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Hyundai Card: Grenzüberschreitende Zahlung in sieben Minuten

Veröffentlicht: 13.07.2026 um 03:01 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Hyundai Card wickelt erfolgreich eine konzerninterne Zahlung über die Avalanche-Blockchain ab und verkürzt die Überweisungszeit auf wenige Minuten.

Hyundai Card: Grenzüberschreitende Zahlung via Avalanche-Blockchain
Digitale Illustration leuchtender Blockchain-Verbindungen um einen Globus, die schnelle grenzüberschreitende Finanztransaktionen und globale Reichweite symbolisieren. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Der südkoreanische Finanzdienstleister Hyundai Card hat eine grenzüberschreitende Zahlung zwischen US- und Mexiko-Tochtergesellschaften über die Avalanche-Blockchain abgewickelt – ein Meilenstein für die Unternehmensfinanzierung.

Am 9. Juli 2026 führte Hyundai Card eine Live-Transaktion zwischen Konzerngesellschaften durch: 20.000 US-Dollar (rund 18.400 Euro) flossen von der Hyundai Motor America zur Hyundai Motor Mexico – abgewickelt über den Stablecoin Tether (USDT) auf der Avalanche-Blockchain. Damit verlässt das Unternehmen die Testphase und geht in den produktiven Einsatz.

Sieben Minuten statt Stunden

Der gesamte Zahlungszyklus – von der Umwandlung in die Kryptowährung bis zur Rückführung in Fiatgeld – dauerte rund sieben Minuten. Zum Vergleich: Herkömmliche Überweisungen über SWIFT oder Interbankensysteme benötigen für ähnliche Strecken drei bis vier Stunden. Der reine On-Chain-Teil auf der Avalanche C-Chain war nach etwa zwei Sekunden abgeschlossen.

Ermöglicht wird diese Geschwindigkeit durch den Snowman-Konsensmechanismus, der eine nahezu sofortige Endgültigkeit der Transaktionen bietet. Für die Umwandlung zwischen Fiatwährung und digitalen Vermögenswerten arbeitete Hyundai Card mit dem Dienstleister Axiym zusammen.

Warum Avalanche?

Die Wahl fiel auf Avalanche aus mehreren Gründen: niedrige Transaktionsgebühren, sekundenschnelle Abwicklung und Kompatibilität mit der Ethereum Virtual Machine (EVM). Laut Vertretern von Ava Labs handelt es sich um einen der ersten Fälle, in denen ein Großunternehmen ein Stablecoin-basiertes internes Überweisungssystem produktiv einsetzt.

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Der erfolgreichen Transaktion gingen monatelange Vorbereitungen voraus. Dazu gehörten umfassende Prüfungen der Rechnungslegung nach IFRS-Standards, steuerliche Bewertungen und rechtliche Compliance in drei verschiedenen Rechtsräumen.

Regulatorische Entwicklung in Südkorea

Das regulatorische Umfeld für solche Transaktionen ist im Wandel. Südkorea verabschiedete im Mai 2026 Änderungen am Devisentransaktionsgesetz, die voraussichtlich Ende 2026 in Kraft treten. Ein umfassendes Gesetz für digitale Vermögenswerte steht noch aus.

Expansion nach Europa geplant

Nach dem erfolgreichen Test auf der US-Mexiko-Strecke bereiten Hyundai Card und die Hyundai Motor Group die nächste Phase vor. Für Ende Juli 2026 ist ein zweiter Pilotversuch mit europäischen Tochtergesellschaften geplant.

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Die Tokenisierung realer Vermögenswerte hat 20 Milliarden US-Dollar überschritten – doch viele CFOs zögern wegen regulatorischer Unsicherheit. Hyundai Card hat gezeigt, wie eine IFRS-konforme Blockchain-Zahlung in der Praxis aussieht. Dieser Report liefert die Checkliste für Ihren Einstieg. Stablecoin-ROI-Rechner jetzt sichern

Dabei sollen Partnerschaften mit Circle und Visa zum Einsatz kommen, um den Stablecoin USDC zu testen. Der Fokus liegt auf der Abwicklung in mehreren Währungen, der Handhabung lokaler Zahlungsmittel und der Bewertung von Wechselkurskostenvorteilen in unterschiedlichen regulatorischen Umgebungen.

Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund eines wachsenden Marktes: Die Tokenisierung realer Vermögenswerte auf Blockchain-Plattformen hat mittlerweile die Marke von 20 Milliarden US-Dollar überschritten – ein klares Zeichen für das steigende institutionelle Interesse an blockchain-basierter Finanzinfrastruktur.

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