Hotelbuchungs-Betrug: Bacs warnt vor WhatsApp-Phishing nach Booking-Leck
06.06.2026 - 20:25:29 | boerse-global.de
Das Schweizer Bundesamt für Cybersicherheit (Bacs) registriert eine massive Zunahme von Betrugsversuchen über Hotelbuchungsplattformen. Kriminelle nutzen gestohlene Buchungsdaten, um über WhatsApp täuschend echte Nachrichten zu verschicken.
Banking, PayPal oder WhatsApp – wer sein Smartphone täglich für sensible Dienste nutzt, wird immer häufiger zum Ziel raffinierter Hacker-Angriffe. Dieser kostenlose Ratgeber zeigt Ihnen in 5 einfachen Schritten, wie Sie Ihr Gerät wirksam gegen Spionage und Datenmissbrauch absichern. 5 sofort umsetzbare Schutzmaßnahmen entdecken
Fallzahlen verdreifacht
Im Mai gingen 23 Meldungen ein – dreimal so viele wie im Vormonat. Als Hauptursache gilt ein Datenleck bei Booking.com im April. Dabei gelangten Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern und konkrete Reisedaten in falsche Hände. Passwörter oder Zahlungsdaten waren nach Angaben des Portals nicht betroffen.
Die Betrüger nutzen diese Informationen für personalisierte Angriffe. In einem dokumentierten Fall erhielt ein Opfer eine WhatsApp-Nachricht mit korrekten Details zu einem Aufenthalt im Schwarzwald – inklusive Hotelname und Reisedaten. Die Empfänger werden aufgefordert, eine angebliche Kartenprüfung oder Verifizierung durchzuführen.
Zwei perfide Methoden
Die Kriminellen setzen auf unterschiedliche Strategien. Bei der ersten Variante locken sie mit einer vermeintlichen Rückerstattung. Ein Link führt auf eine gefälschte Twint-Seite, die als Zwischenstation zur Phishing-Seite einer Bank dient.
Die zweite Methode droht mit der Stornierung der gebuchten Unterkunft. Dafür verschaffen sich die Täter Zugriff auf die internen Buchungssysteme der Hotels – oft durch Schadsoftware oder gezielte Phishing-Mails an Hotelbetreiber.
Oft reicht ein einziger unbedachter Klick auf einen präparierten Link in WhatsApp aus, um Kriminellen Tür und Tor zu öffnen. Erfahren Sie in diesem kostenlosen PDF-Report, wie Sie gefährliche Apps und Nachrichten rechtzeitig erkennen, bevor ein Schaden entsteht. Kostenlosen Sicherheits-Ratgeber herunterladen
So schützen Sie sich
Das Bacs rät zu äußerster Vorsicht bei unaufgeforderten Nachrichten. Klicken Sie keine Links an und geben Sie niemals Kreditkartendaten auf externen Seiten ein. Im Zweifel kontaktieren Sie das gebuchte Hotel direkt über eine offiziell bekannte Telefonnummer.
Wer bereits Opfer wurde, sollte die Kreditkarte sofort sperren lassen und Anzeige bei der Polizei erstatten.
So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!
Für. Immer. Kostenlos.
