HomePad, Apples

HomePad: Apples neuer Smart-Home-Hub startet ab Oktober

Veröffentlicht am: 29.07.2026 um 03:41 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Apple plant mit HomePad, neuer Apple TV und HomePod mini eine KI-Offensive für das vernetzte Zuhause. Die neue Siri soll auf einem Google-Modell basieren.

Apple HomePad: KI-Zentrale für das Smart Home ab Oktober 2026
Schlanker, moderner Smart-Home-Hub mit Touchscreen auf einem minimalistischen Tisch in einem zeitgenössischen Wohnzimmer. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Apple rüstet für das intelligente Zuhause der Zukunft. Der Konzern bereitet eine neue Generation smarter Geräte vor – angeführt von einem KI-gesteuerten Kommandozentrum.

Der Technologieriese aus Cupertino will sein Smart-Home-Ökosystem grundlegend erneuern. Branchenberichte vom Dienstag zeichnen das Bild einer umfassenden Offensive: Ein neues KI-Zentrum namens „HomePad" soll ab Oktober 2026 den Markt erobern. Dazu kommen überarbeitete Versionen von Apple TV und HomePod mini.

HomePad: Das Herzstück der neuen Strategie

Das Flaggschiff der Initiative trägt den Codenamen J490 und wird intern als HomePad bezeichnet. Das Gerät soll mit einem 7-Zoll-Display ausgestattet sein und in zwei Varianten erscheinen: als Tischmodell und als wandmontierte Version.

Das HomePad läuft auf einem neuartigen Betriebssystem, das Elemente von tvOS und watchOS kombiniert. Die Benutzeroberfläche passt sich automatisch an den Nutzer an – dank integrierter Gesichtserkennung. Zu den Kernfunktionen gehören FaceTime, Intercom und die Unterstützung von HomeKit.

Die Hardware des Hubs liegt Berichten zufolge bereits seit einiger Zeit fertig in den Schubladen. Die Verzögerung des Starts hatte einen guten Grund: Apple wartet auf die vollständige Integration einer KI-gestützten Siri. Der Verkaufsstart ist für Oktober 2026 bis Anfang 2027 geplant. Der Preis soll bei umgerechnet rund 350 Euro liegen.

Apple TV und HomePod mini: Frische Prozessoren fürs KI-Zeitalter

Neben dem neuen Zentrum rüstet Apple seine etablierten Heimgeräte auf. Eine neue Version des Apple TV 4K soll bereits im Herbst erscheinen. Die technischen Daten können sich sehen lassen: ein A17 Pro-Chip, Unterstützung für Wi-Fi 7, Bluetooth 6 und Thread-Konnektivität. Der Preis bleibt mit rund 200 Euro stabil.

Auch der HomePod mini bekommt ein Update. Ein S9-Class-Prozessor soll die nötige Rechenleistung für die KI-Funktionen liefern. Der kompakte Lautsprecher wird voraussichtlich für 130 Euro über die Ladentheke gehen.

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Siri KI: 1,2 Billionen Parameter für natürliche Interaktion

Das Herzstück der neuen Strategie ist die Weiterentwicklung von Siri. Branchenkreisen zufolge könnte die neue Assistentin auf einem Google-Gemini-Modell mit 1,2 Billionen Parametern basieren. Diese Software-Schicht soll komplexe Smart-Home-Automatisierungen steuern und natürlichere Interaktionen ermöglichen.

Allerdings könnte die KI-Funktionalität regional unterschiedlich ausgerollt werden. Analysten gehen davon aus, dass Siri AI in der Europäischen Union zunächst nicht verfügbar sein wird. Die Software-Unterstützung soll mit dem nächsten großen mobilen Betriebssystem-Update einhergehen – voraussichtlich ab September 2026.

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Zukunftsvision: Roboterarme und Sicherheitskameras

Doch Apple denkt bereits weiter. Für die Zukunft entwickelt der Konzern eine Premium-Version des Home-Hubs mit Roboterarm für dynamischere Interaktionen. Zudem arbeitet das Unternehmen an eigenen Sicherheitskameras, um das Smart-Home-Portfolio weiter auszubauen.

Diese Produkte befinden sich noch in der Entwicklungsphase. Sie zeigen jedoch, wie ernst Apple den Wettbewerb mit anderen Technologiegiganten im Smart-Home-Sektor nimmt. Der Konzern soll nicht länger nur Smartphones und Computer bauen – das Zuhause der Kunden soll zur nächsten großen Plattform werden.

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