Hirnstimulation: 290.000 TPS-Sitzungen weltweit bei Alzheimer
04.07.2026 - 16:56:35 | boerse-global.de
Die medizinische Forschung zeigt neue Ansätze – aber auch klare Grenzen.
Achtsamkeitstraining: Sanfte Hilfe bei Rückenschmerzen
Eine aktuelle Studie in JAMA Internal Medicine bestätigt: Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion (MBSR) kann chronische Kreuzschmerzen lindern. Die randomisierte Untersuchung aus dem Juli 2026 verglich Präsenztherapie in Hausarztpraxen mit Online-Formaten.
Die Effekte sind spürbar, aber nicht spektakulär. MBSR bleibt eine sinnvolle Ergänzung zur klassischen medikamentösen Therapie – mehr aber auch nicht. In Deutschland ist das Verfahren bereits etabliert, Krankenkassen übernehmen unter bestimmten Voraussetzungen die Kosten.
Hirnstimulation: Hype oder Hoffnung?
Ganz anders die transkranielle Pulsstimulation (TPS). Die Technologie wird längst nicht mehr nur bei Alzheimer und Parkinson erforscht. Aktuell läuft die klinische Prüfung auch bei Depressionen, ADHS und Long Covid.
Die Zahlen sprechen für sich: 2025 wurden allein in Deutschland 785 Alzheimer-Patienten in 17.690 Sitzungen behandelt – in 33 spezialisierten Zentren. Weltweit sind es bereits rund 290.000 TPS-Sitzungen.
Besonders vielversprechend: Bisherige Beobachtungen aus dem deutschen Alzheimer-Register zeigen bei behandelten Patienten kein weiteres Fortschreiten der Krankheit. Nebenwirkungen? Bis auf gelegentliche leichte Kopfschmerzen – Fehlanzeige.
Neue Studien sollen die Evidenz untermauern. In Hongkong läuft eine Untersuchung mit 180 Teilnehmern, in Wien eine vierfach verblindete Studie zu Long Covid.
Vorsicht, Kater: Warum Paracetamol gefährlich sein kann
Die transkranielle Pulsstimulation (TPS) zeigt bei Alzheimer-Patienten vielversprechende Ergebnisse – ohne nennenswerte Nebenwirkungen. Allein 2025 wurden in Deutschland 785 Patienten in 33 Zentren behandelt. Jetzt den kostenlosen Report mit allen Zentren, Voraussetzungen und Erfahrungsberichten anfordern. Jetzt Report sichern
Ein völlig anderes Problem: die Selbstmedikation nach Alkoholkonsum. Mediziner schlagen Alarm. Paracetamol bei alkoholbedingter Leberbelastung? Kontraproduktiv. Noch gefährlicher: virale Trends, die zu Nimesulid oder Ondansetron gegen Katerbeschwerden raten.
Die Risiken sind massiv: schwere Leberschäden, Magenblutungen, Herzrhythmusstörungen.
Die bessere Alternative: Wasser, Elektrolytlösungen, Obst, Bananen oder Eier. Klingt unspektakulär – wirkt aber.
Alkohol: Schon geringe Mengen sind riskant
Der niederländische Gesundheitsrat verschärfte Anfang Juli 2026 seine Empfehlung: kompletter Verzicht. Der Grund? Bereits kleine Mengen erhöhen das Krebsrisiko deutlich.
Eine Rechnung zeigt die Dimension: Würde jeder seinen Konsum um nur zwei Gläser pro Woche reduzieren, ließen sich bis 2050 mehr als 11.500 Krebsdiagnosen verhindern.
Neue Hilfe bei Kopfhautentzündungen
Verunsichert durch widersprüchliche Gesundheitsinformationen? Die TPS-Therapie bietet eine nebenwirkungsarme Option, die das Fortschreiten von Alzheimer stoppen kann. Im Report erfahren Sie, welche Kliniken in Ihrer Nähe behandeln und ob Ihr Angehöriger die Kriterien erfüllt. TPS-Zentren und Checkliste anfordern
Seit April 2026 gibt es eine neue rezeptfreie Option: eine Kombination aus Prednisolon (0,2 %) und Salicylsäure (0,4 %). Das Mittel war seit 2005 verschreibungspflichtig – jetzt ist es für Erwachsene frei erhältlich.
Die Anwendung ist auf maximal drei Wochen begrenzt und zielt auf milde entzündliche Kopfhauterkrankungen. Eine willkommene Erweiterung der Selbstmedikation – diesmal ohne Risiken.
