Hiyd-Wearable: Sensor-Disc passt laut Startup auf 95 Prozent der Uhren
Veröffentlicht am: 15.10.2026 um 17:53 Uhr | Redaktion boerse-global.deDas Technologie-Startup Hiyd hat auf der Startup Battlefield der Branchenkonferenz TechCrunch Disrupt an einem Mittwoch seine Neuentwicklung vorgestellt und sich dabei unter den besten zwanzig Unternehmen platziert.
Das Unternehmen, das von dem ehemaligen Apple-Mitarbeiter Salah Batroukh geführt wird, entwickelt ein unscheinbares Wearable, das herkömmliche Armbanduhren nachträglich mit Funktionen zur Erfassung physiologischer Messwerte ausstattet.
Ziel der Entwicklung ist es, digitale Gesundheitsfunktionen bereitzustellen, ohne dass Nutzer dafür auf traditionelle Zeitmesser verzichten oder zusätzliche sichtbare Armbänder tragen müssen.
Kompakte Sensor-Disc für herkömmliche Uhrengehäuse
Das Herzstück des Systems bildet eine scheibenförmige Sensor-Disc, die direkt an der Unterseite bestehender Uhren angebracht wird. Die Hardware weist einen Durchmesser von 25 Millimetern sowie eine Bauhöhe von 2,7 Millimetern auf und wiegt 7 Gramm.
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Für den Halt am Gehäuseboden sorgt eine 0,3 Millimeter dünne Microsuction-Schicht, die ohne dauerhafte Verklebung oder mechanische Umbauten auskommt. Nach Angaben des Unternehmens ist die Bauform so bemessen, dass sie auf die Böden von rund 95 Prozent aller marktüblichen Uhren passt. Das Gehäuse der Uhr verbirgt das Modul im getragenen Zustand vollständig vor Blicken.
Trotz der geringen Abmessungen erfasst die integrierte Sensorik ein breites Spektrum an Vital- und Fitnessdaten. Dazu gehören neben der kontinuierlichen Messung der Herzfrequenz auch die Herzfrequenzvariabilität (HRV) sowie die Analyse verschiedener Schlafphasen. Zudem zeichnet das Gerät tägliche Bewegungsmuster und den geschätzten Kalorienverbrauch auf.
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Auch die maximale Sauerstoffaufnahme (VO2max) als Indikator für die kardiorespiratorische Fitness lässt sich über das System ermitteln. Die gesammelten Parameter werden drahtlos an eine Begleit-App übertragen, die für mobile Endgeräte mit den Betriebssystemen iOS und Android entwickelt wurde.
Erfahrenes Gründerteam und geplante Markteinführung
Hinter dem Vorhaben steht ein Gründerteam mit technischem Hintergrund. Gründer Salah Batroukh war vor dem Start des Unternehmens rund sieben Jahre lang beim Technologiekonzern Apple tätig. Gemeinsam mit ihm leiten die Mitgründer Omar Shakir als Chief Technology Officer und Mahamad Charawi mit dem Schwerpunkt auf der Softwareentwicklung das Projekt.
Im Vorfeld der Serienfertigung verzeichnet das Unternehmen ein messbares Interesse potenzieller Kunden: Über 16.000 Personen haben bereits entsprechende Anzahlungen für das Gerät geleistet. Als nächster Schritt auf dem Weg zur regulären Auslieferung ist der Start einer Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform Kickstarter für November 2026 terminiert, über die die weitere Produktion finanziert werden soll.
