Cube2, E-Ink-Notizbuch

iFlytek Cube2: E-Ink-Notizbuch mit 300 PPI und KI-Schreib-Algorithmus

Veröffentlicht am: 23.08.2026 um 19:42 Uhr | Redaktion boerse-global.de

iFlytek bringt mit dem Cube2 ein kompaktes E-Ink-Notizbuch auf den Markt, das mit hoher Pixeldichte und verbessertem Schreibalgorithmus punktet.

iFlytek präsentiert Cube2: Neues E-Ink-Notizbuch mit 300 PPI und KI-Algorithmus
Ein schlankes E-Ink-Notizbuch mit einem Stylus-Stift auf einem Holztisch bei natürlichem Licht. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Der chinesische Technologiekonzern iFlytek (????) hat sein neues E-Ink-Notizbuch Cube2 vorgestellt. Das Gerät verfügt über ein 7-Zoll-Display mit Carta-1300-Panel, das eine Auflösung von 1680x1264 Pixeln bei 300 PPI bietet und mit einem 32-stufigen Frontlicht ausgestattet ist.

Technische Ausstattung im Detail

Im Inneren des Cube2 arbeitet ein Achtkernprozessor, unterstützt von 4 GB Arbeitsspeicher und 64 GB internem Speicher. Der Akku fasst 2630 mAh. Bei den Abmessungen setzt iFlytek auf Kompaktheit: Das Gerät wiegt 200 Gramm und misst lediglich 6,5 Millimeter in der Dicke.

Für die Schreibleistung nutzt das Cube2 den sogenannten IFR-2.0-Schnellzeichnen-Algorithmus, der laut Hersteller die Reaktionsgeschwindigkeit beim handschriftlichen Notieren verbessern soll. Der Preis des Geräts liegt bei 1699 Yuan.

Wettbewerb im Segment der E-Ink-Geräte

Die Vorstellung des Cube2 reiht sich in eine Serie aktueller Produktankündigungen im E-Ink-Segment ein. Der Hersteller Viwoods brachte mit dem AIPaper Mini ein 8,2-Zoll-Tablet mit Carta-1000-Display auf Android-13-Basis heraus, das 230 Gramm wiegt und 5,2 Millimeter dünn ist.

Ausgestattet mit 4 GB RAM und 128 GB Speicher, wird es im Bundle für 420 Euro angeboten. Ein Test bescheinigte dem Gerät ein gutes Schreibgefühl, bemängelte jedoch eine steile Lernkurve durch eine überladene Benutzeroberfläche.

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Auch der chinesische E-Reader-Hersteller iReader (??) kündigte ein neues Schwarz-Weiß-Modell an, das ebenfalls ein Carta-1300-Panel nutzt, allerdings ohne Frontlicht auskommt. Weitere Details zu diesem Gerät sind bislang nicht bekannt.

Abseits reiner E-Ink-Technik zeigte TCL mit dem Note A1 NXTPAPER einen alternativen Ansatz: Das 11-Zoll-Gerät setzt auf ein mattes LCD-Display mit 1440x2200 Pixeln und 120 Hz Bildwiederholrate, angetrieben von einem MediaTek-G100-Chip mit 8 GB RAM und 256 GB Speicher.

Bei 500 Gramm Gewicht und 5 Millimeter Dicke erhielt das Gerät in einem Test eine Bewertung von 6 von 10 Punkten – das Schreibgefühl wurde zwar gelobt, komme aber nicht an echtes E-Ink heran.

Wachsender Markt für E-Paper-Technologie

Die Häufung neuer Produkteinführungen fällt in eine Phase, in der die E-Paper-Industrie insgesamt Wachstum verzeichnet. Nach Branchenangaben erreichten elektronische Preisschilder im vergangenen Jahr eine Stückzahl von 480 Millionen Einheiten, ein Plus von 53,7 Prozent.

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Bei E-Paper-Tablets wurden 18,8 Millionen Stück abgesetzt. Die Inlandsproduktion von Modulen liegt bei 96 Prozent, während die gesamte Marktgröße der Branche auf über 14,2 Milliarden US-Dollar beziffert wird.

Diese Zahlen verdeutlichen, warum sich zunehmend mehr Hersteller in diesem Segment positionieren. Mit dem Cube2 tritt iFlytek in direkte Konkurrenz zu etablierten Anbietern wie Viwoods und iReader, die allesamt auf handschriftfreundliche Displays mit hoher Punktdichte setzen, um Nutzer anzusprechen, die digitale Notizen mit einem papierähnlichen Schreiberlebnis verbinden möchten.

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