iMac G3 Mini: RayCue bringt Kult-Design als KI-Wecker
Veröffentlicht am: 24.07.2026 um 13:41 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Der Kult-Rechner iMac G3 wird wiederbelebt – als kleiner Tischbegleiter mit moderner Technik. Das chinesische Unternehmen RayCue bringt eine Miniatur-Nachbildung des legendären Apple-Computers auf den Markt, die als Wecker, Bluetooth-Lautsprecher und KI-Assistent fungiert. Die Finanzierung läuft aktuell über Kickstarter, der weltweite Verkauf soll im September 2026 starten.
Winziges Gehäuse, große Erinnerungen
Mit nur 10 mal 8,5 mal 8,9 Zentimetern passt der TimeCapsule G3 in jede Handfläche – ein Bruchteil des Original-Rechners von 1998. Trotz der geringen Größe steckt moderne Hardware im Inneren: Ein 1.200-mAh-Akku und ein USB-C-Anschluss sorgen für Strom und Datenverbindung. Die bunten LED-Leuchten im Gehäuse erinnern an die ikonische Ästhetik des Originals. Fünf verschiedene Farbvarianten stehen zur Wahl.
RayCue bietet zwei Modelle an. Die „Classic“-Version nutzt ein 2,8-Zoll-Segmentdisplay, das Uhrzeit, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Wetterdaten anzeigt. Der Einstiegspreis für Early-Bird-Unterstützer liegt bei umgerechnet rund 45 Euro, später soll das Gerät etwa 90 Euro kosten.
KI und Musik: Die Neo-Version
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Die „Neo“-Variante geht deutlich weiter. Sie besitzt ein 320x240 Pixel großes IPS-Display, fungiert als Bluetooth-Lautsprecher und hat ein integriertes Mikrofon für Sprachbefehle. Der KI-Assistent beantwortet Fragen – etwa zu historischen Ereignissen – und macht das Gerät damit zu mehr als einem schicken Wecker. Der Preis für die Neo-Version liegt bei etwa 72 Euro.
Damit bedient RayCue eine anhaltende Nostalgiewelle. Das Original-iMac-Design, insbesondere die Sondereditionen „Flower Power“ und „Blue Dalmatian“ aus dem Jahr 2001, sind bis heute begehrt. Damals brauchte Apple 18 Monate, um die psychedelischen Muster perfekt hinzubekommen. Originalgeräte dieser Editionen erzielen auf dem Gebrauchtmarkt heute Preise zwischen 550 und 730 Euro.
Apples aktuelle iMac-Strategie
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Die Mini-Neuerscheinung kommt zu einer Zeit, in der Apple selbst sein iMac-Portfolio umkrempelt. Erst im Juni 2026 erhöhte der Konzern den Einstiegspreis für das 24-Zoll-iMac von 1.199 auf umgerechnet rund 1.370 Euro. Branchenbeobachter rechnen noch in diesem Jahr mit einem überarbeiteten Modell, das vermutlich mit einem M5- oder M6-Prozessor ausgestattet sein wird.
Die kommenden 2026er-Modelle sollen am 24-Zoll-LCD-Format festhalten. Ein OLED-Display ist zwar in Entwicklung, aber für eine spätere Generation vorgesehen. Anders als der TimeCapsule G3, der vor allem Nostalgiker und Technikfans anspricht, bleibt Apples offizielle Linie auf zwei Hauptkonfigurationen für den Arbeitsplatzrechner beschränkt. Ein größeres Display oder professionelle Chips sind im aktuellen Zyklus nicht geplant.
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