Infuse, Hardwarebeschleunigtes

Infuse 8.5: Hardwarebeschleunigtes Transcoding für Plex und Emby

Veröffentlicht am: 31.07.2026 um 02:17 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Infuse 8.5 von Firecore bringt hardwarebeschleunigtes Transcoding für Plex, Emby und Jellyfin auf Apple-Plattformen.

Firecore Infuse 8.5: Neue Transcoding-Features für Apple-Geräte
Ein modernes Home-Cinema-Setup mit einem Apple TV und einem hochauflösenden Bildschirm, der eine Mediathek anzeigt. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Der Softwareentwickler Firecore hat am 30. Juli 2026 die Version 8.5 seines weit verbreiteten Medienplayers Infuse veröffentlicht. Das Update steht für eine breite Palette von Endgeräten innerhalb des Apple-Ökosystems zur Verfügung, darunter das iPhone, das iPad, Apple TV sowie der Mac. Auch die Brille für räumliches Computing, die Vision Pro, wird von der neuen Version unterstützt. Im Fokus der Aktualisierung steht eine verbesserte Integration mit gängigen Medienserver-Lösungen und eine optimierte Videoverarbeitung.

Optimierte Videoverarbeitung für Plex, Emby und Jellyfin

Die bedeutendste Neuerung in Infuse 8.5 betrifft die Einführung von hardwarebeschleunigten Transcoding-Optionen. Diese Funktionen sind speziell auf die Zusammenarbeit mit den Server-Diensten Plex, Emby und Jellyfin zugeschnitten. Das Transcoding ermöglicht es dem Server, Videodateien bereits vor dem Senden an das Endgerät in eine optimierte Version umzuwandeln.

Diese Technik zielt primär darauf ab, die Stabilität des Streams zu gewährleisten. Insbesondere in Netzumgebungen mit schwankender Bandbreite oder bei der Wiedergabe von sehr hochauflösendem Material auf leistungsschwächeren Endgeräten können so Pufferpausen reduziert werden. Durch die hardwarebeschleunigte Umsetzung auf dem Server wird der Prozess effizienter gestaltet, was die Systemlast reduziert und eine flüssigere Wiedergabe ermöglicht.

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Manuelle Auswahl und Beibehalt von Direct Play

Trotz der neuen Transcoding-Möglichkeiten hält Firecore an der bewährten Wiedergabestruktur fest. Als Standardeinstellung bleibt „Direct Play“ aktiviert. Hierbei wird die Mediendatei in ihrer ursprünglichen Qualität und ohne serverseitige Veränderung direkt an den Infuse-Player übertragen. Dies garantiert die höchstmögliche Bild- und Tonqualität, sofern die Netzwerkverbindung und die Hardware des Abspielgeräts dies zulassen.

Die neue Transcoding-Funktion ist als optionale Ergänzung konzipiert. Nutzer können die optimierte Version eines Videos gezielt anfordern, falls es bei der Standardwiedergabe zu Problemen kommt. Die Aktivierung erfolgt innerhalb der Benutzeroberfläche durch ein langes Drücken der Play-Taste. Diese intuitive Steuerung erlaubt es Anwendern, situativ zwischen maximaler Qualität und maximaler Wiedergabestabilität zu wählen.

Verbesserte Suche und erweiterte Protokoll-Unterstützung

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Neben den Neuerungen bei der Videoverarbeitung enthält Infuse 8.5 diverse funktionale Verbesserungen, die den täglichen Einsatz der App komfortabler gestalten sollen. Dazu gehört eine optimierte Suchfunktion, die das Auffinden von Inhalten innerhalb großer Medienbibliotheken beschleunigen soll.

Zudem hat das Entwicklerteam die Unterstützung für das WebDAV-Protokoll erweitert. Damit bietet die Anwendung eine noch größere Flexibilität bei der Anbindung verschiedener Speicherquellen, sei es über lokale Netzwerkspeicher (NAS) oder Cloud-basierte Lösungen. Mit diesen Ergänzungen festigt Infuse seine Position als vielseitige Zentrale für die Verwaltung und den Konsum digitaler Medieninhalte auf Apple-Plattformen. Das Update kann seit dem 30. Juli 2026 von bestehenden Nutzern bezogen werden.

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