OmniBook, OLED-Notebook

HP OmniBook 5: OLED-Notebook für 700 Euro tritt gegen MacBook Neo an

Veröffentlicht am: 17.10.2026 um 08:22 Uhr | Redaktion boerse-global.de
HP setzt auf ein OLED-Notebook ab 700 Euro, während Lenovo sein IdeaPad Vibe mit Qualcomm- und AMD-Prozessoren erweitert.
Ein minimalistischer, leerer Universitäts-Lesesaal mit hellen Holztischen und natürlichem Tageslicht. Illustration mit AI erstellt.

HP und Lenovo haben mit dem OmniBook 5 und dem IdeaPad Vibe neue Laptop-Modelle vorgestellt, die im Budget-Segment gezielt gegen das MacBook Neo antreten. Beide Hersteller reagieren damit auf den zunehmenden Wettbewerb im Bereich schlanker und erschwinglicher Mobilrechner, setzen dabei jedoch auf unterschiedliche Schwerpunkte bei Gehäuse, Bildschirmtechnologie und Prozessorausstattung.

HP setzt beim OmniBook 5 auf OLED-Technik

Mit dem OmniBook 5 bringt HP ein 14 Zoll großes Thin-and-Light-Notebook auf den Markt, das sich vor allem an Studenten richtet. In der Basiskonfiguration mit einem Intel Core 5, 8 GB RAM und einer 256 GB großen SSD startet das Gerät bei 700 Euro.

Der verbaute Prozessor aus der Reihe Intel Core 5 Series 3 (Wildcat Lake) arbeitet mit einer TDP von 12 Watt. Zur Ausstattung gehören stets ein Aluminiumgehäuse, eine beleuchtete Tastatur, ein vollwertiger HDMI-Anschluss, zwei USB-C-Ports sowie ein 180-Grad-Scharnier.

Das Basismodell wiegt ab 1,16 kg (rund 2,56 Pfund) bei einer Gehäusedicke von 12 mm (etwa 0,46 Zoll). HP bietet das Notebook in vier Farbvarianten an: Grün, Pink, Blau und Grau. Der standardmäßig verbaute OLED-Bildschirm löst mit 1920x1200 Pixeln auf und erreicht eine Helligkeit von 300 Nits.

Eine Konfiguration mit Touchscreen und einer höher auflösenden OLED-Option ist für März 2027 geplant. Der Verkaufsstart des HP OmniBook 5 14 folgte zeitlich auf die Vorstellung des Lenovo IdeaPad Vibe. In den USA ist das HP-Modell unter anderem bei Best Buy gelistet.

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Lenovo diversifiziert das IdeaPad Vibe mit Qualcomm- und AMD-Chips

Lenovo hatte das IdeaPad Vibe bereits im Rahmen der IFA 2026 als MacBook-Neo-Rivalen mit einem Einstiegspreis von 699 US-Dollar angekündigt. Nun wird die Modellpalette breiter aufgestellt.

Die ARM-Variante IdeaPad Vibe 14Q8X12, angetrieben von einem Snapdragon X X1-26-100, wird weltweit früher verfügbar sein als ursprünglich gedacht: Statt im November beginnt die Auslieferung bereits ab dem 28. Oktober.

In den USA startet das 14-Zoll-Gerät bei 799 US-Dollar für die Version mit 8 GB RAM und 256 GB SSD. Außerhalb Nordamerikas setzt Lenovo standardmäßig auf eine 512 GB große SSD.

Für die Eurozone liegen die Preise zwischen 849 und 999 Euro, während in Großbritannien 780 Pfund, in Kanada 1.099 Kanadische Dollar, in Singapur 1.379 Singapur-Dollar und in Malaysia 4.939 Ringgit aufgerufen werden. Das Modell verfügt über einen 50-Wh-Akku, ein 1200p-IPS-Panel mit 400 Nits bei 60 Hz sowie 45 Prozent NTSC-Farbraumabdeckung und erscheint in sieben Gehäusefarben.

Parallel dazu baut Lenovo das Portfolio mit x86-Architektur aus. Am 16. Oktober 2026 wurden spezifische Details für das IdeaPad Vibe 14AGP12 in Europa bekannt. Diese Reihe nutzt AMD-Prozessoren der Gorgon-Point-Generation (Ryzen AI 5 430 oder Ryzen AI 7 445).

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Im deutschsprachigen Raum bewegen sich die Einstiegspreise für Varianten mit 8 GB RAM zwischen 799 und 969 Euro. Konfigurationen mit 16 GB RAM und einer 256 GB SSD kosten zwischen 999 und 1.130 Euro. Die Akkulaufzeit bei der Wiedergabe von 1080p-Videos bei 150 Nits beziffert Lenovo auf bis zu 17,7 Stunden.

Ergänzt wird das Angebot durch das IdeaPad Vibe 14AKP12 und 15AKP12 auf Basis des AMD Ryzen AI 5 330 (Krackan Point 2), das in den USA ab 799 beziehungsweise 800 US-Dollar startet.

Während das 14AKP12 laut Unterlagen für Europa geplant ist, richtet sich das Modellangebot global an Nutzer, die nach kostengünstigen Alternativen zu Apples Einstiegsgeräten suchen.

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