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Intel Arc G3 Extreme: 25 Prozent schneller als Ryzen Z2

31.05.2026 - 19:18:47 | boerse-global.de

Intel präsentiert auf der Computex die Arc-G3-Serie für mobile Gamer. Erste Geräte von Acer und MSI zeigen beeindruckende Leistungswerte.

Intel Arc G3 Extreme: 25 Prozent schneller als Ryzen Z2 - Foto: über boerse-global.de
Intel Arc G3 Extreme: 25 Prozent schneller als Ryzen Z2 - Foto: über boerse-global.de

Damit fordern die Amerikaner die etablierten Spieler im Markt für tragbare Gaming-PCs direkt heraus. Die Chips basieren auf der Panther-Lake-Architektur und dem 18A-Fertigungsprozess. Erste Geräte von Acer und MSI sind bereits angekündigt.

Zwei Leistungsklassen für mobile Gamer

Die neue Prozessorreihe umfasst zwei Modelle: den Arc G3 Extreme und den Standard-Arc G3. Beide Chips setzen auf eine 14-Kern-Architektur mit zwei Performance-Kernen, acht Effizienzkernen und vier stromsparenden Low-Power-Kernen. Der Arc G3 Extreme kommt mit einer Arc-B390-GPU und 12 Xe3-Kernen bei 2,3 GHz Takt. Der Standard-Arc G3 begnügt sich mit einer Arc-B370-GPU, zehn Xe3-Kernen und 2,2 GHz.

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Die Chips unterstützen LPDDR5X-8533-Arbeitsspeicher und haben eine Grundleistungsaufnahme von 25 Watt. Im Turbo-Modus sind bis zu 80 Watt möglich. Zur Ausstattung gehören Wi-Fi 7, Bluetooth 6.0 und zwei Thunderbolt-4-Anschlüsse. Intels Software-Features wie XeSS 3 und vorcompilierte Shader sollen die Gaming-Leistung auf mobilen Displays zusätzlich verbessern.

MSI Claw 8 und Acer Predator Atlas 8

MSI präsentierte zeitgleich den Claw 8 EX AI+, ein neues Handheld-Gaming-Notebook, das Ende Juni 2026 auf den Markt kommen soll. Das Gerät bietet ein 8-Zoll-Display mit 120 Hz Bildwiederholrate und wiegt 785 Gramm. Erste Tests zeigten beeindruckende Werte: In F1 25 erreichte das Gerät bei 4K-Auflösung zwischen 80 und 90 Bildern pro Sekunde. Der Akku hat eine Kapazität von 80 Wh. Intel verspricht bis zu vier Stunden Laufzeit im 17-Watt-Sparmodus. Der Preis liegt voraussichtlich bei rund 1.500 Euro.

Acer steigt mit dem Predator Atlas 8 ins Geschäft ein. Die Markteinführung ist für Oktober 2026 in Nordamerika, Europa und Australien geplant. Das Gerät hat ebenfalls ein 8-Zoll-WUXGA-Display mit 120 Hz und variabler Bildwiederholrate. Die Spitzenhelligkeit liegt bei 500 Nits. Zur Innenausstattung gehören 24 GB LPDDR5X-RAM und eine 1-TB-SSD. In Forza Horizon 6 erreichte der Atlas 8 bei 1200p und hohen Details zwischen 55 und 59 Bildern pro Sekunde. Das liegt mehr als zehn Bilder pro Sekunde über dem AMD Ryzen Z2 Extreme. Der Preis soll bei rund 1.200 Euro liegen, könnte aber durch die volatile Lage auf dem Speichermarkt schwanken.

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Leistungssprung mit Fragezeichen

Benchmarks zeigen einen deutlichen Leistungssprung des Arc G3 Extreme gegenüber Vorgängern und Wettbewerbern. In Forza Horizon 6 lieferte der Chip stabile Bildraten über 60 fps mit Raytracing und XeSS 3. Im Vergleich zum Ryzen Z2 Extreme liegt Intel bei der Single-Core-Leistung acht Prozent vorn, bei Multi-Core-Aufgaben sogar 25 Prozent.

Doch nicht alle Beobachter sind begeistert. Kritiker weisen auf ein grundsätzliches Problem der neuen Windows-Handhelds hin: Während das Steam Deck mit Effizienz und Software-Optimierung in einem Leistungsfenster von 4 bis 15 Watt punktet, setzen Intels neue Geräte auf rohe Kraft. Die Turbo-Modi zwischen 30 und 80 Watt werfen Fragen zur Wärmeentwicklung und zur Akkulaufzeit unterwegs auf. Ob sich das Konzept im mobilen Alltag bewährt, bleibt abzuwarten.

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