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Intelligent Machines: Ex-Tesla-Optimus-Chef will 100 Millionen Dollar aufnehmen

Veröffentlicht am: 07.10.2026 um 19:02 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Ashish Kumar richtet sein neues Unternehmen auf spezialisierte Industrieroboter aus und strebt rund 100 Millionen US-Dollar Seed-Kapital an.

Ex-Tesla-Optimus-Leiter gründet Robotik-Startup Intelligent Machines
Eine moderne Industriehalle mit automatisierten Fertigungsanlagen und hohen Decken in einer hellen, minimalistischen Umgebung. Illustration mit AI erstellt.

Der ehemalige Leiter des Roboterprojekts Optimus bei Tesla, Ashish Kumar, hat ein eigenes Unternehmen im Bereich der industriellen Robotik gegründet. Das neu formierte Startup mit dem Namen Intelligent Machines hat seinen Sitz in San Francisco und strebt eine Seed-Finanzierung in Höhe von rund 100 Millionen US-Dollar an. Dies geht aus Medienberichten hervor.

Fokus auf Fertigung und Raumfahrt

Anders als sein früherer Arbeitgeber setzt Intelligent Machines nicht auf eine menschenähnliche Bauform. Das Unternehmen konzentriert sich auf die Entwicklung nicht-humanoider Roboter, die speziell für Aufgaben in der Fertigung sowie in der Luft- und Raumfahrt konzipiert sind.

Der derzeitige Prototyp des Unternehmens weist zwar in Teilen Ähnlichkeiten mit Teslas Optimus auf, verzichtet jedoch vollständig auf die humanoide Gestalt.

Auch die zugrunde liegende technologische Architektur schlägt einen anderen Weg ein: Die Art der Abhängigkeit von künstlicher Intelligenz unterscheidet sich nach Unternehmensangaben deutlich vom Ansatz des Optimus-Projekts. Intelligent Machines nutzt dabei bestärkendes Lernen (Reinforcement Learning), um die Systeme zu trainieren.

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Verstärkung aus dem Tesla-Umfeld

Für den Aufbau des Unternehmens hat Intelligent Machines bereits mehrere frühere Mitglieder des Optimus-Teams von Tesla abgeworben. Aktuell liegt der Schwerpunkt der Arbeiten auf Robotersoftware, innerhalb des Managements wurde jedoch bereits über die Entwicklung eigener Hardware diskutiert.

Ashish Kumar selbst war nach eigenen Angaben mehr als zwei Jahre bei Tesla tätig, davon ein Jahr als KI-Leiter des Optimus-Teams. Vor etwa einem Jahr verließ er den Automobil- und Technologiekonzern und war im Anschluss vier Monate lang als Forschungswissenschaftler bei Meta beschäftigt.

Kumar vertritt die Ansicht, dass die derzeit am Markt existierenden KI-Modelle für Roboter noch nicht das Maß an Präzision erreichen, das für die Automatisierung körperlicher Arbeit in industriellen Fertigungsprozessen zwingend erforderlich ist.

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Herausforderungen im Robotiksektor

Die Gründung und die geplante Finanzierungsrunde fallen in eine Phase, in der die gesamte Branche unter Druck steht. Der Robotiksektor sieht sich gegenwärtig mit der Herausforderung konfrontiert, dass weitreichende technologische Durchbrüche bislang auf sich warten lassen.

Mit der Fokussierung auf spezialisierte, nicht-humanoide Industrieanwendungen versucht Intelligent Machines, diese technologischen Hürden durch einen eigenständigen Ansatz zu überwinden.

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