Halide Mark III: Professionelle RAW-Bearbeitung für iPhone und iPad
18.06.2026 - 12:47:22 | boerse-global.de
Der Update-Schub kommt Ende Mai und richtet sich an ambitionierte Mobilfotografen, die immer häufiger zu High-End-Werkzeugen greifen.
Neuer Editor und fünf Film-Looks
Herzstück der dritten Generation ist der Photo Lab Editor, der umfassende Bildbearbeitung direkt in der App ermöglicht. Lux Optics hat außerdem fünf neue Film-Simulationen integriert: Valencia, Rembrandt, Nova, Zephyr und Chroma Noir. Sie sollen professionelle Ästhetik aufs Smartphone bringen – ohne Umwege über externe Programme.
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Ein besonderes Highlight: Die RAW-Verarbeitung beschränkt sich nicht mehr auf iPhone-Sensoren. Eine Beta-Funktion erlaubt die Bearbeitung von RAW-Dateien namhafter Kamerahersteller – darunter Sony, Nikon, Canon, Fujifilm, Hasselblad und Leica. Voraussetzung ist iOS 18 oder iPadOS 18.
Heiße Phase im Markt für Profi-Fotografie-Apps
Der Launch von Halide Mark III fällt in einen bemerkenswert aktiven Juni 2026. Gleich mehrere Anbieter bringen Updates für ambitionierte Fotografen:
- VSCO startete am 17. Juni VSCO Studio Pro – speziell für Hochzeits- und Eventfotografen. Die Batch-Bearbeitung verarbeitet bis zu 100 Fotos auf einmal, eine KI-gestützte Style-Match-Funktion sorgt für konsistente Looks.
- Adobe lieferte Mitte Juni Updates für Lightroom und Photoshop: assistierte Aussortier-Werkzeuge und eine Integration mit Topaz Labs für KI-basierte Schärfung.
- Zoner Studio brachte am 16. Juni das Summer Update 2026 mit Focus Stacking und Panorama-Stitching.
- Apple selbst arbeitet offenbar an neuen KI-Tools für die Fotos-App: Die iOS-27-Entwickler-Beta zeigt Funktionen wie „Clean Up" und „Reframe", die lokal auf dem Gerät laufen.
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Preis und Verfügbarkeit
Lux Optics setzt auf zwei Modelle: Die Dauerlizenz kostet 59,99 Euro, ein Jahresabo ist für 19,99 Euro erhältlich. Besitzer von Halide Mark II erhalten das Upgrade kostenlos.
Interessant: Während Konkurrenten wie Adobe und VSCO zunehmend auf Cloud-KI und soziale Funktionen setzen, bleibt Lux Optics bei datenschutzbewusster Fotografie. Die App setzt auf manuelle Steuerung und Verarbeitung direkt auf dem Gerät – ein Trend, den auch die kürzlich erschienene App Better Camera verfolgt.
