Impathie: Warum Selbst-Empathie der Schlüssel zur Psyche ist
09.06.2026 - 06:11:43 | boerse-global.de
Statt reiner Entspannung setzen immer mehr Angebote auf tiefere spirituelle oder wissenschaftliche Fundierung. Bewegung, Gemeinschaft und psychologische Forschung verschmelzen.
Experten beobachten: Meditieren allein reicht vielen nicht mehr. Gefragt sind kombinierte Formate, die Körper und Geist verbinden. Der Herbst 2026 zeigt das besonders deutlich.
Alte Traditionen, neue Impulse
Anzeige: Wer sich ständig um andere kümmert, riskiert Überlastung. Die Psychologin Dr. Stefanie Neubrand hat dafür einen Begriff geprägt: Impathie – Empathie für sich selbst. In diesem kostenlosen Leitfaden erfahren Sie die 4 konkreten Schritte, um Ihre emotionale Selbstregulation zu stärken. Jetzt Impathie-Leitfaden anfordern
Die 348. Altenrheiner Fußwallfahrt nach Telgte beginnt am 7. September. Neu: Vor dem Aufbruch gibt es eine Meditation in der Altenrheiner Kluse. Die Route führt über Saerbeck und Westbevern-Vadrup. Ankunft und Festmesse in Telgte schließen den ersten Tag ab. Die Rückkehr folgt am 8. September.
Einen Tag später startet eine organisierte Wallfahrt von Emsdetten nach Kevelaer. Auch hier stehen Meditation und Gemeinschaft im Zentrum.
Das Waldviertel geht einen Schritt weiter. Am 125 Kilometer langen Bernhardiweg entstehen elf sogenannte Marterln. Die Kunstwerke aus sandgestrahltem Beton und Glaselementen dienen als spirituelle Ankerpunkte – unter anderem beim Stift Zwettl.
Impathie: Empathie für sich selbst
Die Psychologin Dr. Stefanie Neubrand prägte den Begriff bereits 2011. Impathie bedeutet Empathie für sich selbst. Das Konzept umfasst vier Fähigkeiten: eigene Gefühle wahrnehmen, eine Metaposition einnehmen, die eigene Situation verstehen und eine annehmende Haltung entwickeln.
Warum ist das relevant? Laut Bertelsmann Stiftung haben rund 55 Prozent der Europäer ein hohes Maß an Empathie. Doch wer sich nur um andere kümmert, riskiert Überlastung. Die Förderung von Impathie gilt in Fachkreisen als Schlüssel für psychische Gesundheit.
Trialog und Selbsthilfe
Im Landkreis Wolfenbüttel startete im April ein psychiatrischer Trialog. Das Format bringt Betroffene, Angehörige und Fachpersonal zusammen. Ziel: Barrieren zwischen professioneller Hilfe und privatem Erleben abbauen. Der nächste Termin ist für den 16. Juni angesetzt.
In Mannheim beginnt am 27. Juni ein neues Gruppenangebot. Es richtet sich an Menschen mit Depressionen, Burn-out oder sozialen Phobien. Die Treffen finden vierteljährlich statt und bieten einen geschützten Raum für die Auseinandersetzung mit der eigenen Situation.
Anzeige: Rund 55 Prozent der Europäer haben ein hohes Maß an Empathie – aber wer nur für andere da ist, vergisst sich selbst. Die Lösung heißt Impathie: eine wissenschaftlich fundierte Methode, um die eigene Gefühlswelt besser zu verstehen. Holen Sie sich den 4-Schritte-Leitfaden und starten Sie noch heute. Kostenlosen Leitfaden jetzt sichern
Achtsamkeit auf der Bühne und im Pflegealltag
Das Thema dringt auch in die Kultur. In Heringsdorf läuft bis Ende August die Bühnenfassung von „Achtsam morden“. Ein unterhaltsamer Zugang für ein breites Publikum.
Gleichzeitig hält Achtsamkeit Einzug in die professionelle Pflege. Im Frühjahr fanden spezielle Kurse zur Seniorenaktivierung statt. Zielgruppe: Betreuungsassistenten. Die Botschaft ist klar: Meditative Techniken sind keine Esoterik mehr, sondern Werkzeuge für die Lebensqualität im Alter.
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