Handstand im Calisthenics: Elisabeth Cofalik trainierte drei Jahre dafür
Veröffentlicht am: 08.10.2026 um 12:30 Uhr | Redaktion boerse-global.deDas funktionelle Training mit dem eigenen Körpergewicht im öffentlichen Raum gewinnt als organisierte Freiluftsportart an Bedeutung. Ein Bericht des WDR vom 08.10.2026 widmet sich dieser Entwicklung am Beispiel des Vereins SchubBars (Calisthenics Dortmund e.V.). Dessen Mitglieder versammeln sich mehrmals wöchentlich im Dortmunder Tremoniapark, um gemeinschaftlich an Stangen und auf Freiflächen Kraft und Bewegungsbeherrschung zu schulen.
Trainingseinheiten im Dortmunder Tremoniapark
Der Verein SchubBars nutzt die städtische Parkanlage als zentrale Trainingsstätte. Mehrmals in der Woche kommen die Sportlerinnen und Sportler zusammen, um ihre Einheiten im Freien zu absolvieren. Der WDR begleitete die Gruppe mit einer Reporterin direkt vor Ort im Tremoniapark.
Der daraus entstandene Fernsehbeitrag mit einer Sendedauer von 3 Minuten und 18 Sekunden wurde um 05:50 Uhr ausgestrahlt. Der Sender stellt das Videomaterial laut eigenen Angaben bis zum 07.10.2028 online zur Verfügung. Der Beitrag zeigt die Trainingsbedingungen der Gruppe und beleuchtet die Motivation der dort trainierenden Athletinnen und Athleten.
Hohe Anforderungen und mehrjährige Trainingsphasen
Im Zentrum der Betrachtung stehen die Ausdauer und Disziplin, die für das Beherrschen einzelner Figuren erforderlich sind. Anhand konkreter Beispiele zeigt sich, dass sichtbare Erfolge im Calisthenics oft das Resultat jahrelanger Vorbereitung sind.
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So schilderte die 26-jährige Vereinsathletin Elisabeth Cofalik im Gespräch mit der WDR-Reporterin, dass sie drei Jahre lang trainiert habe, um den Handstand zu meistern. Dieser Aufwand unterstreicht den langfristigen Charakter der Sportart: Kraft, Balance und Körperspannung müssen schrittweise über lange Zeiträume aufgebaut werden, bevor technisch anspruchsvolle Halte- und Stützübungen gelingen.
Sportliche Übergänge und die Rolle der Trainer
Auch der Werdegang der Instruktoren gibt Einblick in die Entwicklung innerhalb der Szene. Coach Nirek Patel, der die Trainierenden im Dortmunder Verein anleitet, begann vor vier Jahren mit Calisthenics. Zuvor war er im Karate aktiv gewesen.
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Die Gespräche der Reporterin mit Patel und Cofalik verdeutlichen, wie Vorerfahrungen aus anderen Sportarten wie den Kampfkünsten in die Übungspraxis einfließen können. Gleichzeitig zeigt die Arbeit bei SchubBars, dass feste Vereinsstrukturen und regelmäßige gemeinsame Übungszeiten im Tremoniapark den Aktiven helfen, die nötige Kontinuität für dieses Eigengewichtstraining aufzubringen.
