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Huawei Chase the Wild: Neue Smartwatches und Wearables ab 2. September

Veröffentlicht am: 27.08.2026 um 22:48 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Huawei bereitet neue Uhren und Geräte für Europa vor, während Abbott einen dualen Sensor zulässt und Oura einen Börsengang anstrebt.

Huawei plant Münchner Produktshow mit neuen Gesundheits-Wearables
Eine hochwertige Sport-Smartwatch auf einer minimalistischen Steinoberfläche in einem hellen, modernen Raum. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Im Rahmen seiner neuen Kampagne „Chase the Wild“ plant der Technologiekonzern Huawei für den 2. September 2026 eine umfassende Produktpräsentation in München. Im Zentrum der Veranstaltung steht die Einführung neuer Flaggschiff+Wearables, mit denen das Unternehmen seine Präsenz auf dem europäischen Markt für Gesundheits- und Fitnesstechnologie weiter ausbauen möchte.

Neue Generation der Huawei-Smartwatches für den europäischen Markt

Ein Kernaspekt der angekündigten Einführung ist die WATCH GT 7 Series, die als Flaggschiff-Sportuhr mit besonderem Fokus auf Design und eine lange Akkulaufzeit positioniert wird.

Zudem markiert die Veranstaltung die Rückkehr der WATCH 6 Series nach Europa, nachdem diese für ein Jahr in der Region nicht vertreten war. Ein technologisch bedeutsamer Neuzugang ist die WATCH D3, ein Wearable zur Blutdruckmessung, das bereits über eine CE-MDR-Zertifizierung verfügt.

Über die reinen Wearables hinaus beabsichtigt Huawei, in München zusätzliche Hardware vorzustellen. Dazu gehören das Tablet MatePad Pro mit einem 12-Zoll-Display sowie die FreeBuds Neo, die bei diesem Event ihr globales Debüt feiern sollen. Ergänzt wird das Portfolio durch die Vorstellung der nova 16s Series.

Garmin und Apple forcieren den Wettbewerb im High-End-Segment

Zeitgleich zur Offensive von Huawei intensiviert der Wettbewerber Garmin seine Aktivitäten. Für den 28. August 2026 ist der Bestellstart der neuen Modelle Fenix 9 und Fenix 9 Pro angekündigt.

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Die Preise für die Fenix 9 beginnen bei 999,99 US-Dollar für die 43mm-Variante beziehungsweise bei 1.000 Euro. Die Pro-Modelle werden ab 1.099,99 US-Dollar oder 1.100 Euro angeboten, während Varianten mit der Inreach-Satellitenkommunikation ab 1.200 Euro gelistet sind.

Technisch setzen diese Geräte auf OLED-Displays mit einer Helligkeit von bis zu 3.000 Nits und erweiterten Arbeitsspeicher. Die Akkulaufzeit der 51mm-Version wird mit bis zu 29 Tagen angegeben, während die Solar-Variante bis zu 57 Tage erreichen soll.

Auch Marktführer Apple bereitet Berichten von Branchenbeobachtern zufolge die nächste Generation vor. Für die Apple Watch Series 12 werden verbesserte Funktionen zur Fitness-Erfassung sowie neue Sensoren im Armband erwartet. Das Gerät soll auf einem 3nm-Prozessor basieren, während das äußere Design weitgehend unverändert bleiben dürfte.

Medizinische Sensorik und Börsenambitionen prägen den Gesamtmarkt

Neben klassischen Smartwatches gewinnt spezialisierte Gesundheitstechnologie an Bedeutung. Das Unternehmen Abbott gab am 27. August 2026 bekannt, dass es die FDA-Zulassung für den Libre Duo 10 Day erhalten hat. Dabei handelt es sich um den weltweit ersten dualen Sensor, der kontinuierlich sowohl Glukose- als auch Ketonwerte misst. Das System ist für Menschen mit Diabetes ab einem Alter von zwei Jahren vorgesehen und soll eine Tragedauer von zehn Tagen ermöglichen.

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Gleichzeitig drängen spezialisierte Anbieter in neue Marktsegmente. Die Fitbit-Mitgründer James Park und Eric Friedman kündigten mit dem Luffu Link ein schlankes, bildschirmloses LTE-Gesundheitsband an, das für 249,99 US-Dollar vorbestellbar ist. Das Gerät fokussiert sich auf GPS- und Herzfrequenzmessung bei einer Akkulaufzeit von fünf Tagen.

Die wirtschaftliche Dynamik der Branche spiegelt sich auch in den Bewertungssprüngen führender Akteure wider. Der Ring-Hersteller Oura strebt einen Börsengang in den USA an, der bereits im September 2026 erfolgen könnte.

Das Unternehmen strebt dabei eine Bewertung von mehr als 16 Milliarden US-Dollar an, was deutlich über der Bewertung von 11 Milliarden US-Dollar aus dem Oktober 2024 liegt. Für das Jahr 2026 erwartet Oura einen Umsatz von rund 2 Milliarden US-Dollar bei über 5,5 Millionen verkauften Geräten.

Analysen von Wise Guy Reports untermauern diesen Trend: Der globale Markt für medizinische Wearables wurde für das Jahr 2023 auf 38,31 Milliarden US-Dollar beziffert. Marktforscher prognostizieren bis 2032 eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von 12,21 Prozent, wobei Nordamerika zuletzt einen Umsatzanteil von 38 Prozent hielt.

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