Intel-iMacs: macOS-Sequoia-Beta zerstört Safari und Mail-Verbindung
Veröffentlicht am: 21.07.2026 um 16:42 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Während Händler noch Restbestände zu hohen Preisen anbieten, finden Schnäppchenjäger auf dem Gebrauchtmarkt Modelle für wenige Hundert Euro.
Gebrauchtmarkt: Große Preisspanne
Am heutigen Dienstag zeigen aktuelle Angebote, wie unterschiedlich die Preise für den 21,5-Zoll-iMac mit Retina-4K-Display ausfallen. In Courtenay wird ein Modell aus dem Jahr 2017 mit 3-GHz-Intel-Core-i5-Prozessor, 8 GB RAM und 1 TB Speicher für umgerechnet rund 250 Euro angeboten. Das Gerät soll samt Original-Tastatur und Maus kommen und läuft mit macOS Ventura 13.7.8.
In Europa sind die Preise je nach Alter und Ausstattung ähnlich breit gefächert:
- Late 2015 Retina 4K: Etwa 190 Euro mit Intel i5 und 8 GB RAM
- 2019er 4K-Modell: Rund 500 Euro mit Intel i3-8100 und 1 TB Festplatte
- Late 2012 (ohne Retina): Ab etwa 170 Euro mit aufgerüsteter 1-TB-SSD
Ganz anders sieht es bei Neuware aus: Ein „brandneues" MHK33-Modell mit 6-Kern-Intel-i5 und 256-GB-SSD wird von einem Händler für stolze 1.649 Dollar gelistet – ein Preis, der kaum noch zeitgemäß wirkt.
M4-Modelle als neue Konkurrenz
Die Intel-Ära neigt sich dem Ende zu. Aktuelle Angebote für die neuen M4-iMacs mit 24-Zoll-Display zeigen, wie groß der Abstand geworden ist: Modelle mit 16 GB RAM und 256 GB SSD kosten rund 1.250 bis 1.290 Euro. Ein besonders gut ausgestattetes M4-Modell mit vier Anschlüssen und 24 GB RAM wurde am Montag für umgerechnet etwa 2.200 Euro gelistet.
Apple hat den Abschied von Intel endgültig vollzogen. Bereits im März 2026 stellte der Konzern die Mac-Pro-Reihe ein – mehrere interne Projekte, darunter ein Intel-basiertes J170-Modell und eine M3-Ultra-Version, wurden gestrichen. Der Mac Studio gilt nun als Nachfolger für anspruchsvolle Desktop-Anwender.
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Software-Probleme bei älteren Intel-Macs
Doch wer heute zu einem älteren iMac greift, sollte vorsichtig sein. Am Montag wurden Berichte über Probleme mit der macOS-Sequoia-15.7.8-Beta bekannt: Auf Intel-iMacs aus dem Jahr 2020 verloren native Apple-Apps wie Safari, Mail und Karten plötzlich die Internetverbindung. Drittanbieter-Browser funktionierten dagegen normal.
Hinzu kommen globale Engpässe. Die hohe Nachfrage nach KI-Rechenzentren hat zu Lieferproblemen bei Prozessoren, RAM und SSDs geführt. In einigen Regionen, etwa im indischen Gujarat, sind die Preise für Desktop-PCs deshalb massiv gestiegen – die Verkaufszahlen brachen dort um fast 50 Prozent ein.
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Auch bei den Diensten hat Apple nachjustiert. Am 19. Juli 2026 erhöhte der Konzern die Preise für Apple Music, iCloud+ und Apple One in mehreren Ländern. Die US-Preise für iCloud+ blieben vorerst unverändert.
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