global.de

Die Online-Zeit der Deutschen sinkt um fünf Stunden pro Woche, während KI-Tools und E-Commerce weiter boomen.

Internetnutzung: Deutsche reduzieren Online-Zeit um 5 Stunden wöchentlich - Bild: über boerse-global.de
Internetnutzung: Deutsche reduzieren Online-Zeit um 5 Stunden wöchentlich - Bild: über boerse-global.de

Neue Studien belegen einen signifikanten Rückgang der Online-Zeit. Besonders junge Menschen nutzen ihr Smartphone bewusster und setzen vermehrt auf KI-Tools.

Trend zur digitalen Enthaltsamkeit

Die Postbank Digitalstudie 2026 zeigt einen klaren Trend: Deutsche surfen nur noch 67,4 Stunden pro Woche im Netz. Das sind fünf Stunden weniger als im Vorjahr. Befragt wurden dafür zwischen April und Mai 3.050 Personen.

Anzeige

Ob für die Reiseplanung oder zur besseren Organisation Ihres Alltags – moderne KI-Tools helfen Ihnen dabei, Ihre Online-Zeit effizienter zu nutzen und Aufgaben in Sekunden zu erledigen. Dieser kostenlose Ratgeber zeigt Ihnen die praktischsten Kniffe für den sofortigen Start. Die besten ChatGPT-Alltags-Tipps jetzt gratis sichern

Besonders stark fällt der Rückgang bei der mobilen Internetnutzung aus. Sie sank von 25,7 auf 23,9 Stunden pro Woche. Die unter 40-Jährigen reduzieren ihre Smartphone-Zeit um drei Stunden auf nun 31 Stunden wöchentlich. Rund 31 Prozent dieser Altersgruppe planen sogar, die Nutzung weiter einzuschränken. Auch soziale Medien verlieren an Bedeutung: Die Nutzung fiel von 71 auf 64 Prozent.

Online-Handel wächst trotzdem

Weniger Zeit im Netz bedeutet nicht weniger Online-Shopping. Der Handelsverband Deutschland (HDE) prognostiziert für 2026 ein Umsatzwachstum von 4,3 Prozent im E-Commerce. Zum Vergleich: Der stationäre Handel kommt nur auf 1,6 Prozent Plus. Bereits 2025 lag der Online-Umsatz bei 92 Milliarden Euro.

Lebensmittel und Drogerieartikel boomen besonders – hier legte der digitale Handel um 10,4 Prozent zu. Bekleidung und Schuhe kaufen 65 Prozent der Kunden inzwischen überwiegend online.

KI als Treiber der Internetnutzung

Künstliche Intelligenz verändert das Surfverhalten grundlegend. Laut Postbank-Studie nutzen bereits 38 Prozent der Deutschen KI-Tools. 56 Prozent derjenigen, die das Internet künftig intensiver nutzen wollen, nennen KI als Hauptgrund.

Im E-Commerce wünschen sich 60 Prozent der Befragten KI-gestützte Preisoptimierung. Autonome Käufe durch KI lehnt eine ebenso große Mehrheit jedoch ab.

KI in der Gesundheitsberatung

Die Technologie hält auch Einzug in sensible Bereiche. Der „AI Sentiment Index 2026“ von EY zeigt: 23 Prozent der Deutschen nutzen KI für Gesundheitsfragen statt einen Arzt aufzusuchen. 20 Prozent setzen sie zur Symptomanalyse ein, 14 Prozent für Gespräche über mentale Gesundheit. Insgesamt haben 54 Prozent der Deutschen in den letzten Monaten KI-Anwendungen verwendet.

Anzeige

Viele Menschen nutzen ChatGPT bereits als praktischen Helfer für Gesundheitsfragen oder zur Organisation, wissen aber oft nicht, wie sie das volle Potenzial der KI-Befehle ausschöpfen. Mit diesem kostenlosen PDF-Report erhalten Sie fertige Beispiel-Prompts, die Ihnen den digitalen Alltag spürbar erleichtern. Kostenlosen ChatGPT-Ratgeber hier herunterladen

Windows 11 verliert an Boden

Die Marktdynamik zeigt sich auch bei Betriebssystemen. Laut Statcounter sank der Marktanteil von Windows 11 in Deutschland von 76,1 Prozent im April auf 74,6 Prozent im Mai. Windows 10 hält sich stabil bei 21,7 Prozent – obwohl der Support für Privatkunden im Oktober 2026 ausläuft.

Glasfaser-Ausbau stockt

Während die Nutzungsmuster komplexer werden, kämpft die Infrastruktur mit Problemen. Hohe Zinsen, steigende Baukosten und Fachkräftemangel belasten den Glasfasermarkt. Die Deutsche Glasfaser hat ihre Ausbauziele von 6 auf 3,2 Millionen Haushalte korrigiert.

Zwar liegen mittlerweile bei der Hälfte der Haushalte Glasfaserleitungen in der Straße. Doch nur jeder vierte bucht tatsächlich einen Anschluss. Im europäischen Vergleich belegt Deutschland damit einen hinteren Platz. Die Insolvenz von Metrofibre und ein Rückgang der Leitungsanfragen von 40.000 (2022) auf 30.000 (2025) unterstreichen die angespannte Lage.

So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
de | wissenschaft | 69481287 |