EliteBook, G1i

HP EliteBook 6 G1i: KI-Laptop ab 2.319 Dollar verfügbar

Veröffentlicht am: 27.08.2026 um 22:51 Uhr | Redaktion boerse-global.de

HP Inc. steigert den Quartalsumsatz auf 15,7 Milliarden US-Dollar und erhöht die Jahresziele, während die Aktie nachbörslich nachgibt.

HP Inc. hebt Jahresprognose an, Aktie fällt dennoch deutlich
Ein geschlossener, moderner Business-Laptop auf einem minimalistischen Schreibtisch in einem hellen Bürogebäude. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Der Technologiekonzern HP Inc. hat am 26. August 2026 seine Finanzergebnisse für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2026 vorgelegt. Trotz eines zweistelligen Umsatzwachstums und einer angehobenen Jahresprognose reagierte der Kapitalmarkt zurückhaltend. Das Unternehmen treibt derzeit eine umfassende Neuausrichtung voran, bei der Computer künftig als spezialisierte KI-Endgeräte positioniert werden sollen.

Finanzielle Entwicklung im dritten Quartal

Im abgelaufenen dritten Quartal erzielte HP Inc. einen Nettumsatz von 15,7 Milliarden US-Dollar, was einer Steigerung von 12,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht.

Das GAAP-Ergebnis je Aktie (EPS) belief sich auf 0,71 US-Dollar, worin Rückerstattungen von Zöllen in Höhe von 0,11 US-Dollar enthalten sind. Dies entspricht einem Rückgang von 11,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das Non-GAAP-EPS lag hingegen bei 0,83 US-Dollar und damit 10,7 Prozent über dem Vorjahreswert. Den freien Cashflow bezifferte das Unternehmen auf 1,6 Milliarden US-Dollar.

Trotz der Umsatzsteigerung fiel die HP-Aktie im nachbörslichen Handel um mehr als 9 Prozent. Für das vierte Quartal des laufenden Geschäftsjahres prognostiziert das Management ein GAAP-EPS zwischen 0,74 und 0,84 US-Dollar sowie ein Non-GAAP-EPS zwischen 0,69 und 0,79 US-Dollar.

Die Prognose für das gesamte Geschäftsjahr 2026 wurde angehoben: Das Unternehmen erwartet nun ein Non-GAAP-EPS von 3,19 bis 3,29 US-Dollar und einen freien Cashflow zwischen 3,0 und 3,2 Milliarden US-Dollar.

Herausforderungen im PC-Segment und Rückgang im Druckgeschäft

Der Bereich Personal Systems steuerte mit 11,8 Milliarden US-Dollar den größten Anteil zum Gesamtumsatz bei, was einem Zuwachs von 18 Prozent im Jahresvergleich entspricht. Dennoch sank die operative Marge in diesem Segment auf 4,6 Prozent, nachdem sie im Vorquartal noch bei 5,2 Prozent gelegen hatte.

Ein wesentlicher Faktor für die angespannte Lage ist der Rückgang der gesamten Verschiffungen um 16 Prozent. Besonders deutlich war das Minus im Consumer-Bereich mit 19 Prozent, während die gewerblichen Auslieferungen um 14 Prozent zurückgingen.

Die Sparte Printing verzeichnete einen leichten Umsatzrückgang von 2 Prozent auf 3,9 Milliarden US-Dollar.

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Strategische Neuausrichtung auf „Personal Intelligence Devices“

HP Inc. plant, PCs künftig verstärkt als sogenannte „Personal Intelligence Devices“ zu vermarkten. Der Interim-CEO des Konzerns gab an, dass KI-fähige PCs bis zum Ende des laufenden Geschäftsjahres die Hälfte des gesamten Versandmixes ausmachen sollen. Laut Unternehmensangaben nutzen oder testen derzeit bereits 72 Prozent der Organisationen KI-Agenten.

Das Management betonte die wirtschaftlichen Vorteile der lokalen Datenverarbeitung (Inferenz). Moderne Laptops seien in der Lage, Modelle mit 20 Milliarden Parametern lokal auszuführen, während On-Premise-Lösungen bis zu eine Billion Parameter bewältigen könnten. Durch die lokale Ausführung von KI-Modellen ließen sich schätzungsweise 650.000 US-Dollar pro 1.000 Mitarbeiter einsparen.

Gleichzeitig stiegen die Kundenausgaben für den Zugriff auf externe Modelle branchenweit von 20 Millionen US-Dollar auf jährlich 200 bis 300 Millionen US-Dollar. Marktbeobachter schätzen, dass das Marktvolumen für KI-Agenten bis zum Jahr 2028 rund 6 Billionen US-Dollar erreichen könnte.

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Erweiterung des Produktportfolios für Geschäftskunden

Im Rahmen der Neuausrichtung stellte HP eine Reihe neuer Produkte vor, darunter KI-optimierte Notebooks, Workstations und Monitore. Zu den neuen Modellen gehören unter anderem das OmniBook Ultra 14, das OmniBook X Flip 14 sowie das ProBook 4 G1i.

Konkrete Verfügbarkeiten zeigen sich bereits im Fachhandel: Seit dem 27. August 2026 wird das EliteBook 6 G1i AI Laptop mit Intel Core Ultra 7 Prozessor, 16 GB Arbeitsspeicher und einer 512 GB SSD für rund 2.319 US-Dollar (zuzüglich Steuern) angeboten.

Für den Einstiegsbereich wurde das OmniBook 3 mit Snapdragon-X-Prozessor positioniert, dessen Preise je nach Anbieter und Ausstattung zwischen 499,99 und 599,99 US-Dollar liegen.

Das Gerät zeichnet sich durch eine Akkulaufzeit von bis zu 41 Stunden aus. Zudem sind erste zertifizierte Gebrauchtgeräte des Typs ProBook 4 G1i als 16-Zoll-Version für 1.199,00 Euro inklusive Mehrwertsteuer im Handel erhältlich.

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