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Intel Core 3 304: Budget-Chip mit A18-Pro-Leistung ab 600 Euro

21.06.2026 - 02:45:38 | boerse-global.de

Intels neuer Core 3 304 aus der Wildcat-Lake-Serie liefert im Single-Thread-Test die gleiche Leistung wie Apples A18 Pro und zielt auf günstige Geräte ab 600 Euro.

Intel Core 3 304: Budget-CPU erreicht Apple A18 Pro Niveau
Intel - Close-up of a microchip glowing with blue and gold light on a circuit board, symbolizing advanced processor technology. 21.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Intel schickt einen neuen Budget-Prozessor ins Rennen, der in puncto Einzelleistung mit Apples Spitzenchip mithalten kann. Der Core 3 304 aus der „Wildcat Lake“-Serie erzielte im PassMark-Benchmark beachtliche 3.982 Punkte im Single-Thread-Test – exakt auf dem Niveau des Apple A18 Pro.

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Leistungsstark trotz Spararchitektur

Das Besondere: Der Core 3 304 kommt mit nur fünf Kernen aus – einem leistungsstarken Cougar Cove P-Core und vier effizienten Darkmont LPE-Kernen. Apples A18 Pro setzt dagegen auf sechs Kerne. Im Multi-Threading liegt Intel mit 11.543 Punkten lediglich 2,2 Prozent hinter dem Konkurrenten (11.804 Punkte).

Gebaut wird der Chip auf Intels moderner 18A-Fertigung. Die thermische Verlustleistung liegt bei moderaten 15 Watt – ideal für dünne Laptops und Mini-PCs.

Günstige Geräte ab 600 Euro

Intels Strategie ist klar: „Wildcat Lake“ soll den Einstieg in leistungsfähige Computer erschwinglich machen. Erste Laptops mit dem Prozessor sollen ab etwa 600 Euro starten. Damit treten sie direkt gegen Geräte wie das MacBook Neo an, das ebenfalls mit dem A18 Pro arbeitet.

Mehrere Hersteller haben bereits konkrete Pläne:

  • Mini-PCs: Beelink und MINIX arbeiten an neuen Systemen
  • Single-Board-Computer: AAEON zeigte am 18. Juni ein kreditkartengroßes Mainboard namens UP WCL – es unterstützt Prozessoren bis zum Core 7 350 und bietet 2,5GbE, HDMI 2.1 sowie bis zu 24 GB LPDDR5-RAM. Verfügbar ab Ende des dritten Quartals 2026.
  • Consumer-Laptops: Für ein Dell XPS 13 mit Core 5 320 sind bereits Vorbestellungen möglich – ab rund 700 Euro.

Die größere Wildcat-Lake-Familie

Die Serie umfasst mehrere Modelle. Der Core 5 320 etwa setzt auf sechs Kerne (zwei P-Cores, vier E-Cores). Erste Geekbench-6.7-Tests zeigen 2.582 Punkte im Single- und 8.018 Punkte im Multi-Core-Modus. Unterstützt werden bis zu 64 GB DDR5-6400.

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Abgrenzung zur High-End-Reihe

Offiziell vorgestellt wurde die Core Series 3 „Non-Ultra“ am 16. April 2026. Sie teilt sich die 18A-Fertigung und die Kernarchitektur mit der teureren Core Ultra Series 3 (Panther Lake), wurde aber bewusst abgespeckt: weniger CPU-Kerne, weniger Xe3-Grafikeinheiten, schwächere NPU für KI-Aufgaben und maximal zwei Thunderbolt-4-Anschlüsse.

Während die High-End-Panther-Lake-Chips bereits seit Ende 2025 ausgeliefert werden, bringt Intel mit „Wildcat Lake“ nun die gleiche Architektur in preiswertere Segmente. Ein kluger Schachzug – und eine echte Ansage an die Konkurrenz aus Cupertino.

de | wissenschaft | 69593603 |