Intel-Prozessoren: Alte Chips zurück wegen DDR5-Preiskrise
Veröffentlicht: 03.07.2026 um 11:15 Uhr, Redaktion boerse-global.de
Grund sind explodierende Preise für DDR5-Arbeitsspeicher, die vor allem den chinesischen Markt belasten.
DDR5-Krise treibt Käufer zu alter Technik
Die Entscheidung fiel am 2. Juli 2026: Intel fährt die Fertigung seiner 13. und 14. Core-Generation wieder hoch. Hinzu kommen Modelle der 10. und 12. Generation. Der Grund: DDR5-Speicher kostet inzwischen das Vier- bis Fünffache von DDR4. Die enorme Nachfrage aus der KI-Branche treibt die Preise in die Höhe.
Besonders der chinesische PC-Markt leidet unter der Entwicklung. Intel reagiert nun mit einem cleveren Schachzug: Die älteren „Raptor Lake"-Prozessoren unterstützen sowohl DDR4 als auch DDR5. Das macht sie zur günstigen Alternative für Bastler und OEM-Hersteller.
Die Mainboard-Produzenten ziehen bereits nach. Sie erhöhen die Fertigung DDR4-kompatibler Platinen, um die Nachfrage zu bedienen. Schon im dritten Quartal 2026 sollen die ersten Lieferungen sichtbar werden.
Auch wenn Sie auf bewährte Hardware setzen, muss Ihr Betriebssystem nicht veraltet sein. Dieser kostenlose Report zeigt Ihnen, wie Sie Windows 11 ohne teure neue Hardware in wenigen Minuten startklar machen. Windows 11 ohne teure neue Hardware: In wenigen Minuten startklar
Stabilitätsprobleme offenbar behoben
Die Wiederbelebung alter Serien kommt nicht von ungefähr. Intel hatte zuvor mit Stabilitätsproblemen bei den 13. und 14. Generationen zu kämpfen. Mikrocode-Updates sollen die Schwierigkeiten nun behoben haben.
Im Fokus stehen weiterhin die Top-Modelle: Der i9-13900KS erreicht 6,0 GHz, der i9-14900KS sogar 6,2 GHz. Intel setzt bewusst auf den LGA1700-Sockel – eine Plattform, die sich bei preisbewussten Käufern bewährt hat.
Viele PC-Nutzer zögern beim Wechsel auf ein modernes System, weil ihre Hardware als inkompatibel gilt. Erfahren Sie in dieser Gratis-PDF, wie das Upgrade trotzdem legal und ohne Datenverlust gelingt. Ihr PC gilt als „inkompatibel“ für Windows 11? Dieser legale Weg funktioniert trotzdem.
Raptor Lake Next kommt 2027
Intels Engagement für den LGA1700-Sockel endet nicht mit der aktuellen Produktion. Für die erste Jahreshälfte 2027 ist die „Raptor Lake Next"-Serie geplant. Sie soll als Core-200-Reihe auf den Markt kommen und weiterhin DDR4 sowie den LGA1700-Sockel unterstützen. Einige Modelle werden voraussichtlich bis zu 20 Kerne bieten.
Die Konkurrenz schläft nicht: Auch AMD rüstet im Budget-Segment auf. Ein Ryzen 7 5800X3D als Anniversary Edition soll ähnliche Käufer anlocken. Der Wettbewerb um die preissensible Zielgruppe bleibt also hart umkämpft.
Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und Märkten ohne Gewähr; Änderungen jederzeit möglich. Börsengeschäfte können zu hohen Verlusten führen. Unsere Beiträge werden ganz oder teilweise automatisiert mit Unterstützung von AI erstellt und geprüft.
